Das Blog von Manuel Andrack

Wandern, Fußball, Eierkuchen...



Wandern, Fliegen und der Viadukt

Geschrieben am um 06:53

Der Wanderer liebt die Natur und wenn es nach den Wünschen des Wanderers günge, könnte ihm die Zivilisation gestohlen bleiben, alles sollte möglichst schön naturnah sein. Aber manchmal ist es doch reizvoll, sich Gebäude (siehe Burgen) oder technische Errungenschaften beim Wandern anzuschauen. Zu einiger Bekanntheit und Beliebtheit hat es ja in den letzten Jahren der Viadukt-Wanderweg von Altenbeken gebracht. Ein zertifizierter Rundwanderweg mit dem mächtigen Viadukt von Altenbeken im Mittelpunkt.

 


Sensationell ist die Terrasse am Wanderweg mit Ausblick und Rastmöglichkeit – ein Paradies für Trainspotter. Hier kann man die Stulle auspacken und den Zügen zuschauen, manchmal ist sogar ein ICE darunter. Apropos Butter Brot auspacken und Zugfahren – Was ist eigentlich aus der berühmten Bahn-Brotzeit  geworden? Früher sah man immer ältere Herrschaften, die, kaum dass sie ihren Platz eingenommen hatten, Brote, hartgekochte Eier und Salzstreuer auspackten. Habe ich lange nicht mehr gesehen. Ist das etwas mittlerweile verboten?

 

 

Klar ist aber auch, der Viadukt ist vom Wanderweg aus gesehen spannender als vom Zug aus. Denn wenn man im Zug sitzt, kann man nur schlecht einen Blick auf das erhaschen, über das man gerade fährt. Nur ein winziger Blick war mir bei der Rückfahrt auf den Viadukt vergönnt.

 

 

Im Düsseldorfer Stadtwald, an einer zukünftigen Etappe des Neanderlandsteigs, gibt es einige Bänke, die Richtung Zaun aufgestellt sind. Zunächst denkt man, wer setzt sich denn da schon hin. Nun, es gibt ja nicht nur Trainspotter, sondern auch Planespotter, und hinter dem Zaun beginnt die Landebahn des Düsseldorfer Flughafens.

 

 

Ich fand das wirklich spannend, beim Wandern die großen Vögel bei der Landung zu beobachten, wesentlich spannender zumindest als den roten Milanen, Bussarden und Krähen hinterher zu schauen. Der eindeutige Vorteil gegenüber der Ornithologie besteht nun einmal darin, dass man nicht lange über die Artbestimmung rätseln muss: Es ist groß auf das Flugzeugheck gepinselt, ob der Vogel auf den Namen Air Berlin, Lufthansa oder Turkish Airlines hört.



Achtung Forstarbeiten!

Geschrieben am um 10:54

Jeder Wanderer kennt das: Ein rot-weißes Flatterband ist quer über den Wanderweg gespannt und versperrt den Weg. Mit Totenköpfen wird dringend gewarnt, diesen Weg weiter zu benutzen. Meistens ein doppeltes Ärgernis: Denn erstens ist zumeist keine Alternativroute ausgeschildert und zweitens ist es oft offensichtlich, dass gar keine Forstarbeiten stattfinden. Diese Tätigkeiten sind nun mal nicht gerade sehr geräuscharm. Daher dachte ich auch, als ich den Holzlaster auf meinem Wanderweg 10a des Eifelvereins des Eifelvereins sah, Hut ab, da wird ja endlich mal richtig geschafft im Wald.

 

 

Nerviges rot-weißes Flatterband gab es auch nicht, man hat doch Augen und Ohren im Kopf. Und es wurde gesägt, das war lautstark zu vernehmen. Nun gut, als ich einige Bäume quer über diesen Hauptwanderweg des Eifelvereins liegen sah, da habe ich doch einen kleinen Bogen durch‘s Unterholz gemacht, schließlich wandert man ja gewöhnlich nicht mit Sicherheitshelm.

 

 

Das letzte, was ich dann noch hörte, war ein leichtes Knacken hinter mir. Im Umdrehen konnte ich gerade noch diesen Dokumentarfilm drehen. Gut, dass keine Wandertruppe hinter mir hergegangen ist. Dann doch lieber Flatterband….

