Wander-Blog von Manuel Andrack

Die besten Wander-Storys der Welt




Rhön-Glück auf dem Hilderser – ein ehemaliger Wanderpapst berichtet.

Geschrieben am um 6:26

Ich stehe auf dem Buchschirm, das ist eine Bergkuppe, keine Pilzart. Herrliche Luft auf einer Höhe von 746 Metern. Die Herbstsonne scheint, und ich habe eine geniale Übersicht über das schönste Mittelgebirge im Herzen von Deutschland – die Rhön.

 

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Diese Fernblicke, diese offene Landschaft, das ist das Alleinstellungsmerkmal der Rhön. Und diese Blicke lassen das Herz jedes Wanderers tanzen, das Schweifen in die Ferne macht jeden Wanderer glücklich. Doch gehen wir zurück zum Anfang der Wanderung.

Vorgestern, um 10:00 Uhr. Bürgermeister Hubert Blum strahlt über das ganze Gesicht, denn es gibt etwas zu Feiern und die Sonne lacht über seiner Gemeinde (nicht über seine Gemeinde): Vor genau 10 Jahren entstand in Hilders der erste Premiumweg der hessischen Rhön: Die Extratour Hilderser ist 10 Jahre alt, noch nicht ganz in der Pubertät, aber schon aus dem Gröbsten heraus.

In den Zeitungen der Region war der Besuch eines „Wanderpapstes“ angekündigt worden. Nach intensiven Portrait-Foto-Vergleichen stelle ich fest, dass anscheinend ich gemeint bin. Da man in Hilders sehr katholisch geprägt ist, haben einige Mitwanderer Bedenken wegen der Bezeichnung „Papst“. Ich muss den Bedenkenträgern hundert Prozent recht geben, und widerrufe an Ort und Stelle alle Wanderpapst-Ambitionen. Fortan könne man mich gerne – in aller Bescheidenheit – Wander-König oder auch Wander-Meister nennen.

Der Weg startet unmittelbar vor dem Rathaus, das ist praktisch für Bürgermeister Blum, da kann er direkt von seinem Amtszimmer losstiefeln. Wir folgen der Markierung mit dem roten „H“.

 

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Das „H“ steht nicht nur für Hilderser, sondern auch für Höhenluft. Denn schon bald geht es sehr steil hinauf. Auf einem Kreuzweg. Eigentlich logisch, dass man bei einem Kreuzweg ein wenig leiden muss, das gehört nun mal zum Programm. Auf Steintreppen erreichen wir am Ende der Kreuzwegstationen das Golgatha von Hilders – die Battensteinkapelle.

Ins Gespräch mit zwei Mitwandern vertieft merke ich ungefähr 500 Meter hinter der Kapelle, dass etwas nicht stimmen kann – keine rotes „H“ mehr zu sehen, wir drei haben uns verlaufen. Das treibt mir die Schamesröte in’s Gesicht: Auf einem Premiumweg verlaufen, das ist ja der totale Wander-Super-Gau. Das wäre einem richtigen Wanderpapst niemals passiert, gut dass ich den Titel eben abgelegt habe. Schnell haben wir aber auf den rechten Weg gefunden. Wir treten aus dem Wald und wandern schon bald durch die offenen Landschaften oberhalb von Hilders.

 

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Dank des Rhönschafs und der vielen Rhön-Kühe gibt es in der Region ausreichend Weideflächen, um nachhaltig die Landschaft frei zu halten. Auf einem unbarmherzigen Grasweg zwischen den Weidenflächen gehen wir einige hundert Meter bergan, da muss man schon Kondition haben. Am Vorabend war ich mit meinem Kumpel – dem Rhön/Fulda/Vogelsberg-Bundestagsabgeordneten Michael Brand – in der Rhön um die Häuser gezogen.

 

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Zuerst hatten wir im Spitzenrestaurant „Landhaus Kehl“ (14 Punkte beim Gault-Millau!) mit Apfel-Sekt-Aperitiv, Rhöner Bier, Lammbratwürstchen und einem Schnaps vorgeglüht. Chef Dieter Kehl (und stolzer Vater von Koch-Genie Benjamin und Fußball-Genie Sebastian, ja genau, der Kicker von Freiburg und dem BVB) nahm sich sogar Zeit, mit uns kurz anzustoßen. Dann ging es drei Dörfer weiter zu Jürgen Krenzer, dem Rhöner Schaf-und-Apfel-Papst.

 

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Die große Lammplatte haben wir zwar nicht ganz geschafft, aber die drei Sorten Rhöner Biere (eines davon braut Krenzer selber) und den Krenzerschen Apfel-Sherry haben wir natürlich getestet. Weshalb ich das erzähle? Weil sich einige Spurenelemente dieser Alkoholika beim Aufstieg hinauf zum Buchschirm deutlich bemerkbar machen. Aber der Lohn der Mühen ist der grandiose 360-Grad-Panorama-Blick, den ich – wie oben beschrieben – am Gipfelkreuz des Buchschirms genieße.

