Wander-Blog von Manuel Andrack

Die besten Wander-Storys der Welt




Es geht so, Folge 19

Geschrieben am um 8:04

Verletzend: Andrack trinkt ein Glas „Black Bitch“! Revolutionär: Hedda-Gabler-Inszenierung in historischen Kostümen! Lüge: Im Saarland sind keine Kinos offen – und es ist sauschwer, eine geöffnete Gastronomie zu finden! Sympathisch: Die Scheschen glauben an Bier! Rassistisch: Stanley Kowalski ist KEIN Pollacke!

 

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Andracks Lieblingsjacke – der Prototyp

Geschrieben am um 6:23

Ein bisschen aufgeregt bin ich schon: Herzklopfen, ein paar Schmetterlinge flattern im Bauch. Ich habe ein Rendezvous. Ein Rendezvous mit meiner neuen Lieblingsjacke, der besten Wanderjacke der Welt.

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Im Konferenzraum des Headquarters von Walbusch in Solingen treffe ich Geschäftsführer Ralph Hürlemann, Chef-Entwickler Stefan Biergans und Christopher Droste, der in den letzten Wochen seit unserer erste Planungs-Konferenz verantwortlich für die Entwicklung der Jacke war. Ich genieße einen Ausblick, der einmalig ist. Vor mir die niederrheinische Tiefebene, Blick fast bis Holland. Zur linken Köln, die Domtürme sind zu erkennen, zur rechten Düsseldorf. Altbier und Kölsch scheinen zum Greifen nah. Aber Stopp! Ich bin ja nicht wegen der schönen Aussicht gekommen. Wir gehen ins Herz des Textilunternehmens, in die Entwicklungsabteilung. Bald werde ich sie sehen, den Prototyp der Andrack-Jacke.

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Biergans betont, dass man einen kritischen Herrn Andrack erwarte. Nun, da können sich die Walbusch-Leute echt warm anziehen (im wahrsten Sinne des Wortes), denn ich bin ein gefürchteter Wanderjacken-Kritiker, von mir gab es schon berüchtigte Outdoorjacken-Verrisse. Christopher Droste legt vorsichtig die olivgrüne Jacke wie einen Gebetsteppich auf den Boden, der erste optische Eindruck ist sehr gut. Dann ziehe ich die Jacke an, sie sitzt etwas spack, aber dieser Prototyp hat standardmäßig Größe 50. Wenn ich meine richtige Größe 52 trage, habe ich noch vier Zentimeter mehr Volumen im Brust-Bauch-Bereich, die brauche ich auch wegen meiner muskulösen Brust und meinem Sixpack. Absolut begeistert bin ich von Größe und Umfang der Taschen. Kleiner Regenschirm, kleine Wasserflasche, Taschenbücher, Wanderkarte, Handy, alles findet seinen Platz. Insgesamt habe ich 17 Taschen an meiner Jacke. Wie geil ist das denn, 17 Taschen!

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Die Jacke ist aus einem Cotton-Nylon-Gemisch gefertigt, damit könne ich duschen, meint Chef-Entwickler Biergans. Eine auffällige abgesetzte und äußerst stabile rote Schlaufe ist der perfekte Aufhänger für die Jacke. Droste reicht mir eine Art silberne Kapsel, groß wie ein Lippenstift. Ich erkenne begeistert: Das ist ein Flaschenöffner. Und schnell habe ich den Dreh raus, denn im Handumdrehen kann man dieses Tool zu einem Korkenzieher umbauen. Nie mehr unterhopft und untertraubt wandern, genial!

 

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Am Rücken kann ich die Jacke mit zwei Druckknöpfen enger stellen. Da ich die Jacke anhabe, ist mir Droste behilflich. Klick, Klick, schon ist die Jacke enger. Chef Hürlemann regt an, noch etwas am Sound der Druckknöpfe zu arbeiten, die könnten etwas leiser sein. Wahnsinn. Es gibt ja Sound-Designer in der Automobilindustrie, die das Geräusch der zufallenden Autotür optimieren. Swusch, oder Swosch, das ist schon ein Unterschied. Und nun wird auch noch der Sound der Druckknöpfe optimiert. Man merkt, dass alle Walbusch/Klepper-Leute für diese Andrack-Jacke brennen, mit Liebe zum Detail dabei sind, das gefällt mir.