 

http://youtu.be/U9Wz5AN4ShY



Mein schönstes Wetterpilz-Erlebnis

Geschrieben am um 07:21

Mann, bin ich stolz. Kennt ihr die Homepage www.wetterpilze.de ? Ein absolut großartiges, abseitiges Hobby, Wetterpilze in ganz Deutschland zu suchen, zu sammeln und zu katalogisieren. Vor einiger Zeit hatte mich der Wetterpilze-Guru Klaus Herda gebeten, bei meinen Wanderungen Ausschau zu halten nach neuen Wetterpilzen für seine Sammlung. Vier Stück, alle an NRW-Wanderwegen, habe ich nun eingeschickt, und siehe da, alle waren bisher unbekannt.

 


Zum Beispiel dieser Wetterpilz am Ehmsenweg des SGV oberhalb der Ruhr (am Eichholzviertel von Arnsberg) Unfassbar ist, wie Klaus Herda launig, lyrisch und liebevoll diesen Wetterpilz beschreibt:

 Auch wenn sein Dach etwas “pappig” wirkt, so ist seine Form doch atemberaubend. An die Jugendstil-Architektur erinnernd findet sich hier einer der seltenen Wetterpilze mit steilem Spitz-Hut. Und nicht genug mit dieser Besonderheit. Auch sein Stamm ist -vielleicht weltweit- einzigartig. Sind die Stämme der meisten Wetterpilze aus massivem Holz oder gelegentlich auch aus einem Rohr gebaut, so nährt sich die Stabilität dieses Kunstwerkes aus kreuzartig angelegten Brettern, die sich im Ganzen nach unten hin sanft verschlanken und damit der Form des Spitzhutes eine kapriziöse Dynamik und Energie verleiht.

 Wow. Kapriziös, weltweit einzigartig, atemberaubend, da habe ich ja ein echtes Wetterpilze-Juwel entdeckt.

 

 

Und dann fand ich noch dieses Exemplar am Neanderlandsteig in der Nähe des Engelberger Hofs von Solingen. Und Herda entdeckt wieder den Goethe in sich.

Durch seine Formführung wirkt er wie von der japanischen Origami-Kunst des Papierfaltens inspiriert. Auch sein Spiegelbild im Teich strahlt Leichtigkeit aus. Dabei ist er ein wahres Schwergewicht mit mächtigem Rumpf und stolzem Hut, auf dem eine Spitze aus Metall erhaben thront. Das ist der majestätischste und erhabenste [Wetterpilz der Gegend]

Also, immer daran denken, neue Wetterpilze an www.wetterpilze.de melden.



Kippenberger: Alkoholfolter

Geschrieben am um 09:56

Heute mal kurz etwas zum Thema Kunstmarkt und Heimatkunde. In der aktuellen ZEIT vom 28.11. las ich einen Artikel von Nina Pauer mit dem Titel „Wir nennen es Bier“. Berichtet wurde über ein Readymade des genialen Martin Kippenberger, von Freunden, Sammlern und Pseudo-Kennern auch zärtlich Kippi genannt.

 

 

Wir sehen eine Dose Schlösser Alt vor Einführung des Dosenpfands in einem Plastikgebinde, anscheinend handelt es sich um die letzte Dose Bier, die anderen sind weg, leer, getrunken.

Das Kunstwerk von 1989 ist aktuell beim Auktionshaus Van Ham zu ersteigern, Schätzpreis 1.800 bis 2.400 Euro. Nur Kunstbanausen und alkoholabstinente Spaßbremsen können das überteuert finden. Alleine der geniale Titel ALKOHOLFOLTER ist das Geld wert.