Aber auch beim Weg hinab vom Buchschirm gibt es immer neue Blickachsen zum Niederknien. Apropos Niederknien, auf einem matschigen Weg verliere ich nicht nur die Contenance, sondern auch den Halt und lege einen zirkusreife Rutschpartie hin. Erst hat sich der ehemalige Wanderpapst verlaufen und nun auf die Schnauze gelegt. Was kommt da bitte schön als nächstes? Frontal gegen einen Wegweiser-Pfosten laufen? Wir gehen durch schöne Herbstwälder und genießen das wunderbare Geräusch von trockenem Raschel-Laub.

 

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Unser Wanderführer vom NABU-Ortsverein schaut genau hin in’s braun-gelbe Laub und entdeckt tatsächlich eine schlammbraune Erdkröte. Keiner der Mitwanderer wagt den Prinzen-Kuss-Test und so muss die Kröte weiter Kröte bleiben. Aber immerhin ist keiner auf sie drauf gelatscht.

Oberhalb der Ortschaft Simmershausen (Simmershausen und Hilders lieben sich so wie Köln/Düsseldorf, Frankfurt/Offenbach oder Nordkorea/Südkorea) wandern wir an der Rhönklub-Hütte der Orstgruppe Simmershausen vorbei.

 

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Die nächste Veranstaltung in der Wanderhütte sollte man sich schon mal vormerken: Fronleichnam 2018 wird ab 12:00 gegrillt!

Die mächtigen Mauern der Auersburg laden zu einer kurzen Verschnaufpause ein und der Eckturm zu erneuten Blicken über die Rhön. Hinter der Auersburg geht es bergab und wir erreichen einen weiteren Höhepunkt. Auf schmalen Pfaden geht es durch die Ritterschlucht. Einige hundert Meter später ist schon der Kirchturm von Hilders zu sehen, an dem man sich gut orientieren kann.

 

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Beim Belohnungsbier vor dem Rathaus ziehe ich mit Bürgermeister Blum und einigen neuen Wanderfreunden ein Fazit. Der Hilderser ist ein wunderbarer, extrem abwechslungsreicher Premiumweg mit vielen Highlights. Gastronomie am Weg wäre noch ein I-Tüpfelchen (Herr Kehl oder Herr Krenzer, übernehmen Sie!), ist aber kein Muss, da es am Ziel ausreichend Einkehrmöglichkeiten in Hilders gibt. Auf jeden Fall bekommt man auf dem Hilderser einen guten Eindruck von der Schönheit der Rhön. Das wäre doch mal ein Werbeclaim: „In der Rhön – einfach schön!“ Spätestens nach der Wanderung auf dem Hilderser bin ich davon überzeugt, dass die Rhön in der Champions League der deutschen Mittelgebirge mitspielt. Ich freue mich schon auf die nächste Rhöner Wandertour. Euer ehemaliger Wanderpapst!

 



Eine echte Multifunktions-Jacke

Geschrieben am um 7:50

Mein Klamottensponsor Fifty Five hat mich gebeten, meine Erfahrungen mit der neuen leichten Softshelljacke Dekon aufzuschreiben. Dekon, nicht Dekan. Der Dekan ist der Chef von der Fakultät in der Uni, die Dekon ist die Jacke zum, ja was genau zu machen? Zunächst – um einfach mal die Fifty-Five-Liste abzuarbeiten, soll ich nämlich erläutern, zu welchem Zweck ich die Jacke benutze. Nun zunächst mal nutze ich die Jacke meistens als Flagge, die signalisiert, HEJA LEUTE, ICH BIN KEIN DEKAN, SONDERN EIN DEKON-FAN! Dabei helfen die schönen Signalfarben der Jacke.

 

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Es gibt noch sehr sehr viele andere Nutzunsgmöglichkeiten für die Dekon-Jacke. Eine davon ist der Gebrauch als Picknick-Decke. Ein normales Tischtuch ist bei klatschnasser Wiese doch direkt im Eimer. Die Dekon-Jacke hält die Nässe ab und ist Weinfleckenabweisend…

 

