Wander-Blog von Manuel Andrack

Die besten Wander-Storys der Welt




RWW – gar nicht sooo schlecht

Geschrieben am um 6:23

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Es ist so eine Sache mit den Vorurteilen. Man denkt, die Schwaben seien faul, die Ostfriesen hochintelligent, alle Berliner Spaßvögel, die Bayern trinken nur Wein – aber dann stimmt das gar nicht! Genauso sollte man vorsichtig sein, Wanderwege in eine Schublade zu stecken. Der Rotweinwanderweg an der Ahr war für mich bislang ein absolutes No-Go. Die Vorurteile: Wanderautobahn, völlig überfüllt, alles asphaltiert. Das stimmt natürlich alles, aber nicht für jeden Abschnitt.

 

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Man sollte in Mayschoss starten. Nicht nur weil der Ort wunderschön ist und die Saffenburg wildromantisch, sondern auch, weil man sich in der ältesten Winzergenossenschaft der Welt (1868 gegründet , nicht zu verwechseln mit einem Jahrgang) in Mayschoss eine schöne Wegzehrung für eine zünftige Weinwanderung mitnehmen kann.

 

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Normalerweise mag der Wanderer es nicht, zu weit vorausschauen kann. Wenn man schon sieht, wo man den nächsten Kilometer gehen muss, deutete das (normalerweise) auf einen schnurgeraden Weg. Nicht so im Ahrtal, schön geschwungen schmiegt sich der RWW zärtlich an die Weinhänge – und alles unasphaltiert.

 

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Der Wegabschnitt zwischen Mayschoß und Dernau auf dem RWW ist sehr zu empfehlen, danach ist es nicht mehr so prickelnd. Also sollte man in Dernau auf den Ahrsteig wechseln. Dafür muss man aber sehr zügig die Brücke überqueren. Schlendern, trödeln, flanieren ist streng verboten.

 

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Schlimm ist es immer die Wahl zu haben. Keine Wahlfreiheit zu haben, das hat Angela Merkel kürzlich bezüglich der DDR hervorgehoben, kann auch ganz entspannend sein. Aber ich bin ja selber schuld – wenn man sich nicht zwischen einem trockenen und einem halbtrockenen Spätburgunder entscheiden kann, muss man eben beide trinken.

 

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Typisch Rheinländer. Aber lassen wir das mit den Vorurteilen.



Ausübung des Wandersports als organisierte Gruppenwanderung nach der aktuellen SächsCoronaSchVO

Geschrieben am um 6:23

Ich schrub es schon in meinem ersten Wanderbuch: Die Planung einer Wanderung macht den meisten Wanderern fast genauso viel Freude wie die Tour an sich. Nun nahen ja die Sommerferien (gefühlt hat man eigentlich schon lange genug Ferien gehabt, seit dem 13. März um genau zu sein), aber die langen, warmen Tage wollen ausgefüllt werden. Und da stellt sich zunächst mal die Gretchenfrage: Ins Mittelgebirge oder ins Hochgebirge? Es ist hilfreich eine Landkarte zur Hand zu haben, die etwas Orientierung bietet.

 

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Ich denke, ich werde mir eine Pension in Kirchdorf nehmen. Von dort kann man Wanderungen sowohl ins Hoch- als auch ins Mittelgebirge (zum Aussichtsturm) planen. Und zum Hauptfluß und zur Talsperre ist es auch nur ein Katzensprung

Wenn ihr noch eine Wanderempfehlung für den Sommer braucht, kann ich Euch den Pfälzer Weinsteig in der Nähe von Bad Bergzabern ans Herz legen.

 

 

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Aber sehet, sprach der Investor, dort entstehet am Liebfrauenberg eine Wandergaststätte. Doch höret, ihr Bürger-Scharen, die ihr den Wut-Investor angeschissen habet, dass eher ein Erdaushub durch einen Kaffeelöffel ins Himmelreich komme, als ein Teelöffel. Erbebet, ihr Ungläubigen, die ihr nur Klatschen und Singen in der Schule hattet. Denn frohlocket, liebe Wanderer, freuet Euch auf die bald genial ausgebaute Einkehrmöglichkeit am Pfälzer Weinsteig. Habemus Hefeweizen.

Die große Frage in Corona-Zeiten bleibt: Wie halten es die Behörden mit dem Gruppenwandern? Wann darf ich wieder mit dem Schwäbischen Albverein wandern? Ist denn Wandern etwa kein Sport?