Nun eiert Frau Pauer in dem Artikel herum, diesem Titel Bedeutung zu schenken: Warum nur „Alkoholfolter“, rätselt sie so vor sich hin. Ist es eine „humoristische Arbeit zur kleinbürgerlichen Lebenswelt“? Oder ist „das Dosenbier die Antithese zur Schankstube, mit ihm ist man sofort sehr allein“? Hübsch formuliert, aber haarscharf daneben. Oder, mutmaßt Frau Pauer, ist „es ein kritisches Selbstbildnis von Kippenberger über seine eigene Neigung zum Alkohol“? Nun, da kommen wir der Sache schon näher. Aber Kippi war ja nicht nur Künstler und Trinker, sondern auch KÖLNER! Und für den Kölner besteht die Folter nicht darin, dass Dosenbier einsam macht oder leider nur noch eine Dose des Sechsergebindes übrig ist, sondern die ALKOHOLFOLTER besteht natürlich eindeutig darin, dass in der Dose ALTBIER abgefüllt wurde, und dann auch noch SCHLÖSSER ALT. Das ist wahre ALKOHOLFOLTER! Amnesty International, übernehmen Sie!



Ahrquellenhausen und Qualitätspfade

Geschrieben am um 06:35

 

Einen der absoluten Höhepunkte des Ahrsteigs erlebt man an Kilometer Null des neuen Weitwanderwegs: Die Ahrquelle. In den traumhaft romantische Gassen des Eifelstädtchens Blankenheim geht man in eine Sackgasse und dann ist sie nicht zu verfehlen – Die Quelle der Ahr, eingefasst in eine Steinmauer. Es ist ungewöhnlich, dass sich eine Quelle mitten in einem Ort befindet. Normalerweise findet man Quellgebiete eher in unwegsamen Gebirgsregionen. In Blankenheim scheint es allerdings so, als ob der ganze Ort rund um die Quelle entstanden wäre. Korrekterweise müsste die kleine Stadt dann aber eigentlich Ahrquellenheim oder Ahrquellenhausen heißen.

 

 

Ich stehe ja total auf geheimnisvolle, volkstümliche Gedichte wie dieses an der Ahrquelle:

 

Aus jähem Felsen silberhell

Entspringt die Ahr in vierfachem Quell

Durch Wiesen hinab, von Wäldern gekühlt

Zu Bergen voll Reben mit funkelndem Wein

Grüss Welle, in der die Forelle gespielt

Uns Altenahr Du und den Vater Rhein.

 

Wir lernen: Es gibt eigentlich vier Quellen. Es stellen sich aber auch Fragen: Rätselhaft ist beispielsweise, warum die Spielerei der Forellen in der Vergangenheitsform gehalten ist, wahrscheinlich ist davon auszugehen, dass die Ahr forellenfrei ist. Und warum wird nur Altenahr gegrüßt und nicht Schuld, Adenau, Ahrbrück, oder Bad Neuenahr? Hä, hallo? Voll ungerecht!

 

Der Ahrsteig ist ja jüngst als Qualitätsweg vom Deutschen Wanderverband zertifiziert worden. Für höchste Qualität spricht, dass man zwar auf der ersten Etappe fast drei Kilometer auf einem asphaltiertem Radweg wandert, aber immerhin ist die linke Seite als schmaler Asphaltpfad gekennzeichnet. Schmaler Pfad = Höchster Wandergenuss, diese Rechnung geht voll auf.



Es ist zum Heulen

Geschrieben am um 09:34

Jahrzehntelang habe ich im Kölner Landkartenhaus Gleumes meinen Bedarf an Wanderkarten, Landkarten, Reiseführern gedeckt. Die Beratungsqualität war großartig, die Auswahl gigantisch. Ein Paradies für Liebhaber der Faltkarte. Am Samstag schließt das Geschäft am Kölner Ring, es ist wirklich zum Heulen. Der nette Mann an der Kasse fragte mich, als ich die letzte Gleumes-Wanderkarte meines Lebens kaufte (Östlicher Bodensee, Friedrichshafen/Ravensburg, wenn ich am 12. Oktober in Baienfurt/Nähe Ravensburg mit “Andracks kleiner Wandershow” auftrete, möchte ich dort auch tagsüber wandern) als ich also diese Karte bezahlte, da fragte mich der Gleumes-Mann: “Und Herr Andrack, was werden Sie jetzt ohne uns machen?” Ich antwortete mit Kloß im Hals: “Weiß nicht”.