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Manchmal, ab und an, nutze ich – ich weiß, das klingt total verrückt und abgefahren – die Dekon auch als Jacke beim Wandern. Echt wahr! Und beim Marschieren ist sie nicht nur angenehm zu tragen, sondern auch bei leichtem Regen hält sie trocken. Was aber von Anfang an ins Auge gefallen ist, sind die wirklich sehr schönen Farben der Jacken. Die Fifty Fives haben mich auch gefragt, ob denn die Jacke schon mal gewaschen wurde. Nein, natürlich habe ich die Jacke noch nie gewaschen, wozu denn auch? Schmutzig ist sie nicht geworden, und erstaunlicherweise müffelt sie auch nicht. Da ich ja Hochgeschwindigkeitswanderer bin, fangen andere Jacken an zu müffeln, denn wenn der Schweiß in Strömen fließt, bleibt manchmal auch etwas in den Kleidern stecken. Die Dekon allerdings: Immer geruchsneutral. Und das ist auch das Geheimnis des Namens: Nehmt ein K und ein N weg, schon ist der geheime der Kern der DEkOn enthüllt …

 

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Andrack weinwandert in Sachsen

Geschrieben am um 9:20

Andrack weinwandert in Sachsen (Blog)

 

Meißen ist eine der schönsten Städte Deutschlands. Im zweiten Weltkrieg von Fliegerangriffen verschont, hat sich die zauberhafte Altstadt erhalten: Um die Frauenkirche am Markt gruppieren sich hübsche Fachwerkhäuser und verwinkelte Gassen mit Kopfsteinpflastern. Über steile, verwunschene Treppen geht es hinauf zur Albrechtsburg und daneben zum Meißener Dom, der mit seinen Doppeltürmen die Altstadt krönend überragt.

 

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Ich bin bestimmt schon dreißig Mal zu Besuch in Meißen gewesen, habe auch sehr oft den lokalen Wein genossen, bin aber kurioserweise nie auf die Idee gekommen, dem Ursprung dieser Weine auf den Grund zu gehen. Also gehe ich heute los, auf dem Sächsischen Weinwanderweg. Die Wegmarkierung mit der roten Traube finde ich am Elbeufer gegenüber der Altstadt. Die „Alte Spaargasse“ ist mein Entrée in das Spaargebirge südlich von Meißen mit seinen vielen kleinen Bergen und Weinlagen. Früher floss die Elbe auf der östlichen Seite dieses „Gebirges“, daher steht es so monolitisch in der Landschaft herum, ein Segen für den Weinbau – und natürlich alle Weinwanderer.

 

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Hinter dem Weingut Ricco Hänsch wird es dann doch ein klein wenig gebirgig, ich wandere hinauf auf den Kapitelberg. Ich verlasse kurz den Sächsischen Weinwanderweg und folge dem grünen Schild zur Juchhöh. Die Juchhöh ist ein Aussichtspunkt mit phantastischem Blick über die terrassierten Weinberge bis nach Meißen. Zeit für ein Selfie, diese Augenweide kann ich mir nicht entgehen lassen.

 

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Wieder zurück auf dem Weg mit der Traube passiere ich eine kleine Wanderhütte und einige Dorfstraßen. Dann verlasse ich eine Viertelstunde nach der Juchhöh ein weiteres Mal den Hauptweg und folge dem Schild „Kapitelholzsteig/Dresdner Straße 0,8 km“ Ich habe nämlich eine ganz besondere Verabredung. Ich wandere bergab, vorbei an einer Weinberg-Mauer am Boselberg.

 

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Es scheint eine sächsische Spezialität zu sein, alle Weinberge einzumauern oder einzuzäunen. Auf einer Holztür in der Mauer steht: „Es bliebe der beste Becher leer, wenn die Arbeit des Winzers im Weinberg nicht wär“. Das kann ich nur bestätigen. Der sehr schöne, schmale Weg führt mich weiter bergab und ich stehe vor dem Weingut Vincenz Richter. Der gleichnamige Gründer hat das Weingut 1873 gegründet, er war Oberst der kaiserlichen Armee. Vom Oberst zum Winzer, das ist schön, das hat etwas von Schwertern, die zu Pflugscharen werden. Ich gehe noch einige Schritte weiter und treffe an einem alten Hofgut Hendrik Weber. Weber ist der Chef des „Perlguts“, er ist der einzige Winzer in Sachsen, der ausschließlich Sekt macht.

Hendrik Weber hat nach dem Abitur erst einmal eine Winzer-Lehre absolviert, dann in Geisenheim Önologie studiert, später einen alten Bauernhof zum Sektgut gemacht und aus einer alten Streuobstwiese einen Weinberg mit Spätburgunder-Trauben. Und am Weinberg darf ich mit ran. Denn heute ist Weinlese-Tag im Perlgut, da wird jede helfende Hand gebraucht. Weber bietet mir Handschuhe an, damit die Finger nicht klebrig werden. Handschuhe möchte ich nicht, das sieht doch aus als wäre ich im OP. Ich schnappe mir eine der scharfen Winzerscheren und lasse mir zeigen, wie das geht mit der Weinlese.