 

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Ich beginne etwas autistisch, den Reißverschluss zu testen. Hoch runter, hoch runter, hoch runter. Scheint sehr robust zu sein. Wäre ich im Auftrag der Stiftung Warentest in Solingen, müsste ich das mindestens 10.000 mal machen, dafür fehlen mir sowohl Zeit als auch die Lust. Einige kleine Kritikpunkte: Die beiden Außentaschen in Brusthöhe würde ich nicht quadratisch aufgesetzt lassen, da kommt man echt schwer dran. Schräge Taschen oben wären besser. Ich würde eine feste Kapuze nehmen, in der olivgrünen Jacke ist nur eine Notkapuze im Kragen versteckt, bis man die bei einem Schauer rausgebastelt hat, ist man schon nass. Und ich würde auf die sehr auffälligen Reißverschlüsse der beiden Außentaschen in Hüfthöhe verzichten

 

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Das Logo von Klepper ist sehr dezent an den Knöpfen und klein am Ärmel angebracht. Ich finde das Klepper-Zeichen mit dem perspektiv sich schlängelnden Weg sowie sehr angenehm, es erinnert mich an die Markierungen von ausgezeichneten Wanderwegen. Und bei der Andrack-Jacke weist das Logo den Weg zu Eurer neuen Lieblingsjacke. Hürlemannn ergänzt: „Das wird DIE Jacke, die soll sich schon unterscheiden von den anderen Klepper-Jacken.“

Droste präsentiert noch zwei weitere Farbalternativen, Curry und Türkis. Vor allem die türkisene Jacke steht mir sehr sehr gut. Die Farbe ist pralle Lebensfreude pur, sie vermittelt den Spaß am Draußensein. Meine neue Lieblingsjacke soll in allen drei Farben angeboten werden – Olivgrün, Türkis, Curry.

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Fazit: Das Rendezvous mit der besten Wanderjacke der Welt war Liebe auf den ersten Blick. Daumen hoch und Go für die Andrack-Jacke. Seit Februar 2021 auch Deine Lieblingsjacke?

Mehr Infos unter: https://www.walbusch.de/wandern

 

 



Es geht so, Folge 18

Geschrieben am um 20:29

Schock: Katholiken hängen am Karfreitag Unterhosen auf! Unglaublich: Die Inka erobern den Orient, und der ist Europa! Sensationell: Das Saarland ist das neue Nord-Mazedonien! Unfassbar: Der zweite Weltkrieg ist ausgefallen!

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Andracks Lieblingsjacke – der Plan

Geschrieben am um 6:23

Seit 38 Jahren liebe ich die Musik von „Die Ärzte“. Seit fast 50 Jahren liebe ich das Wandern. „Die Ärzte“ nennen sich – in aller Bescheidenheit – die beste Band der Welt. Ich entwickle mit der Firma Walbusch/Klepper die beste Wanderjacke der Welt. Die Andrack-Jacke.

In der Zeit der großen Zoom-Konferenzen 2020 bin ich mit den Verantwortlichen von Walbusch/Klepper in Solingen verbunden. Ich schleppe einen Berg Jacken von anderen Herstellern ran, um klar zu machen, was zu einer richtig guten Jacke gehört und was nicht. Wir entwickeln zusammen die elf Gebote für die beste Wanderjacke der Welt.

  1. Mein Prinzip ist No Logo, Riesen-Logos auf der Jacke sind ein No Go. Meine Frau besitzt zum Beispiel eine Fleece-Jacke eines deutschen Herstellers, auf dem Rücken eine riesige Katze, Fratze oder Tatze, was weiß ich. Das ist nicht so mein Ding. Walbusch-Produktentwickler Stefan Biergans versichert, dass seine Firma sich nicht über Logos definiert: „Wir leben über Produkt-Primärwerte: Passform, Material, Verarbeitung, Liebe zum Detail, Funktionalität. Stilistisch halten wir uns eher zurück. Unsere Kompetenz ist der Wert, die Qualität.“

 

  1. Das Wichtigste an einer Jacke sind für mich die Taschen. Vor allem die Außentaschen in Hüfthöhe sollten große Volumina haben, um die wichtigsten Accesoires des Wanderers mitführen zu können. Eine kleine Wasserflasche, eine Taschenschirm zum Beispiel. Ehrlich gesagt bin ich auf den meisten Wanderungen froh, wenn ich auf einen Rucksack verzichten kann, wenn in meiner Jacke Platz für Wasserflasche und Regenschirm ist, wäre das wunderbar. Warum eigentlich ein Regenschirm beim Wandern? Ist das nicht furchtbar unpraktisch und sieht auch noch dämlich aus? Keinesfalls! Ich hasse Regenhosen (da schwitzt man sehr drin) und Regenponchos (die sehen nun wirklich dämlich aus). Meine Jacke braucht auch keine Urwald-taugliche Wassersäule von 20.000 Millimetern. Ich will ja wandern, nicht schwimmen gehen.