 

 

Ich weiß wirklich nicht, wo ich in Zukunft meine Karten kaufen soll, wo ich beraten werde, wie man in Mazedonien, Schottland, Israel und der Eifel wandern kann. Ich weiß es nicht. Aber eins weiß ich, dass ich als Kunde eine Mitschuld habe. Natürlich habe ich schon jede Menge Wanderkarten und -führer bei Amazon bestellt, das ist ja soooo bequem. Aber es ist ein Fehler und es hat eines der besten Geschäfte der Welt – Gleumes am Ring – kaputt gemacht. Ich habe schon seit einigen Monaten umgesteuert, und kaufe (oder bestelle) meine Wanderkarten und Bücher beim Buchhandel. In Köln zum Beispiel bleibt noch Globetrotter, die auch eine passabel sortierte Karten- und Wanderführersammlung haben, und auch sehr gut beraten. Nicht zu vergleichen mit Gleumes, aber immerhin. Die Globetrotters kann ich zum Beispiel auch vom Saarland aus anrufen und die schicken mir (natürlich portofrei), was ich brauche. Das machen auch viele lokale Buchhändler mittlerweile so. Mit diesem Amazon-Boykott (dass diese “Firma” auch noch den deutschen Steuerzahler betrügt, ist auch ein Thema für sich…) mache ich Gleumes auch nicht wieder lebendig, aber ich tue etwas gegen mein schlechtes Gewissen. Immerhin kann ich jetzt noch in und um Baienfurt wandern., mit meiner letzten Gleumes-Karte.



Die friedlichste Stadt der Welt

Geschrieben am um 06:36

 

 

Wenn ein Bild mehr sagt als hunderte Seiten Lyrik. Gerade für einen kölschen Jung wie mich, ist es doch immer wieder schön, auf den alten – aber dennoch ewig jungen – Vater Rhein zu blicken. Und beim tränenverhangenen Blick (oder war es doch Starkregen???) auf den Strom, beantwortet sich doch die Frage von selber, warum es am Rhein so schön ist. Ich hatte den romantischsten Weg gewählt, den Rhein zu überqueren: mit einer Fähre, und zwar war ich mit der nördlichsten Kölner Rheinfähre von Langel nach Hitdorf gefahren, um dann wenige Kilometer rheinabwärts auf den Kreis Mettmann und den Neanderlandsteig zu stossen, seit einigen Monaten mein kleines Patenkind.

 

 

Wenigen Kölnern wird es überhaupt bewusst sein, dass im Norden der Schunkelstadt eine gemeinsame Grenze mit dem Kreis Mettmann besteht, aber so ist das. Auf dem Neanderlandsteig kann man richtig nett am Rhein entlang wandern, zur linken die Industrieanlagen von Bayer Dormagen, zur rechten die Schafe.

 

Zum Abschluss meiner kurzen Wanderung (6,873 km) vom Hof Blee in die Monheimer Altstadt trank ich noch eine Gerstenkaltschale und beobachtete neben mir ein wunderliches Ehepaar. Er trank Altbier, sie Kölsch, beide schienen sich zu mögen. Man erklärte mir, durch Monheim verlaufe der Bieräquator der beiden Getränke, und die Geschmäcker seien halt verschieden. Eine gesegnete Stadt, diese Monheim, kein Gezänk, kein pubertärer Bierstreit. Es ist, als wenn der Papst mit dem Ajatollah Tango tanzt. Prost!

 



Die aufregendste Wanderweg-Eröffnung der Welt

Geschrieben am um 14:20

Was war DER Aufreger der letzten Tage? Das Unwetter über Hessen? Die NSA-Affäre? Der Sieg von Saarbrücken gegen Bremen? Mitnichten! Und auch mitneffen!

Der Aufreger überhaupt war natürlich die 2. Eröffnung des Neanderlandsteigs. So aufregend, dass die Polizei den gesamten Kreis Mettmann und Düsseldorf tagelang abgesperrt hatte.

 

 

So aufregend, dass Dutzende Wanderer wegen drohendem Sonnenstich und Dehydrierung zu kollabieren drohten. Gott sei dank haben die Heinzelmännchen des Kreises Mettmann das mit vielen Wasserbechern verhindert.