 

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Immer schön in der Nähe des Zweigs abschneiden. Matschige Trauben kommen weg, die werden „verworfen“ und landen auf dem Boden. Dann kann es ja losgehen. Ich lege die abgeschnittenen Trauben vorsichtig in einen Eimer, den ich, als er voll ist, in eine Kiste ausleere. Wir haben Glück mit dem Wetter. Bei Regen wird nicht gelesen, die Trauben – und damit auch später der Wein – wären zu verwässert. Ich finde die Ernte-Tätigkeit ausgesprochen befriedigend. Die Arbeit an der frischen Luft, der Aufenthalt in dieser herrlichen Landschaft, nach einer Weile eine Rebstock-Reihe geschafft zu haben, das produziert Glücksgefühle ohne Ende. Kleiner Freizeit-Tipp: Es gibt viele Winzer, die sich über freiwillige Helfer zur Lese sehr freuen.

 

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Als Belohnung für meine kleine Lese-Hilfe trinken wir einen 2014er des „Sächsischen Champagners“, das ist sein erster Jahrgang. Blanc de Noir, gemacht aus Spätburgunder-Trauben. Der Sekt ist zwiebelschalenfarben, leichte Rosé-Färbung, ganz fein ausbalancierte Säure, herrlich. Weber sagt: „Morgen werden die Trauben gepresst, die wir heute gelesen haben. Ich möchte mit jedem Jahrgang den eingefangenen Sonnenschein des jeweiligen Jahres in die Flasche bringen“. Und 2020 kann ich dann den 2017er Blanc de Noir von Perlgut trinken und erwische vielleicht ein Schlückchen von eine der Trauben, die ich gelesen habe. Im Weingut gibt es leider keinen Flaschenverkauf, den Perlgut-Sekt gibt es aber in ausgewählten Vinotheken der Region oder er ist über die Seite www.perlgut.de zu beziehen. Ich verabschiede mich ganz herzlich bei Hendrik Weber für den Sekt und die Möglichkeit, erstmals im Weinberg gearbeitet zu haben. Ich gehe einen steilen Weg im Wald bergan und mache eine Zeitreise in die Vergangenheit des Weinbaus am Kapitelberg.

 

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Am Hang sind zahlreiche Trockenmauer-Terrassen zu erkennen. Zwischen den kunstvoll aufgeschichteten Steinen wachsen hundert Jahre alte Bäume. Diese Weinberge wurden in den 1880er Jahren wegen Reblaus-Befall aufgegeben. Als Wanderer durch diese ehemaligen Weinberge fühle ich mich wie Indiana Jones auf der Suche nach dem verlorenen Weinbergschätzen.

Schließlich habe ich auf der Anhöhe den Sächsischen Weinwanderweg wieder erreicht. Vorbei an dem sehr schönen Boselbiergarten (mit Bierbänken unter Kastanien) und dem botanischen Boselgarten gehe ich zur Boselaussicht. Dort hat man einen grandiosen Blick auf das Elbetal und kann bei guter Sicht bis zu den Türmen der Dresdener Altstadt blicken. Aber so weit möchte ich heute nicht mehr gehen, mein nächstes Ziel ist das Weindorf Sörnewitz unterhalb der Boselaussicht. Auf steilen Wegen geht es bergab, ich habe die Spaargebirgeüberquerung nach sechs Kilometern gemeistert. Das muss gefeiert werden.

 

Im Sörnewitzer Weingut Schuh treffe ich Katharina Pollmer, geborene Schuh. Gemeinsam mit ihrem Bruder Matthias Schuh (Europas bester Jungwinzer 2012) führt sie das Weingut. Ihre Eltern kommen von der Mosel und haben an der Elbe ihr Glück gefunden.

 

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Eine der beliebtesten Weine ist der rosa Schuh, der ist aber „alle“, ausgetrunken. Der rosa Schuh ist mit einer schönen sächsischen Wein-Spezialität verbunden, dem Schieler aus weißen und roten Trauben. Der Name „Schieler“ bezieht sich nicht auf Leute, die was an den Augen haben, sondern auf die ehemaligen Schüler („Schieler“, wie die Sachsen sagen) der Fürstenschule St.Afra in Meißen.

Ich könnte nun von Sörnewitz weiter der roten Traube des Sächsischen Weinwanderwegs bis zum Bahnhof von Weinböhla folgen. Unter uns, sehr attraktiv ist dieser Streckenabschnitt nicht. Von einer regelrechten Durstrecke kann man allerdings nicht sprechen, da wir gegen den Durst ja im Weingut Schuh etwas unternommen haben. Alternativ kann man mit dem Bus von Sörnewitz nach Coswig oder noch besser zurück nach Meißen fahren, denn diese Stadt ist ein absolutes Genuss-Muss. Und die Porzellan-Manufaktur haben wir uns auch noch nicht angeschaut …

 

Ich danke dem Dresdener Journalisten Lars Müller für seine wertvollen Inspirationen, drei Fotos und die Vermittlung meiner ersten Weinlese-Erfahrungen.