 

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Die Antwort(en) gibt die sächsische Corona-Wander-Behörde, die mir von einem Wanderkumpel zugespielt wurde: „Ihr Anfrage zielt auf die Bewertung, ob die Ausübung des Wandersports als organisierte Gruppenwanderung nach der aktuellen SächsCoronaSchVO zulässig ist. Nach § 4 Absatz 1 sind weiterhin grundsätzlich alle Ansammlungen von Menschen zu vermeiden. Ausnahmen von diesem Grundsatz sind ausdrücklich in Absatz 2 benannt. Insbesondere sind dort Ansammlungen von Menschen gestattet, wo die Öffnung und der Besuch nach § 6 Absatz 2 zulässig ist. So ist die Öffnung von Sportstätten ohne Publikum nach § 6 Absatz 2 Nr. 16 zulässig. Sportstätten iSd SächsCoronaSchVO sind von dem öffentlichen Raum abgegrenzte Bereiche, die der Ausübung von Sportarten dienen. Unter diesen Begriff fallen sowohl Innen- als auch Außensportstätten. Der Wanderweg ist jedoch ein markierter Weg, der nicht zum Zwecke der Ausübung von Sportarten vom öffentlichen Raum abgegrenzt ist, sondern vielmehr trotz Benutzung zum Wandersport auch jederzeit von weiteren Personen zum Zwecke des Spazierens, Reitens o.ä. benutzt werden kann. Die Benutzung von öffentlichen Wanderwegen fällt somit nicht unter die Ausnahme für die Öffnung und Benutzung von Sportstätten.“



Erwachen heiterer Empfindungen bei der Ankunft auf dem Lande

Geschrieben am um 6:23

Im Beethoven-Jahr höre ich (fast täglich) eine der neun Symphonien des Meisters in der hervorragenden Edition des Süddeutschen Verlags. Erst die Symphonie hören, dann Erkenntnisgewinn mit den Erläuterungen des Dirigenten Peter Stangel. Besonders interessant für Wanderfreunde ist die 6. Symphonie, die sogenannte Pastorale

 

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Nach der Premiere schrieb ein Zeitgenosse: „Da ist einer in Wien, der schreibt Sinfonien, die fünfmal so lang sind wie normale Sinfonien.“ Eine Dreiviertelstunde, das war damals Weltrekord. Der erste Satz trägt den Titel „Erwachen heiterer Empfindungen bei der Ankunft auf dem Lande“. Poetischer kann man die Glücksgefühle zum Beginn einer Wanderung nicht beschreiben. „Wer genau hinhört, kann hoch droben am Himmel ein Vöglein zwitschern hören“ erklärt Stangel, „und dann ist es so, als öffne sich der Blick über die weiten Hügellandschaften des Wiener Umlands“.

Der zweite Satz der 6. Symphonie heißt „Szene am Bach“ und ist so eine Art Smetana-Moldau in gut. Beethoven komponiert das Kräuseln der Wasseroberfläche, das Gluckern des Bächleins, das Bachbett „und schließlich tritt zu diesem wunderbar murmelnden Bächlein, das heute noch heute vor den Toren Wiens dahinplätschert, das kompositorische Ich hinzu. Der Zuhörer wandert am Bächlein entlang, sitzt unterm Baum und genießt die Stimmung. Dieses kompositorische Ich wird von der Geige verkörpert.“ Ich werde diese Musik nie vergessen, wenn ich als zwar nicht kompositorisches, aber vielleicht literarisches Ich durch die Gegend wandere. „Mehr als die Farbe des Grases hat Beethoven auch hier das Wohlgefühl, das Behagen, das einen in der Natur überkommt, komponiert“. Ich habe es doch immer gesagt, dass Wandern glücklich macht. „Nur ganz am Ende konnte er sich drei Vögelchen nicht verkneifen.“ Man wird doch wohl noch drei Vöglein-Ihr komponieren dürfen.

Der dritte Satz „Lustiges Zusammensein der Landleute“, ein Scherzo, „karikiert eine Dorfkapelle“, und weil wir es ja mit einem scherzenden Musikstück zu tun haben, wird der arme Oboist (Schießen Sie nicht auf den Oboisten!) veräppelt: „Der Oboist hängt immer eine Winzigkeit hinterher, ein köstlicher musikalischer Scherz“, findet Peter Stangel.

Der vierte Satz „Gewitter und Sturm“ beschreibt eine eher missliche Wendung einer Wandertour. Stangel sagt über die Komposition Beethovens: „Das ist nicht irgendein Gewitter, das ist DAS Gewitter“. Der Dirigent vergleicht das musikalische Gewitter mit dem Barbar von Sevilla: „Was hat Rossini da für einen freundlichen Sommerregen komponiert, gegenüber diesem teutonischen Donnergrollen und Blitzezucken“. Und dann bricht der Sturm los. „Spätestens an dieser Stelle müssen die Kollegen gedacht haben, dass der gute Beethoven endgültig durchgeknallt ist.“

Seine Wanderleidenschaft hat Beethoven vor allem in der Gegend um Wien praktiziert, dort „spielt“ ja auch die 6. Symphonie. Auf seinen „Spaziergängen“ hat er ganz im Sinne Rousseaus seine innere Welt erkundet. Er hat sozusagen in sich hineingehorcht, hinaushorchen in die äußere Welt ist dem armen Mann ja zunehmend schwerer gefallen. Ich vermute sogar, dass Beethoven auf seinen Wanderungen die entscheidenden Ideen für seine Werke, vor allem die Symphonien gehabt hat.