 

 

Und dann dieser Ansturm vor dem Drehkreuz zum Privatwald im Garather Forst! So dringend wollte kein Mensch mehr durch einen Zaun seit dem Sturm auf die Prager Botschaft im Sommer 1989. Dramatische Szenen!

 

 

Zurecht gab es am Etappenziel Standing Ovations für die Handvoll Wanderer, die den Strapazen des 11 Kilometer langen. topfflachen Wanderung getrotzt hatten. Hurra!

 

 



Unterwegs in den Lippe-Auen

Geschrieben am um 08:19

Im August in DB Mobil: Mein text über die Lippe-Auen. In meinem Blog gibts jetzt noch exklusive Zusatzinfos.

 

 

Ich habe schon viel gesehen, aber so ein Auto wie den grünen Fiat Punto von Scharf noch nicht. Scharf holt mich vom Bahnhof Lippstadt ab, wir wollen das Naturschutzgebiet in den Lippe-Auen erkunden. Sein Auto sieht aus wie eine Mischung aus Rinderstall und Ersatzteillager, der Fahrzeugboden ist übersät von Rübenschnitzeln. “So sieht eben das Auto eines Rinderzüchters aus” sagt Scharf und lacht. “Die Rübenschnitzel brauche ich, um mich bei den Viechern einzuschleimen. Da hab’ ich auch schon Kälber hintendrin gehabt, hinter der Rückbank, schön gefesselt und geknebelt, damit das nicht unterwegs aufspringt. Und wenn man die richtig quetscht (nein keine Angst, nicht die Kälbchen), passen acht Bund Heu in den Punto.“ Ich bin beeindruckt. Genauso beeindruckt wie von dem Auto-Aufkleber des Naturschützers.

 

 

Scharf ist gegen Windkrafträder Solaranlagen und Mais auf den Feldern. Dann doch lieber Atomstrom. So konsequent kann Naturschutz sein, ob das wohl jeder Politiker der Grünen unterschreiben würde?



Käseteller, Fortuna Düsseldorf und der Drückepfeil

Geschrieben am um 14:37

Mein Thema heute: KÄSETELLER. Was waren das noch für Zeiten, als man im Bord-Restaurant der deutschen Bahn noch eine Spitzen-Alternative zu Hühner-Frikasse und Lafers Spitzen-Kreationen hatte: Den Käseteller. Ich habe zwar nicht jede Käsesorte gemacht, aber mit viel viel Brot war das alles zu ertragen. Dazu einen exzellenten Rotwein, perfekt, Gott in Frankreich Hilfsbegriff. Alles passé. Jetzt aber bestellte ich in einem Schweizer Zugrestaurants einen Käseteller der extraklasse:

 

 

Schweiz, Du hast es besser. Und für die Doofen wie mich gab’s auch noch eine niedliche Beschriftung auf jedem Käsestück. Mich musste man nach dem vierten Käseteller mit Gewalt aus dem Restaurant entfernen.

Jetzt mal ganz was anderes. Fußball. Ich bin ja Fan von Fortuna Bauhaus

 

 

Klar, bei der Truppe muss man die Abwehr in der Abteilung Holzzuschnitt suchen, und nur noch die richtigen Schrauben und Muttern finden, dann passt es. Viel Glück mit dem Wiederaufstieg, das fällt Bundesliga-Aufsteiger immer extrem leicht. Und willkommen in der attraktivsten Liga Deutschlands. Euch, liebe Düsseldorfer, bleiben Partien gegen Hoffenheim, Braunschweig, Wolfsburg, Leverkusen, Mainz und Hannover erspart. Dafür gibt es bis auf Paderborn, Aalen und Ingolstadt nur geile Traditionsmannschaften in Liga Zwo. Mit der Zweiten sieht man besser.

 

 

Apropos Rot-Weiss: die ersten Markierungen des Neanderlandsteigs hängen! Erste Eröffnung am 23.Juni in Neviges (hatte ich an diesem Tag früher nicht mal Geburtstag?). Als Apple-Opfer habe ich immer wieder versucht, auf den Pfeil zu drücken, um den Film zu starten. Tat sich aber nichts, Daumen ist jetzt dick. Genauso dick wie ich nach all den Käsetellern.



© Copyright 2008 - 2014 Manuel Andrack.