Bismarck, Schmetterlinge und Zwergwachteln

Geschrieben am um 6:38

Auch im hanseatisch geprägten und landschaftlich eher flachen Terrain kann man sehr schön wandern. Wer wüsste das besser als Bergfex, Musik-Genie und Hamburg-Wanderer Bernhard, der mir kürzlich bei eher nassem – daher aber auch wieder ortstypischem Wetter – eine schöne Wandertour vor den Toren Hamburgs zeigte…

 

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Wie ich schon im Blogeintrag vom 30. August ausgeplaudert habe, suche ich gerade deutschlandweit nach kindgerechten Wandertouren für mein Kinderwanderbuch. Im Schlossgarten von Friedrichsruh fanden wir die Büste eines Mannes, der bei Kindern genauso beliebt ist wie Spiderman oder Anna und Elsa: Fürst Bismarck. Der alte Bismarck hat nicht nur dafür gesorgt, dass die Nachwelt ihm zu Ehren viele Türme in Wanderregionen aufstellen ließ. Nein, der eiserne Kanzler (die jüngeren denken, das wäre Gerhard Schröder gewesen) und Deutschlands Lotse an Bord war auch ein rechter Naturfreund. Mit der Betonung auf „rechter“…

 

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Der Merksatz „Im Walde fühle ich mich niemals vereinsamt“ mag noch einleuchten. Im Wald stehen ja auch sehr viele Bäume herum, die sich als Gesellschaft anbieten. Kritischer ist da schon die Aussage: „Ich liebe die großen Bäume“ mit dem Zusatz „Es sind unsere Ahnen“. Ich habe dieses Bismarck-Zitat vermisst: „Mit nichts vergeuden die Deutschen mehr Zeit als mit Biertrinken“

Der Schlossgarten von Friedrichsruh hat aber nicht nur Bismarcksche Sprüche für’s Poesie-album, sondern auch einen sehr tolles Schmetterlingshaus zu bieten. Doch obacht, gerade für Träger von Paisley-Hemden und Trägerinnen von Blusen mit Schmetterlingsmuster …

 

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Die Ausfuhr von Schmetterlingen ist strengstens verboten. Der Besuch des subtropischen Glaskastens mit den Schmetterlingen ist durchaus anstrengend, denn man sollte nicht nur Hans-Guck-in-die-Luft-mäßig nach oben schauen und die bunten Flatterlinge bestaunen. Schnell könnte man so auf blühendes Leben latschen …

 

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Da es immer jemanden geben muss, der sich kümmern muss, ob als Eiserner kanzler oder Tierfreund, habe ich mein Herz für Tiere entdeckt. Die drei kleinen Entchen konnte ich genau den Weg zur Binnenalster zeigen, damit sie dort wohlbehalten ankommen.

 

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Es gibt kein schlechtes Wetter – auf der großen Fifty Five Wanderung in Netphen

Geschrieben am um 8:44

Uiuiui, das konnte ja was geben. Auf wetteronline.de waren größere Feuchtgebiete für den letzten Samstag angekündigt. Aber der Termin für den großen Fifty-Five-Wandertag war ja schon lange festgelegt. Wie übrigens auch schon der Termin für nächstes Jahr feststeht. Am 8. September 2018 treffen wir uns alle wieder in Netphen und erforschen auf Schusters Rappen unter der Leitung von SGV-Papst Helmut Göbel das Fifty-Five-Land.

Aber zurück zu diesem Jahr. Es regnete junge Hunde und Katzen, als ich am Firmensitz des Familienunternehmens ankam. Ich habe alle 35 Mitwanderer bewundert, die sich bei diesem Wetter überhaupt aus dem Bett gequält haben. Sicherheitshalber habe ich mich noch mit einer neuen feuerwehrroten Regenjacke ausstatten lassen, und schon ging es los…

 

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Man muss dazu sagen, dass die Wettergötter mit uns waren (wenn Engel wandern…) und der Regen wenige Minuten nach dem Start der ersten Wanderung versiegte. Aber ich wäre ja auch mit meiner neuen Jacke immer auf der sicheren Seite gewesen. „Diese Regenjacke ist dermaßen wasserdicht“, versicherte mir glaubhaft ein Mitwanderer, „die nehmen manche Leute sogar als Taucheranzug“. Na, das ist doch total prima.

Die Stimmung in der Wandertruppe war großartig…

 

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Es ergaben sich schöne Blicke und manche waren sogar etwas enttäuscht, dass es nicht mehr dauerregnete. Man hatte gehofft, mir eine der größten Natur-Attraktionen des Siegerlands präsentieren zu können – den ausgiebigen Regen. Ich ließ mir berichten: „Wenn wir irgendwo in Deutschland 14 Tage Urlaub gemacht haben, nur Sonnenschein sage ich Dir, und dann fahren wir mit dem Auto nach Hause, ins Siegerland, dann geht spätestens hinter Herborn schon der Scheibenwischer an – automatisch!”