 

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Leider hat Beethoven zu früh die Bonner Heimat verlassen, um auf dem Beethoven-Wanderweg im Siebengebirge zu wandern. Beziehungswiese zu spazieren. Nun gut, das Einkehrhaus, das Milchhäuschen, das Hotel auf dem Petersberg, alle diese Immobilien waren zu Beethovens Zeit noch nicht erbaut. Kloster Heisterbach war Ende des 18. Jahrhunderts noch eine funktionierende Abtei und keine Ruine. Und der Drachenfels war noch nicht überfüllte Ausflugsstätte, sondern ein ganz profaner Steinbruch. Selbstverständlich gab es auch noch keine Drachenfelsbahn.

 

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Der Beethovenweg ist zum Jubiläumsjahr markiert worden und verbindet (fast) alle Highlights des Siebengebirges. Fünfzehn Kilometer (viele davon auf dem Rheinsteig) sind aber ein ganz schönes Brett, vor allem weil doch einige Höhenmeter zu absolvieren sind. Aber die Möglichkeiten einzukehren sind wirklich gigantisch. Lustiges Zusammensein auf dem Lande. Hätte Ludwig van das noch erleben können, wäre er nie vom Rhein zur Donau gewechselt.   Was sich allerdings die Initiatoren des BHVN-Wanderwegs mit dieser Markierung gedacht haben, bleibt schleierhaft.

 

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Zumindest kulinarisch ist Beethoven auch in Wien seiner alten Heimat treu geblieben. Er war sozusagen ein virtueller Weinwanderer, dem Wein von Rhein und Mosel verfallen. „Mehr Licht!“, das waren Goethes letzte Worte. Ziemlich einfallslos, wie ich finde. Die letzten Worte Beethovens zeugen dagegen von der Größe des Meisters. Drei Tage vor seinem Tod erhielt er von seinem Musik-Verleger Schott eine Lieferung leckerer Rhein- und Moselweine. Beethoven sagte im Sterbebett: „Schade, schade, zu spät“

Dadada – Daaa!



Reptiloiden! – es gibt sie wirklich

Geschrieben am um 6:51

Ich musste immer kotzen, wenn jemand vor, nach und während der sogenannten Flüchtlingskrise sagte: „Ich habe ja nicht gegen Flüchtlinge, aber …“ Ich muss immer noch kotzen, wenn ich nur daran denke. Aber: Ich glaube ja nicht an Verschwörungstheorien in Zusammenhang mit der sogenannten Corona-Epedemie, aaaber: Wenn ihr diese Story hört, denkt ihr vielleicht anders darüber …

 

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Gestern bin ich in einem ganz normalen saarländischen Wald gewandert. Obwohl unter freiem Himmel gar nicht vorgeschrieben, hatte ich Maskenschutz angelegt. Na ja, was heißt Maske, halt so einen ollen Buffer von meinem Ex-Sponsor. Den nutze ich schon seit Beginn der Maskenpflicht und habe ihn relativ selten gewaschen. Das Ding müffelt schon ein wenig. Aber das ist nicht das Thema. Ich wandere also in diesem saarländischen Urwald, da begegnete mir plötzlich Angela Merkel.

 

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Jetzt werden die meisten sagen: Diese Urzeit-Echse sieht ja gar nicht aus wie aus wie unsere heldenhafte Kanzlerin. Tja, Merkel hatte eben nicht gut genug aufgepasst und für eine Millisekunde ihr wahres Gesicht gezeigt. Ich habe nämlich, muss ich dazu sagen, die Fähigkeit, Reptiloiden zu erkennen. Das ist so wie beim Kinderspiel „Ich sehe was, was Du nicht siehst.“ Ich bin Reptiloiden-Detektiv. Mal ehrlich: Die da oben wollen uns doch für blöd verkaufen. Die einen verabreichen Mikro-Chips intravenös, andere versprühen Gift mit Flugzeugen. Aber jedes Kind weiß doch, dass schon lange Reptiloide die Welt beherrschen wollen. Diese Echsen leben in unterirdischen Höhlen, ernähren sich von Kindern, können menschliche Gestalten annehmen und wollen konsequent das menschliche Leben auf der Erde verechsen, indem die ekligen Reptilien menschliche Gestalt annehmen.

