Wander-Blog von Manuel Andrack

Die besten Wander-Storys der Welt




Lieserpfad, je t’aime

 

Gestern und vorgestern gastierte ich mit meiner Wandershow in der Heidsmühle in Manderscheid. Leider war das Wetter so gut, dass ich mit meiner Tour-Crew nicht die Rock‘n‘Roll-Nummer abgezogen habe (Hotelbar leer trinken, Groupies, Hotelzimmereinrichtung kurz und klein schlagen), nein, ich bin mit meiner Crew natürlich auf dem Lieserpfad gewandert. Meine Crew ist mein Techniker Kai, der sozusagen mein Wander-Azubi ist.

 


Eine kleine Überraschung hatte Heidsmühlen-Chef Tobias (Spitzen-Typ, nicht nur weil er FC-Fan ist) für Kai, die kleine Wandertruppe und mich an der Schutzhütte Weifelsjunk deponiert. Gut versteckt im Laub ein Kasten Vulkan-Bier. Es war erst 10.30, eigentlich heißt es ja, kein Bier vor 12.00, aber irgendwo auf dieser gottverdammten Welt war es doch schon mit Sicherheit zwölf Uhr …

 

 

Zurück zur Heidsmühle ging es dann durch das wunderbare Tal der kleinen Kyll. Wanderglück pur.

 

 

Und in der Heidsmühle – die Mühle heißt Heizmühle, weil man schon bei frostigen Temperaturen im Frühjahr auf der Terrasse unter Heizpilzen sitzen kann – hatte ich dann die große Ehre, mich in‘s Goldene Buch der Stadt Manderscheid (erkennbar an der Goldkante) eintragen zu dürfen.

 

 

Die erste Unterschrift in dem Buch stammt von Wander-Bundespräsident Carl Carstens…

 

 

 

… die letzte (bislang) vom Wander-Andrack. Der Unterschied: Bei mir kann man sicher sein, dass ich nicht in der Partei war.


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2 Kommentare zu “Lieserpfad, je t’aime

  1. Hallo Manuel,

    wie heast du deinen Azubi (Kumpel) davon überzegt wandern zu gehen? Ich bin mit nem Kumpel derzeit im Südtirol und der hat keine lust auch nur daran zu denken sinnlos durch die gegend zu laufen? kannst du mri da vielleicht ein paar tipps geben?

  2. Hallo Alexander! Oje, das ist bitter. Ausgerechnet in Südtirol! Dort hab ich auch mal die Lust am sinnlosen Herumlaufen verloren, es hat Jahre gedauert, bis sie wiederkam. Argumenten wie „Schönheit der Landschaft“, „Der Körper freut sich“ o.ä. war ich in der Wander-Auszeit absolut nicht zugänglich, so dass mir als einziger Tipp einfällt: Kein Schluck Bier schmeckt so gut wie der nach einer mehrstündigen Tagestour, das wird jeder, der’s erlebt hat, bestätigen! Also ab in die Berge, danach ein 0,66er „Forst“ aus dem Kühlschrank geholt und… Aaahh!!!

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