 

  1. Außerdem sollte die beste Jacke der Welt zumindest eine schräge Außentasche in Brusthöhe haben. Dort kann man kleinere Sachen verstauen, die man schnell zur Hand haben muss. Zum Beispiel ist mein Mobiltelefon ein wichtiges Werkzeug für mich, dass muss ich schneller ziehen können als Cowboys ihren Colt. Nicht etwa, weil ich beim Wandern den Drang habe zu telefonieren oder Twitter-Nachrichten abzusetzen. Allerdings möchte ich lustige Eindrücke am Wegrand (kuriose Wegschilder, die in die falsche Richtung zeigen, derangierte Mitwanderer im roten Regenponcho) mit dem Handy dokumentieren. Produktentwickler Biergans schlägt vor, man könne – neben dem Regenschirm – ja auch einen Klepper-Schokoriegel mitliefern. Nun, das wohl eher nicht, wenns draußen warm wird, verliert der seine Paßform. Außerdem bin ich sowieso kein Freund davon, die Wander-Verpflegung mitzuschleppen. Zu einer Wanderung gehören doch auch die regionalen Genüsse vor Ort – die traditionellen Speisen, das regionale Bier, der Wein von den heimischen Reben.

 

  1. Innentaschen auf beiden Seiten sind ebenfalls essentiell. Da verschwindet alles drin, was sonst noch wichtig ist: Die zusammengefaltete Zeitung, das Päckchen Taschentücher, die Blasenpflaster, das Schweizer Messer.

 

  1. Eine Kapuze ist natürlich auch obligatorisch für meine neue Lieblingsjacke. Die Kapuze sollte allerdings fest am Kragen vernäht sein. Es gibt ja Jacken mit abnehmbarer Kapuze. Das wirkt auf den ersten Blick sehr praktisch. Aber wenn die Kapuze mal ab ist und im Schrank verschwunden, fehlt sie dann beim nächsten Regenschauer. In diesem Zusammenhang ganz wichtig: Die Kapuze muss sitzen, ohne sie festhalten zu müssen. Ich besitze viele Jacken, bei denen man die Kapuze mit Schnüren und Kordelstoppern befestigen soll. Ehrlich gesagt habe ich noch nie kapiert, wie das funktionieren soll, ich bin da zu blöd für. Das Resultat war dann oft, dass ich bei Gegenwind und Regen meine Kapuze festhalten muss. Also bitte: Kapuze fest mit der Jacke verschweißen.

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  1. Schwarze Wander-Jacken finde ich furchtbar. Schwarz ist doch keine Farbe. Außerdem: Ich bin doch auf einer Wanderung, nicht auf einer Beerdigung! Ich finde, Rausgehen hat etwas mit Aufbruch, mit Lebensfreude zu tun. Deswegen darf auch meine Jacke Farbe haben, einfarbig wäre allerdings schön, wie ein Papagei möchte ich dann doch nicht herumlaufen. Rot gefällt mir, türkis auch, meinetwegen auch blau. Ich bin ja ein Junge. Nicht zu grell sollte die Farbe sein, in der Natur sollte die Farbe vorkommen, in einem gut sortierten Tulpenfeld zum Beispiel.

 

  1. Stell Dir vor, Du hast die beste Wanderjacke der Welt, aber überhaupt keinen Plan, wo die nächste Wanderung hingehen soll. In so einem Fall sollte schon im Lieferumfang der Jacke eine Wanderbroschüre vorhanden sein. Am Besten im regionalen Umfeld des Käufers. Die Touristiker steuern gerne die entsprechenden Informationen bei. Wenn ich die Jacke in Solingen kaufe, bekomme ich Infos zum Neanderlandsteig und zum Bergischen Weg. Kaufe ich die Jacke in Koblenz, steckt in der Innentasche schon die Wanderbroschüre der Traumpfade. Und kaufe ich die Andrack-Jacke in Hamburg, sind die Nordpfade schon mit dabei.