 

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Aber im Saarland, in der Nähe von Landsweiler-Reden, da hat man die Maske fallen lassen. Wenn sogar „Mitarbeiter“ aussehen wie kleine Dinos, dann muss man da ja wohl nicht mehr viel zu sagen. Und nächste Woche öffne ich Euch endlich, sehnsüchtig erwartet, die Augen über die Wandersinfonie von Ludwig van Beethoven – garantiert keine Verschwörungstheorie.



Roll over Beethoven I – Augentrost

Geschrieben am um 6:23

2020 ist Beethoven-Jahr! Hat sich das schon herumgesprochen? Mein Lieblings-Zitat von Beethoven: „Für solche Schweine spiele ich nicht“. Er soll einmal ein Konzert vor musikalisch minderbemitteltem Publikum, das nur tuschelte und nicht zuhörte, mit diesen goldenen Worten abgebrochen haben. Nicht nur Männer sind Schweine, sondern auch unaufmerksame Menschen.

Wie stand es aber um die Wanderleidenschaft des großen Meisters? Für einen Mann, dessen Vorfahren Flamen waren und dessen Namen korrekt übersetzt „vom Rübenacker“ hieß, hat er doch eine außerordentliche Leidenschaft für die Natur entwickelt. In der Süddeutschen las ich: „Beethoven war ein großer Verehrer Rousseaus. Nach Rousseau ist die Natur ein Abbild der Seele und fordert, man müsse selber hinaus in die Natur, und in stundenlangen einsamen Spaziergängen – eine Leidenschaft Beethovens wie auch Rousseaus – die äußere und die eigene innere Welt erkunden.“ Interessant ist, dass selbst stundenlange Touren im 18. Und 19. Jahrhundert eher Spaziergänge waren. Wandern war für die Zeitgenossen eher eine längerfristige Angelegenheit – Wanderjahre eben.

 

 

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Was empfand aber Rousseau auf seinem zweiten Spaziergang im Pariser Umland am Donnerstag, 24. 10.1776 (toll, das wir das Datum so genau wissen, in sechs Jahren ist 250-jähriges Jubiläum des zweiten Spaziergangs)? „Ich durchlief die Landschaft mit jenem Vergnügen, das mir reizende Landschaften immer bereiten.“ Der Mann hätte Zertifizierer für Premiumwege beim Deutschen Wanderinstitut werden können. Erlebnispunkte sind eigentlich auch nichts anderes als Vergnügungspunkte. Das Landschaftserlebnis als Entertainment fürs Gemüt.

Beim siebenten Spaziergang stellt Rousseau fest: „Bäume und Sträucher, Blumen und Gräser sind das Kleid und der Schmuck der Erde. Nichts ist so traurig wie der Anblick eines nackten, kahlen Feldes, das dem Auge nur Steine, Lehm und Sand zeigt.“ Der Mann hat ja so recht. Aber warum stellen Werbeagenturen von Outdoor-Ausrüstern immer ihre Models in Landschaften, die so karg sind wie eine Mondlandschaft. Bitte mehr Mut zu Bäumen, Sträuchern, Blumen und Gräse

 

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Aber man merkt auch am Satz „Ich irrte ziellos durch Wälder und über Berge“, dass die Wegmarkierungen im vorrevolutionären Frankreich noch nicht unverlaufbar waren. Rousseaus Quintessenz seines siebten Spaziergangs: „Mehr und mehr gewann ich Geschmack an diesem Augentrost.“ Augentrost ist eindeutig mein Lieblingswort des Jahres. Nächste Woche mehr zu Beethoven, seine berühmten letzten Worte sowie den neu markierten Beethovenweg.



Nepal, Kilimandscharo oder doch vielleicht der Inka-Trail?

Geschrieben am um 6:23

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Ich bin als Trekking-Experte bekannt, habe nervenaufreibende Trekking-Abenteuer auf dem Rennsteig, Rheinsteig und Neanderlandsteig bestanden. Ich habe den Watzmann, die Hohe Acht und den Dollberg bezwungen und bin mit dem Rennrad die 21 Kehren von Alpe d’Huez hinauf geschossen.

Wegen dieser Basisqualifikation bin ich von bookatrekking.com gebeten worden, eine Hitliste meiner internationalen Trekking-Ziele für die mittel- und langfristige Zukunft zu erstellen. Das mache ich doch gerne. Hier kommen meine persönlichen Top-Drei-Trekking-Hot-Spots:

 

