Wander-Blog von Manuel Andrack

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Meine Raiffeisen-Tour 2018

Viele Menschen sind verblüfft, dass Deutschland Genossenschaftsland ist. Es gibt 22 Millionen Genossenschaftler in Deutschland. Die meisten haben Anteile an den Volks-und Raiffeisenbanken. Aber es gibt auch landwirtschaftliche Genossenschaften, Energiegenossenschaften, Kinogenossenschaften, Winzergenossenschaften, Zeitungsgenossenschaften, Ärztegenossenschaften, Friedhofsgenossenschaften, Apothekergenossenschaften und Brauereigenossenschaften.

 

Brauereigenossenschaft Oberhaching eG

 

In Oberhaching habe ich im Rahmen der Raiffeisen-Tour 2018 eine ganz junge Brauereigenossenschaft besucht. Tolle, ehrenamtliche Bürger, die ihr Hopfen-Glück in die eigene Hand genommen haben. Begeistert habe ich auch einen Anteil erworben und mit Friedrich Wilhelm Raiffeisen darauf angestossen.

 

Rewe Wissen

 

Viele große Unternehmen gehören zur Genossenschaftsfamilie: Schwäbisch Hall, R + V Versicherungen, EDEKA, REWE. Anlass, einmal ein Praktikum an der REWE-Kasse zu machen und denSpruch zu üben: „Sammeln Sie Punkte?“ Alle meine Abenteuer im Raiffeisen-Land könnt ihr Euch bei www.raiffeisen-tour.de anschauen. Egal ob ich Löcher in den Käse gestanzt habe oder in der Nähe von Karlsruhe Hühner beaufsichtigt habe.

 

Hühner und Pferdehof Burkhard, Bretten

In Lübeck habe ich eine Ladestation einer Car-Sharing-Genossenschaft gefunden, um wieder neue Energie zu tanken.

 

StattAuto eG, Lübeck - Raiffeisen-Tour 2018

Und beim Charlie in Trier, auch 200-jährig geworden, habe ich mit Raiffeisen vorbei geschaut. Während der gute Marx als Ökonom krass versagt hat, hat Raiffeisen entschieden mehr Follower und die Genossenschaftsidee ist immer noch im Gegensatz zum Kommunismus taufrisch und aktuell.

 

Raiffeisen trifft Marx in Trier - Raiffeisen-Tour 2018

Raiffeisen hat eben nicht das Kapital geschrieben, sondern es in die Pflicht genommen.


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2 Kommentare zu “Meine Raiffeisen-Tour 2018

  1. Jetzt weiß ich, warum mir das Wort „Raiffeisen“ doch schon seit der Kindheit erstaunlich vertraut ist: man sah und sieht den Schriftzug einfach sehr häufig bei Kleinbahnhöfen an die riesigen Agrarlagergebäude/Futtersilos geschrieben.
    ‚Hohe Betonwände, ein paar winzige blinde Fensterchen, scheinbar beliebig an die Fassade gestreut‘ ist das Stichwort. Nicht selten war und ist das wohlgemerkt auch einer der ersten/abschließenden Eindrücke von herrlichen Wanderungen in der ÖPNV-Peripherie!

    • Komisch, ich erinnere mich da v.a. an „BayWa“-Schriftzüge. Vielleicht wegen der Umdichtung der Bayernhymne von der Biermösl Blosn („Gott mit dir, du Land der BayWa, deutscher Dünger aus Phosphat“).

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