 

  1. Ganz wichtig beim Thema Materialqualität: Bitte nicht am Reißverschluss sparen. Über den Reißverschluss darf ich gar nicht nachdenken, der muss einfach funktionieren. Ich hatte mal ein wirklich sehr schöne Jacke eines Markenherstellers, dessen Namen ich nicht nennen möchte. Sagen wir mal, die Firma hieß Dino. Die Jacke wie gesagt wirklich toll, gute Farbe, viele Taschen, Kapuze angenäht, hat mir alles sehr gut gefallen. Nach zwei Monate später klemmte der Reißverschluss, ein paar Wochen später war er total hinüber. Die Jacke konnte ich nicht mehr gebrauchen. Also bitte: Reißverschluss in 1A-Qualität.

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  1. Wichtig ist eine optimale Passform. Es ist doch so: Mit Mitte Fünfzig darf ich Bauch tragen. Die meisten Wanderer sind eben keine Hochleistungssportler, wir haben alle keine Figur wie Brad Pitt und müssen unseren Ranzen körpermittig tragen. Bitte deswegen nicht die Jacke Slim-Fit schneidern. Walbusch-Produktentwickler Biergans betont während der Konferenz die Größenkompetenz der Firma. Das finde ich gut. Denn auch die Länge der Jacke ist ein wichtiges Thema: Die Wanderjacke darf nicht zu lang sein. Ich mag keine Wandermäntel, ich möchte nicht aussehen wie ein Fußballprofi im Winter, der von der Ersatzbank kommt. Was ich allerdings ganz schlimm finde: Wenn die Arme einer Jacke mit Reißverschluss abnehmbar sind. Ich möchte einfach keine Weste, sondern eine Jacke mit Ärmeln haben.

 

  1. Ich wünsche mir eine farblich abgesetzte Schlaufe zum Aufhängen der Jacke, damit ich auch in einer schlecht beleuchteten Garderobe in einer Wander-Hütte die Schlaufe problemlos finde und die Jacke aufhängen kann. Walbusch-Geschäftsführer Ralph Hürlemann verspricht: „Das machen wir mit Reflektortape, dann können sie auch bei Dunkelheit die Schlaufe erkennen.“ Perfekt!

 

  1. Viele Wanderer leiden an einer schlimmen Krankheit: Unterhopfung. Es gibt Wanderer, die finden eine Einkehr das Schönste an einer Wanderung. Diese Wanderer suchen ihre Touren aus nach dem Motto: „Berge von unten, Kirchen von außen, Kneipen von innen.“ Ich fände es Klasse, wenn an der Andrack-Jacke, der besten Jacke der Welt, ein kleiner Flaschenöffner befestigt wäre. Noch besser: Flaschenöffner UND Korkenzieher für meine Weinwanderungen.

 

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Es geht so, Folge 17

Geschrieben am um 8:51

Schockierend: Gustav Gans ist Narciso Bello. Kontrovers: Wer singt schöner – Nachtigall oder Amselmann? Schockierend: Hitler als Panzerknacker. Sehr sehr traurig: Lurchi stirbt. Verrückte Engländer: Was hat Kuntz mit Muschis zu tun? (Zum Teufel mit den Namenswitzen!)

 

 

 

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Es geht so, Folge 16: Tick, Trick und Track und das Geheimnis von Rheinhessen von Manuel Andrack

Geschrieben am um 8:21

Schock! Einladung zum Seniorentag. Böse: Salazar Slytherin! Noch böser: Antonio Salazar! Verrückt: Tick, Trick und Track auf estisch! Verworren: Kamasutra ohne Erotik! Irre: Carl Zuckmayer kommt aus Nackenheim!

 

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In Dudelange, Düdelingen, Diddeling

Geschrieben am um 6:23

In einer Art paneuropäischen Wander-Union haben mein luxemburgischer Freund Camille und ich eine Verabredung: Ich zeige ihm die schönen Wege und Landschaften auf deutscher Seite, vor allem Traumschleifen und Seitensprünge. Er hingegen macht mich mit den Wanderrouten in seinem Heimatland vertraut. Und so sind wir in diesem Winter in Dudelange (der ortsansässige Fußballverein F91 Dudelange ist als Serienmeister übrigens das Bayern München von Luxemburg) gewandert.