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Seit Jahren liegt mir mein saarländischer Fahrlehrer Peter, genannt Pit (bei dem ich im zarten Alter von 45 Jahren den Lappen gemacht habe), in den Ohren, ich solle doch mal in Nepal wandern gehen, das wäre der Hammer, Blick auf die höchsten Gipfel der Welt, unvergessliches Erlebnis und so. Nepal-Experte Sierd van der Biji beschreibt in seinen Blogs auf bookatrekking.com ein paar mögliche Himalaya-Touren: Zum Beispiel den Trek zum Basislager des Mount Everests. Ich zitiere: „Die Landung auf dem Flughafen Lukla ist bereits ein Adrenalinschub. Man fliegt nicht täglich zum gefährlichsten Flughafen der Welt.“ Äh, nein danke, ich bekomme schon Schweißausbrüche, wenn ich auf einem der vielen ungefährlichsten Flughäfen der Welt landen muss. Vielleicht auch nicht ganz das Richtige für mich wäre der Annapurna Circuit, denn „die Überquerung des Thorung-La-Passes ist ein einmaliges Erlebnis, das dich buchstäblich nach Luft schnappen lässt.“

 

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Das ideale Angebot für mich ist der Chisapani-Nagarkot-Trek. Die Tour für alle, die ein geringes Zeit- und Geld-Budget haben, drei Tage mit phantastischer Sicht auf den Mount Everest. Man wandert quasi am Stadtrand von Kathmandu, der Flughafen ist (relativ) ungefährlich, Schnappatmung ist nicht zu befürchten, weil es nur über ein paar 2.000er-Hügel geht.

 

Ein weiteres Sehnsuchtsziel vieler Wanderer steht auf meinem persönlichen Trekking-Hot-Spots-Platz 2:

 

Kilimandscharo Routen

Der Kilimandscharo ist DER Berg in Afrika. Wenn dich die Sehnsucht packt, schreibt der Kilimandscharo-Experte Sierd van der Biji in seinem Blog, hat Dich der „Kili-Käfer gebissen“. Den Blog von Sierd zu lesen, ist derart anschaulich, dass man ein sehr gutes Gefühl bekommt, wie es ist, vor Ort zu sein. Er rät zum Beispiel: „Schau nicht auf den Preis. Nein, schau dir die Dauer an. 7 Tage schlagen 6 Tage. Nimm dir diesen Rat zu Herzen und vermeide das unschöne Erlebnis, dich am Stella Point zu übergeben.“ Das möchte man nun wirklich vermeiden, das ist ja auch unter Naturschutz-Aspekten nicht schön, in die Landschaft zu göbeln. Also: Ein gewisses Budget sollte man schon für eine Trekking-Tour zum Kilimandscharo einplanen. Im Vergleich zu den 40.000 Dollar, die man für eine Mount-Everest-Besteigung kalkulieren muss, sind die 4.400 € inklusive Flug für den höchsten afrikanischen Berg allerdings ein Klacks.

 

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Man kann unter sechs Routen zum und über den Gipfel auswählen. Die angenehmste Tour scheint mir die Lemosho Route zu sein. Der Premiumweg unter den Kili-Treks. Nicht so steil, nicht so sportlich, mehr Landschaft, weniger Stress, mehr Höhenakklimatisierung. Und wenn man dann auf dem Uhuru Peak steht und es geschafft hat, und wegen der Höhenluft doch ein wenig die Knie zittern, dann kann man sich auch zur Not in einer Art Schubkarre den Hügel hinunterfahren lassen. Kein Scherz, es gibt einen Kili-Sänften-Shuttle. Wenn man den Trek geschafft hat, empfiehlt Sierd die Kikuletwa Hot Springs, das sieht natürlich sehr verlockend aus, kristallklares Wasser in allen Türkis- und Blauschattierungen. Wäre vielleicht eine Alternative, dort den kompletten Afrika-Urlaub zu verbringen, wenn einen nicht der Kili-Käfer gepackt hat..

 

Die eindeutige Nummer Eins unter meinen internationalen Trekkie-Zielen ist aber eindeutig der:

 

Inka Trail Peru

 

Mein Kumpel Markus schwärmt schon seit Jahrzehnten vom großartigen Abenteuer, über den Inka-Trail zur mystischen Stadt Machu Picchu zu wandern. Außerdem wäre der Inka-Trail als jahrhundertealter Fußweg eine extrem interessante Erfahrung im Rahmen meiner Wanderungen durch die Weltgeschichte. Allerdings ist es gar nicht so einfach, eine staatliche Wandergenehmigung für den Inka-Trail zu bekommen, der Zugang ist streng regelementiert. Daher schlägt Peru-Experte Sierd van der Biji reizvolle Alternativen zum klassischen Trail vor, zum Beispiel den Inkasteinbruch Trek: „Keine Genehmigungen, keine Menschenmassen, Zugang zu Machu Picchu und zu weiteren archäologischen Stätten.“

 

 