 

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Natürlich hat das Siegerland auch noch andere Tücken neben der Regenintensität. Zum Beispiel ist es immer noch nicht gelungen, die vielen Berge einzuebnen. So muss man auch im 21. Jahrhundert im Siegerland immer noch Berge hinauf steigen, ganz schön anstrengend. Und natürlich auch ein Grund, extrem breitbeinig auf der Erholungs-Bank zu sitzen.

Im Rückblick betrachtet…

 

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… war auch dieser Fifty-Five-Wandertag wieder ein kolossales Erlebnis. Auch wenn ich mit der zweiten Wandertruppe am Ende dann noch fürchterlich in den Regen gekommen bin. Aber am Ziel wurden wir dann von Chef Ulli Baldus und seiner Crew mit Kuchen und Bier und Grillwurst umsorgt (alles für umme!) und oberndrauf gab es noch ein kleines Präsent für jeden Wanderer. Wir sehen uns am 8. September 2018 wieder!



Andrack weinwandert an der … Hessischen Bergstraße

Geschrieben am um 8:22

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Am Marktplatz von Heppenheim starte ich meine Weinwanderung im Anbaugebiet Hessische Bergstraße. Heppenheim ist in den letzten Jahren als Heimatstadt von Sebastian Vettel bekannt geworden. Ich stelle mir vor, wie der junge Sebastian früher mit dem Bobby-Car rund um den Brunnen auf dem Marktplatz gerast ist, um für die Formel-1-zu üben. Schöne Fachwerk-Häuser umkränzen den Marktplatz, und wer sich die Pole-Position unter den Weinwanderern sichern will, kann sich schon zum Start der Wanderung das erste Glas Wein spendieren.

 

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Ich informiere mich auf einem Schild neben der Tourist Information, dass mein Weg nach Bensheim genau 9,9 Kilometer lang sein wird. Der Odenwaldklub hat den Qualitätsweg Burgensteig mit einem blauen Burgen-Symbol markiert, ich denke, das ich mich nicht verlaufen werde.

Damit auch jeder weiß, wie unser Weinwanderweg früher und heute heißt, warnt ein Schild des Odenwaldklubs: „Achtung Wanderer! Aus dem Burgenweg wurde der Burgensteig Bergstraße.“ Das erinnert mich an die Werbung: „Achtung: Raiders heißt jetzt Twix“.

 

 

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Der Schlossberg ist der Hausberg der Heppenheimer, dort fühlen sie sich aber nicht nur Einheimische wohl, sondern auch die Reben von Heppenheim. Ich blicke weit ins Rheintal hinüber zu den Vogesen und auf die Weinberge rund um Heppenheim. Auch die Altstadt, in der die Etappe begann, ist sehr gut zu erkennen.

Ich wandere auf dem brandneuen Burgensteig Bergstraße steil in den Berg hinein und nach wenigen Minuten habe ich die Starkenburg und die Gaststätte Burgschänke erreicht, mein erster Boxen-Stopp.

 

 

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Ich wähle passenderweise den Heppenheimer Schlossberg, das ist ein trockener Grauer Burgunder. Dazu Flammkuchen griechisch, und schon fühlt man sich wie der Schloßherr vom Schloßberg. Es fällt mir nicht leicht weiter zu wandern, denn die Burgschänke mit ihrer Terrasse und den weiten Ausblicken über Schloßberg, Heppenheim (mit dem Dom der Bergstraße) und das Rheintal ist wirklich phantastisch.

 

 

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Aber nicht nur der Taler muss wandern, sondern auch alle Weinwanderer, also geht es von der Starkenburg schon bald einige Kilometer durch den Wald. Aus dem Wald hinaus geht es ins Hambacher Tal. Ich wandere eine Weile an der Straße im Hambacher Tal und dann links eine Anhöhe hinauf. Als ich den Hügel bezwungen habe, gehe ich durch eine zauberhafte Landschaft. Die Hessische Bergstraße erinnert mich an eine Art deutsche Toskana. Weite Blicke, ein welliges Landschaftsprofil, einzelstehende Baumgruppen, Weingärten. Dolce Vita nördlich von Bensheim. In der Ferne auf dem Auerberg ist schon Schloß Auerbach zu erkennen, auch dort geht der Burgensteig vorbei, aber ich werde heute nicht mehr zum Schloß wandern.