 

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Im Drei-Sprachen-Land Luxemburg heißt der gleiche Ort auch Diddeling und Düdelingen, in jedem Idiom hört sich das auf jeden Fall recht niedlich an. Aber auf den ersten Blick ist dies ein sehr rauer Ort, eine alte Industriestadt. Im Wasserturm befindet sich eine permanente Foto-Ausstellung, in den Fabrikhallen ein Kulturzentrum. Alles spannend, aber ich denke mir, wo hat mich denn Camille denn hier hingebracht? Das soll ein „Wanderweg“ sein?

 

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Ja, durchaus, da ist auch schon die Markierung, sogar zwei Markierungen. Die CFL ist die DB von Luxemburg, die markieren auch Wanderwege, von Bahnhof zu Bahnhof, falls der Zug mal kaputt ist. Wir halten uns aber den Auto Pedestre Nummer 2. Genau, ein Auto-Wanderweg. So sieht er auch aus.

 

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Wir flanieren am italienischen Viertel vorbei, ich fühle mich schon fast, als wäre ich auf Capri. Zuerst wohnten dort die italienischen Gastarbeiter, aktuell sieht man dort nur junge Menschen mit einer portugiesischen Flagge als Mundschutz.

Wir gehen bergan, so langsam verlassen wir die Zivilisation und erleben so eine Art Landschaft. Aber dann wird es noch richtig spektakulär. Denn das Erz für die Stahlwerke von Diddeling wurde im Tagebau am Berg nebenan abgebaut, ganz schön praktisch. Man kann sogar noch die Abbruchkanten erkennen.

 

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Und dann liegen plötzlich tausende bemooste Steine herum, dazwischen schlängelt sich unser Pfad, sehr spektakulär. Diese Steine sind sozusagen der Abraum, das sind die Steine zwischen den Erzadern, die für die Verhüttung nicht benötigt wurden und einfach grob behauen in die Landschaft geschmissen wurden.

 

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Auch ein ehemaliges Industriegebiet also. Ein Industriegebiet, das zum Wanderparadies mutierte, während die Gebäude im Ort kulturell umgewidmet wurden. Die Industrie ist gegangen, die Kultur und Wanderlust, die sind gekommen. Apropos Wanderlust: Ich habe erst kürzlich erfahren, dass R.E.M. einen Song über WANDERLUST gemacht hat. Sehr geiles Lied.

 

https://youtu.be/VOqKkbu5up0

 



Hat Jogi Löw den Freiburger FC vernichtet?

Geschrieben am um 8:34

Der beste Freund von Tom Hanks (Schümer) und der beste Freund von Tom Cruise (Andrack) erzählen über geniale jiddische Literatur, den ehemaligen Deutschen Meister Freiburger FC und den Erfinder des rollenden Stahlbetts: Fürst Pückler

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Virtuelle Weintour 2021, hier gibts RABATT!

Geschrieben am um 17:57

Im April findet die zweite virtuelle Weintour statt. Ich werde vier Weinpakete und passende Weinwanderungen präsentieren. Die Termine:

17. April 16:00

18. April 20:00

23. April 16:30

24. April 18:00

Achtung: Die Weinpakete sind immer rasend schnell ausverkauft. Aber die gute Nachricht: Alle Fans von andrackblog.de erhalten einen Rabatt von 10 Euro mit diesem Code:  MANWTVT2021

Viel Spaß mit Wein, Wanderung und Gesang!

Weitere Infos auf www.virtuelle.weintour.net

 

 



Zur Hölle mit den Dante-Witzen!

Geschrieben am um 9:30

Andrack und Schümer feiern das neue, pakistanische Cover mit einem belgischen und einem böhmischen Bier. Die beiden trinken auf König Johann den Blinden von Luxemburg, Winston Curchills Malkünste, Dirks Juso-Zeiten und die besten Höllenwitze der Welt. Hell Yeah!

 


Wer glaubt, Wandern ist fade und die Vorstufe zur Rollator-Rallye, muss diesen Blog lesen und wird staunen. Ob Kurioses am Wegesrand, schräge Hinweistafeln, Lebensgefahr am Wanderweg, skurile Wandervögel, betreutes Trinken am Steig, gigantische Aussichten oder extreme Herausforderungen im deutschen Mittelgebirge – bei andrackblog.de gibt es alles über das Thema Wandern. Jede Woche neu, (relativ) aktuell. Die besten Wander-Storys der Welt eben.

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