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Das hört sich doch schon mal sehr sehr gut an. Oder wie wäre es mit dem Inka Dschungel Trek: „Für alle, die ihre Tour ein bisschen aufmischen wollen und mehr tun wollen, als 4 Tage lang zu wandern (gähn), ist der Inka Dschungel Trail Trek ein absoluter No-Brainer.“ Schluck, was ist denn ein „No-Brainer“? Ein Weg für Vollpfosten? Oder doch eher, wie mein Pons-Online-Wörterbuch verrät: ein Klacks? Auf jeden Fall – weil ich Wandern überhaupt nicht Gähn finde – präferiere ich den Choquequirao Trek: „Der Name Choquequirao bedeutet ‚Wiege des Goldes’. Es dauert zwei Tage, um zu den Ruinen im Süden Perus zu gelangen. Dieser Ort wurde wie Machu Picchu im späten 15. Jahrhundert erbaut und von den spanischen Eroberern nie gefunden.“ Von den spanischen Eroberern nie entdeckt? „Wiege des Goldes’? Da muss man doch nur Eins und Eins zusammenzählen, dort muss ich hin. Alle deutschen Wandertermine werden verschoben, mich hat der Goldrausch gepackt!



Corona-Familien-Touren und DisTanz in den Mai

Geschrieben am um 6:23

Das war eine supergeile Zeit (wie die kölsche Band Brings das ausdrücken würde), diese sieben Wochen Corona-Ferien mit der Familie. Jeden, aber wirklich jeden Tag Wandern oder Radtouren. Nun ist wieder Alltag, außer dem Home-Office-Papa müssen wieder alle in die Schule, entweder als Lehrende oder als Lernende. Daher ein kleiner Rückblick auf die Corona-Touren der letzten Wochen. Eins vorab: Obwohl das Saarland angeblich sehr strenge Ausgangsbeschränkungen hatte, durfte man sich in den Weiten des Bundeslandes frei bewegen. Im Gegensatz dazu wurde gegen ein sächsisches Pärchen, das die Frechheit besessen hatte, 50 Kilometer vom Wohnort entfernt zu wandern, polizeiliche Ermittlungen aufgenommen. Soko Wild-Wandern.

 

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Ein absolutes Highlight ist die Oppig Grät im Nordsaarland, traumhafte Schlucht mit extrem hohem Erlebniswert. Mitte April war leider noch immer die Wintersperrung aktiv, daher waren wir halb (oder voll) illegal unterwegs. Der Vorteil: Kaum andere Wanderer gesehen, die ganze Schlucht für uns.

 

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Etwas voller zeigte sich der Wanderparkplatz des Felsenwegs (schönster Wanderweg des Jahres 2005) in Waldhölzbach. Wir sind aber nur ein Teilstück des Premiumwegs (Erlebnispunktzahl: unglaubliche 96 Punkte, das ist meiner Meinung nach Weltrekord für einen nicht-alpinen Premiumweg!) gegangen. Teilweise war der Felsenweg identisch mit einem etwas schäbigen, in die Jahre gekommenen Barfusspfad. Nachdem barfuss ich im Bächlein auf spitzen Steinen und bei Wassertemperaturen knapp über dem Gefrierpunkt gegangen war, war ich wach.

 

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Zurück am Wanderparkplatz bot ein Wanderverpflegungsautomat „Ebbes von hei“ (Etwas von hier) an. Meine Tochter wollte unbedingt einen Ring Lyoner haben, die saarländische Nationalspeise. Was für eine Enttäuschung, immer wenn wir die Nummer 33 des entsprechenden Fachs drückten, erschien die Anzeige: „Fach leer“. Die Gastronomie geschlossen und dann auch noch keine Automatenwurst. Schlimme Zeiten.

 

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Großartig immer wieder der Keltenring bei Nonnweiler, nicht verwandt oder verschwägert mit dem Lyonerring. Riesige Steinhaufen haben die alten Kelten aufgetürmt, um sich gegen andere (feindliche) Kelten zu verteidigen. Erbaut wurde die Mauer – das mutmaßen Experten – am 13. August 1961 vor Christus. Verglichen mit dem saarländischen Keltenring kann die chinesische Mauer einpacken.

 

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Auch unter das Thema Corona-Rückschau fällt die Aktion „DisTanz in den Mai“ des Weinguts Peter Kriechel. Das ist mal ein Winzer nach meinem Geschmack – tolle Weine und FC-Fan, was will man mehr? Auf jeden Fall war es etwas Besonderes, eine Zoom-Weinprobe mitzuerleben (die Weine hatte ich mir natürlich vorher besorgt). Musikalisch wurde Paul Radau aktiv, …

 

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… der wiederum Stein und Bein schwor, Radau sei kein Künstlername, vielleicht erdacht in Ballermann-Laune. Betont auf dem erste „A“ ist Radau einfach ein relativ exotischer Familienname. Und nächstes Jahr tanzen wir wieder richtig in den Mai!