 

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Auf dem Hemsberg – 262 Meter hoch – steht ein Bismarckturm. Er wurde 1902 eröffnet, damals war die Begeisterung für den eisernen Kanzler so groß, dass man in ganz Deutschland Bismarcktürme baute, auch hier in der Nähe von Bensheim. Wird es dereinst auch flächendeckend Merkel-Türme geben? Warten wir es ab. Der Turm auf dem Hemsberg wird Sonn- und Feiertags bewirtschaftet, zu diesen Gelegenheiten kann man dort ein Glas Wein auf den alten Herrn Bismarck trinken.

 

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Ich verlasse den Burgensteig und folge den Schildern Richtung Altstadt von Bensheim. Ich kann als Wein-Einkehrmöglichkeit das Weingut Mohr empfehlen. An der Fassade ist ein großes Foto von Franziska Mohr angebracht, die vor fünf Jahren Gebietsweinkönigin der Hessischen Weinstraße war. Gebietsweinköniginnen, die das gesamte Anbaugebiet repäsentieren, sind so eine Art Ministerpräsidentinnen der gesamten Wein-Region.

 

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Von Heppenheim nach Bensheim auf dem Burgensteig (der nicht mehr Burgenweg heißt!) – das waren ungefähr zehn Kilometer Weinwandervergnügen. Eine schöne Mischung aus Bergstraßen-Toskana, Wäldern, einem Schloß und natürlich den großartigen Weinen der Hessischen Bergstraße.



Sommerliches Kinderwandern

Geschrieben am um 7:22

Während gerade mein Fußballfanbuch erschienen ist, arbeite ich mit Hochdruck an meinem nächsten Buch: „Mit Kindern Wandern. Touren, Tipps und Naturabenteuer in ganz Deutschland“ Und da mein Anspruch ist, wirklich in ganz Deutschland kinderwandertaugliche Touren zu präsentieren, bin ich in den letzten Monaten mit Kind und Kegel auf Tour gewesen.

 

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Ein schöner, maritimer Weg ist der Hochuferweg auf Rügen. Man hätte die Tour auch Caspar-David-Friedrich-Romantik-Kreidefelsen-Weg nennen können. Aber Hochuferweg ist auch okay. Man weiß leider nicht genau, ob das aktuelle Hochufer im nächsten Jahr noch immer das gleiche Hochufer sein wird. Die Kreidefelsen brechen gerne auch mal in größeren Stücken ab. Deswegen hatte die ganze Familie große Angst, wenn unser Wanderhund Luna zu nahe an der Abbruchkante entlang ging. Aber: Ist alles noch mal gut gegangen.

An der mecklenburgischen Seenplatte habe ich einen lieben Wanderfreunde getroffen…

 

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Extremwandergott Thorsten Hoyer kinderwanderte mit Tochter gemeinsam mit uns in der Nähe von Plau am See. Auf dieser Kinderwandertour hat meine sechsjährige Tochter die fotografische Dokumentation übernommen. Das Foto von Thorsten hat sie auch gemacht. Daher die Froschperspektive. Wenn ihr allerdings glaubt, dass Bild sei unscharf, ist das eine optische Täuschung – nur Thorsten Hoyer ist unscharf! Der ist auf jedem Foto unscharf, weil er für jedes Objektiv dieser Welt zu schnell wandert.

Und dann sind wir noch auf dem Erlebnis-Moorpfad in Gnarrenburg bei Bremen gewandert…

 

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Wobei sich sehr schnell heraus stellte, dass sich das Erleben der Erlebnisse auf dem Erlebnis-Moorpfad vor allem auf den beteiligten Papa bezog. Denn das Stangenspringen, angeblich eine traditionelle Fortbewegungsart der Torfarbeiter, war nicht nur sau-anstrengend, sondern auch nicht ungefährlich. Man musste schon genau überlegen, wo man die Eisenstange anfasst, um sie sich nicht versehentlich in den Körper zu rammen. Aber das war ja nichts gegen die Fangopackung beim Moorspaziergang…

 

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Es sah erst einmal ganz harmlos, aber dann – versank ich Schritt für Schritt immer weiter in der Moorpampe und endete als halbe Moorleiche. Und einfach abduschen war später auch nicht drin: die Torfreste hatten sich sehr intensiv mit meiner Beinbehaarung verflochten. Der Lerneffekt ist: Vor einer Moorwanderung besser – wie die Radprofis – eine komplette Beinrasur in Angriff nehmen.



Das badische Wanderparkplatz-Schild – Finden Sie die 10 Unterschiede!

Geschrieben am um 7:51

Wer schon mal bei meiner Lesung war oder meine Wandershow gesehen hat weiß, wie sehr ich das alte Wanderparkplatz-Schild liebe. Hier isses:

 

 

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Ich dachte immer, so ein Verkehrsschild wäre normiert. Überall identisch, in ganz Deutschland. Ich war daher sehr überrascht, als ich kürzlich in Baden eine deutlich andere Version sah. Ein Wanderparkplatzschild mit derart auffälligen Unterschieden, dass das wandernde Paar einen ganz anderen Charakter bekommt. Zunächst einmal: Die beiden gehen in die falsche Richtung: auf dem „normalen“ Schild gehen die beiden von rechts nach links, psychologisch gesprochen: Nach vorne. Auf dem badischen Schild gehen die beiden Wanderer zurück, nach Hause, befinden sich auf dem Rückzug.

 

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Weitere Unterschiede? Der Hut des Manns ist – kein Schlapphut, sondern ein spießiger Herren-Hut, eigentlich nicht für Outdoor-Abenteuer geeignet. Und was ist denn mit dem Rucksack des armen Kerls passiert? Dieses eckige Teil auf dem Rücken des badischen Wanderfreunds sieht aus wie ein Astronauten-Tornister. Auf jeden Fall kommt das Teil irgendwie sehr militärisch rüber. Hat unser Wanderfreund da einen Fallschirm drin oder womöglich einen Raketenantrieb?

Völlig wesensverändert ist die badische Wanderdame. Der Hals ist superschlank und ihren Wonderbra hat sie auch vergessen anzulegen? Oder ihr wanderoutfit ist einfach nicht so körperbetont wie die Klamotten von Fifty Five auf dem alten Schild.

Dazu keine wehenden, fliegenden Haare sondern ein strenger Dutt. Und natürlich ein längerer Rock. Unglaublich, da wandert keine scharfe Wanderbraut, sondern eher ein Frollein Marke Tante Prusseliese. Dieses badische Wanderparkplatz-Schild ist eine sehr puritanische Variante der Originals.



Ausblick auf „Lebenslänglich Fußball“, Teil 11

Geschrieben am um 7:58

Man hat es schon immer gewusst, welcher Verein in Deutschland konsequent gegen die Kommerzialisierung des Fußballs voran geht:

 

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Bravooooooooooo!

Es gibt aber auch Fans, die irgendwann spüren, dass Fan zu sein nicht alles gewesen sein kann im Leben. So wie Friedhelm.

Ein Auszug aus „Lebenslänglich Fußball“:

„Man kann sich ab einem gewissen Alter und einer gewissen Erkenntnis nicht mehr permanent zum Affen machen. Das hat ja stellenweise etwas Unwürdiges. Mit dem Dasein als Fußballfan ist es so wie mit vielen Dingen im fortgeschrittenen Alter, vieles verkommt eben zum Ritual. Es macht noch Spaß, zündet aber nicht mehr richtig.“

Mehr über Friedhelm in „Lebenslänglich Fußball“, ein Buch nur für Fans. Ab sofort im Buchhandel. Und bestellbar bei amazon.

 

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Ausblick auf „Lebenslänglich Fußball“, Teil 10

Geschrieben am um 6:56

Man sagt den Bayern-Fans ja prinzipiell nach, sie seien gar keine Fans, weil sie das Gefühle des Leids, der Niederlage, des Fan-Frusts nicht kennen. Das stimmt so nicht, es gilt zumindest nicht für alle Bayern-Fans. Ich habe es selbst erlebt, wie mein saarländischer Kumpel Thilo nach einem souveränen Auftritt im Hinspiel der Champions League starr vor Angst das Rückspiel erwartete. Angst essen Seele auf. Die Fallhöhe für einen Bayern-Fan ist eben hoch.

Mein Kumpel Pit ist aber als Bayern-Fan immer gut drauf…

 

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Ein Auszug aus „Lebenslänglich Fußball“:

Pit sagt: „Anfang März fahren wir wieder runter, da haben wir zweimal Paulaner und zweimal Ehrenkarten von Audi. Ehrenkarte heißt, kein Essen und Trinken, aber saugute Plätze. Die beste Loge ist die Davidoff-Lounge da oben rechts. Vom Flair her ist die Davidoff super, da kann man rauchen, da gibt es edlen Whisky, ohhhh, ist der Whisky gut, nicht so eine Billigflasche für zwanzig Euro. Und einen sauguten Kaffee haben sie auch.“

Mehr über Pit in „Lebenslänglich Fußball“, ein Buch nur für Fans. Ab sofort im Buchhandel. Und bestellbar bei amazon.

 

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Wer glaubt, Wandern ist fade und die Vorstufe zur Rollator-Rallye, muss diesen Blog lesen und wird staunen. Ob Kurioses am Wegesrand, schräge Hinweistafeln, Lebensgefahr am Wanderweg, skurile Wandervögel, betreutes Trinken am Steig, gigantische Aussichten oder extreme Herausforderungen im deutschen Mittelgebirge – bei andrackblog.de gibt es alles über das Thema Wandern. Jede Woche neu, (relativ) aktuell. Die besten Wander-Storys der Welt eben.

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