Je normaler das Leben wieder wird, desto mehr sollte man sich Themen widmen, die nicht mit Ihr-wisst-schon-was zu tun haben. Welche Wanderdestinationen weltweit fehlen Euch noch im Portfolio? Und was ist eigentlich mit dem Beethoven-Jahr los? Es soll verlängert werden, las ich, ich glaube bis 2027, dann kann man direkt den 200. Todestag mitfeiern. Bald an dieser Stelle mehr zum wilden Wanderburschen Ludwig van.



Changchub Chörten und Saarsteine

Geschrieben am um 6:23

In den letzten Wochen habe ich so einiges gesehen, das mich irritiert hat. Genauso wie Stonehenge und die Pyramiden von Gizeh vielleicht Zeichen und Landeplätze für Außerirdische waren (das soll Quatsch sein? – da habt ihr aber Euren Däniken nicht gelesen!), genauso suche und finde ich zur Zeit während meinen Wanderungen Zeichen der Corona-Krise.

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Äußerst irritierend diese Voodoo-Skulptur, um den bösen Corona-Geist zu vertreiben. Wenn’s funktioniert, finde ich das okay. Wenn aber nur alte Glysophat-Plastik-Behälter entsorgt werden sollen, finde ich das bedenklich.

 

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Bei einer Wanderung letzte Woche sah ich diesen Schlüsselbund auf einer Bank. Erster Gedanke: Besser den Schlüssel als den Löffel abgeben. Zweiter Gedanke: Vielleicht wird dieser Schlüsselbund ja ganz konkret vermisst? Also: In der Nähe des Lonsheimer Turms in Rheinhessen liegt auf einer Bank dieser Schlüssel. Wer ihn vermisst, kann ihn dort finden, Finderlohn ist anscheinend nicht vorgesehen.

 

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Tja, und dann diese Saarsteine. Schon vor der Corona-Krise haben die so süüüüüss bemalten Steine eine steile facebook-Karriere hingelegt. Die Idee ist smart. Die Steine werden „ausgewildert“ (das heißt, eigener Vorgarten gilt es nicht) richtig im Wald versteckt also, und wer einen findet, fotografiert ihn, postet das Bild und versteckt ihn an einem anderen Ort. Das motiviert natürlich meine Tochter sehr, ausgiebig zu wandern. Hervorragend!

Jetzt wird’s esoterisch …

 

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… bei dieser Skulptur/Religionsstätte, deutlich vor der Corona-Krise in einem fernen Land gefunden, in Salzburg. Es handelt sich um eine sogenannte Erleuchtungs-Stupa, tibetischer Name: Changchub Chörten. Was soll man mit so einer Stupa anfangen? Nun, ich las: „Stupa steht für die Freiheit und das Potential des Geistes“. So, so. Und dann die Gebrauchsanweisung: man solle die Stupa (tibetischer Name: Changchub Chörten) traditionell im Uhrzeigersinn umschreiten. Hallo ihr Buddhisten, geht’s noch? Was hat das denn mit Freiheit des Geistes zu tun, wenn ich kleingeistige Vorschriften bekomme, in welche Richtung ich um diesen dusseligen Pinokel herumgehen muss? Ich bin natürlich total freigeistig gegen den Uhrzeigersinn gegangen. Widersteht allen, die Euch sagen wollen, wie es zu sein hat, auch wenn ihr das sichere Gefühl habt, es wäre ganz anders.

 

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Mut zur närrischen Maske oder: Sprich einfach mit dem Virus

Geschrieben am um 6:23

Seit gestern herrscht bundesweit die Maskenpflicht. Ich gebe zu, begeistert war ich nicht, dass man zukünftig beim Einkaufen eine Maske tragen muss. Die Zahl der Infizierten geht zurück und die Freiheitsrechte werden noch mehr beschnitten. Wo ist die Logik? Die Logik steckt natürlich im Detail. Die Bundesregierung und alle Ministerpräsidenten von A wie Achim bis Z wie Zöder wollen heimlich Werbung für mein nächstes Buch machen …

 

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…. das erscheint zwar erst im November, aber es ist natürlich eine geniale Idee der politisch Verantwortlichen, nun ganzjährig Masken, ob närrisch oder nicht, vorzuschreiben. Als ich kapiert hatte, was für eine geniale Marketing-Masche hinter der Maskenpflicht steckt, habe ich mir in Internet (AMAZON!!!) eine Spiderman-Maske – Größe Adult – bestellt. Der perfekte Schutz vor dem fiesen Virus, nicht nur Mund und Nase, sondern das ganze Gesicht ist bedeckt. In dieser Maskerade wollte ich beim Aldi einkaufen gehen, …

 

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… stellte aber fest, dass die Maske doch ein klein wenig zu klein für meinen Quadratschädel ist. Oder hatte ich das Ding vielleicht falsch angelegt? Ich probierte es noch einmal, …

 

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… aber das war auch nicht besser, statt zwei Spiderman-Augen hatte ich nun zyklopesk ein Spiderman-Auge auf der Stirn kleben. Ich werde das Ding zurück schicken, erst mal nicht einkaufen gehen, (wozu hat man gehamstert?) und warten, bis sich das blöde Virus endlich vom Acker gemacht hat. Auf einem der saarländischen Berggipfel, dem Litermont, habe ich ein Schild gesehen, dass direkt auf das Corona-Virus einwirkt …

 

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… es kommt eben immer auf den richtigen Ton an: Wenn man das Virus bittet, doch einfach mal zu beachten, den Gipfel nicht zu betreten, ist schon mal viel geholfen. Veneceremos!



Deutschlandwanderer von A bis U

Geschrieben am um 7:28

Die Süddeutsche Zeitung schreibt in ihrer Wochenend-Ausgabe: „Dass man jahrelang diese literarischen Deutschlandwanderer und Fontane-, Heine-, und Montaigne-Imitatoren, Bücherschreiber von A wie Andrack bis U wie Uslar , für schreckliche Spießer hielt – geschenkt. Spätestens in Corona-Zeiten merkt jeder: Deutschland, das ist der ‚Gipfel der Schönheit’ (Mark Twain)“. Erster Gedanke, als ich das las.: Wie konnte man denn jemals Deutschlandwandern spießig finden? Das ist ja sowas von spießig, Deutschlandwandern spießig zu finden. Na ja – geschenkt.

 

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Zweiter Gedanke: Angesichts der Corona-Krise und einer (erzwungenen) Konzentration auf das Naheliegende, das Heimatliche, das Regionale in einer Reihe mit Heine, Fontane und Montaigne (dessen Essays über das Deutschlandwandern hatte ich anscheinend bislang übersehen) genannt zu werden, ist ja nicht sooo übel. Aber der Autor des Textes hat ja recht, wenn wir mittelfristig und langfristig an Urlaub denken werden, fallen Destinationen wie Italien, Spanien oder Frankreich leider aus. Das ist extrem bitter, habe ich doch selbst meine letzten Sommerurlaube auf Ischia verbracht.

 

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Daher gibt es nur eine Alternative: Urlaub in Deutschland! Und damit jetzt nicht alle an die Küsten von Nord- und Ostsee stürmen, ist die gute Nachricht: Es gibt jede Menge andere Regionen in Deutschland, die Spaß machen. Sucht Euer Glück im Hunsrück! Auch in der Rhön ist es schön! Im Zweifel die Eifel! Im Moment scheint ein (kurzer oder langer) Urlaub in den deutschen Mittelgebirgen noch Zukunftsmusik zu sein – touristische sind Übernachtungen verboten, gastronomische Betriebe sind geschlossen. Aber ich bin überzeugt: es wird Lockerungen geben. Warum sollten Paare nicht ein Zimmer in einer Pension buchen, wenn im Frühstücksraum Abstand gewahrt wird? Warum darf keine Außengastronomie betrieben werden, wenn die Tische über zwei Meter entfernt sind? Warum kann ich als Familie keine Ferienwohung buchen? – der Kontakt zum Vermieter kann virtuell bleiben und der Schlüssel liegt sowieso meistens unter der Fussmatte. Thüringen ist sogar beim Thema Kollektiv-Wandern schon voran gegangen: Versammlungen ab 50 Menschen unter freiem Himmel sind ab dem 3. Mai erlaubt, da steckt wahrscheinlich der Rennsteigverein dahinter!

 

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Darum geht es beim Wandern: Um lustvolle Bewegung an der frischen Luft, die wahrscheinlich bald als Corona-Prävention offiziell von J. Spahn anerkannt werden wird. Vielleicht könnte man erst einmal (ein Hoch auf das föderale System!) Urlaub im eigenen Bundesland erlauben. Die Bayern, Schwaben und Rheinländer hätten eine große Auswahl, die Saarländer auch. Die Bremer und Hamburger, na ja. Auf jeden Fall gilt weiterhin: Wer den Kopf in den Sand steckt, sieht nicht die schöne Landschaft!

 

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Und wer nur durchs Fernglas schaut und dabei Corona trinkt, hat wahrscheinlich auch nicht den kompletten Durchblick.

 


Wer glaubt, Wandern ist fade und die Vorstufe zur Rollator-Rallye, muss diesen Blog lesen und wird staunen. Ob Kurioses am Wegesrand, schräge Hinweistafeln, Lebensgefahr am Wanderweg, skurile Wandervögel, betreutes Trinken am Steig, gigantische Aussichten oder extreme Herausforderungen im deutschen Mittelgebirge – bei andrackblog.de gibt es alles über das Thema Wandern. Jede Woche neu, (relativ) aktuell. Die besten Wander-Storys der Welt eben.

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