Wander-Blog von Manuel Andrack

Die besten Wander-Storys der Welt




Kippenberger: Alkoholfolter

Geschrieben am um 9:56

Heute mal kurz etwas zum Thema Kunstmarkt und Heimatkunde. In der aktuellen ZEIT vom 28.11. las ich einen Artikel von Nina Pauer mit dem Titel „Wir nennen es Bier“. Berichtet wurde über ein Readymade des genialen Martin Kippenberger, von Freunden, Sammlern und Pseudo-Kennern auch zärtlich Kippi genannt.

 

 

Wir sehen eine Dose Schlösser Alt vor Einführung des Dosenpfands in einem Plastikgebinde, anscheinend handelt es sich um die letzte Dose Bier, die anderen sind weg, leer, getrunken.

Das Kunstwerk von 1989 ist aktuell beim Auktionshaus Van Ham zu ersteigern, Schätzpreis 1.800 bis 2.400 Euro. Nur Kunstbanausen und alkoholabstinente Spaßbremsen können das überteuert finden. Alleine der geniale Titel ALKOHOLFOLTER ist das Geld wert.

Nun eiert Frau Pauer in dem Artikel herum, diesem Titel Bedeutung zu schenken: Warum nur „Alkoholfolter“, rätselt sie so vor sich hin. Ist es eine „humoristische Arbeit zur kleinbürgerlichen Lebenswelt“? Oder ist „das Dosenbier die Antithese zur Schankstube, mit ihm ist man sofort sehr allein“? Hübsch formuliert, aber haarscharf daneben. Oder, mutmaßt Frau Pauer, ist „es ein kritisches Selbstbildnis von Kippenberger über seine eigene Neigung zum Alkohol“? Nun, da kommen wir der Sache schon näher. Aber Kippi war ja nicht nur Künstler und Trinker, sondern auch KÖLNER! Und für den Kölner besteht die Folter nicht darin, dass Dosenbier einsam macht oder leider nur noch eine Dose des Sechsergebindes übrig ist, sondern die ALKOHOLFOLTER besteht natürlich eindeutig darin, dass in der Dose ALTBIER abgefüllt wurde, und dann auch noch SCHLÖSSER ALT. Das ist wahre ALKOHOLFOLTER! Amnesty International, übernehmen Sie!



Ahrquellenhausen und Qualitätspfade

Geschrieben am um 6:35

 

Einen der absoluten Höhepunkte des Ahrsteigs erlebt man an Kilometer Null des neuen Weitwanderwegs: Die Ahrquelle. In den traumhaft romantische Gassen des Eifelstädtchens Blankenheim geht man in eine Sackgasse und dann ist sie nicht zu verfehlen – Die Quelle der Ahr, eingefasst in eine Steinmauer. Es ist ungewöhnlich, dass sich eine Quelle mitten in einem Ort befindet. Normalerweise findet man Quellgebiete eher in unwegsamen Gebirgsregionen. In Blankenheim scheint es allerdings so, als ob der ganze Ort rund um die Quelle entstanden wäre. Korrekterweise müsste die kleine Stadt dann aber eigentlich Ahrquellenheim oder Ahrquellenhausen heißen.

 

 

Ich stehe ja total auf geheimnisvolle, volkstümliche Gedichte wie dieses an der Ahrquelle:

 

Aus jähem Felsen silberhell

Entspringt die Ahr in vierfachem Quell

Durch Wiesen hinab, von Wäldern gekühlt

Zu Bergen voll Reben mit funkelndem Wein

Grüss Welle, in der die Forelle gespielt

Uns Altenahr Du und den Vater Rhein.

 

Wir lernen: Es gibt eigentlich vier Quellen. Es stellen sich aber auch Fragen: Rätselhaft ist beispielsweise, warum die Spielerei der Forellen in der Vergangenheitsform gehalten ist, wahrscheinlich ist davon auszugehen, dass die Ahr forellenfrei ist. Und warum wird nur Altenahr gegrüßt und nicht Schuld, Adenau, Ahrbrück, oder Bad Neuenahr? Hä, hallo? Voll ungerecht!

 

Der Ahrsteig ist ja jüngst als Qualitätsweg vom Deutschen Wanderverband zertifiziert worden. Für höchste Qualität spricht, dass man zwar auf der ersten Etappe fast drei Kilometer auf einem asphaltiertem Radweg wandert, aber immerhin ist die linke Seite als schmaler Asphaltpfad gekennzeichnet. Schmaler Pfad = Höchster Wandergenuss, diese Rechnung geht voll auf.



Es ist zum Heulen

Geschrieben am um 9:34

Jahrzehntelang habe ich im Kölner Landkartenhaus Gleumes meinen Bedarf an Wanderkarten, Landkarten, Reiseführern gedeckt. Die Beratungsqualität war großartig, die Auswahl gigantisch. Ein Paradies für Liebhaber der Faltkarte. Am Samstag schließt das Geschäft am Kölner Ring, es ist wirklich zum Heulen. Der nette Mann an der Kasse fragte mich, als ich die letzte Gleumes-Wanderkarte meines Lebens kaufte (Östlicher Bodensee, Friedrichshafen/Ravensburg, wenn ich am 12. Oktober in Baienfurt/Nähe Ravensburg mit “Andracks kleiner Wandershow” auftrete, möchte ich dort auch tagsüber wandern) als ich also diese Karte bezahlte, da fragte mich der Gleumes-Mann: “Und Herr Andrack, was werden Sie jetzt ohne uns machen?” Ich antwortete mit Kloß im Hals: “Weiß nicht”.

 

 

Ich weiß wirklich nicht, wo ich in Zukunft meine Karten kaufen soll, wo ich beraten werde, wie man in Mazedonien, Schottland, Israel und der Eifel wandern kann. Ich weiß es nicht. Aber eins weiß ich, dass ich als Kunde eine Mitschuld habe. Natürlich habe ich schon jede Menge Wanderkarten und -führer bei Amazon bestellt, das ist ja soooo bequem. Aber es ist ein Fehler und es hat eines der besten Geschäfte der Welt – Gleumes am Ring – kaputt gemacht. Ich habe schon seit einigen Monaten umgesteuert, und kaufe (oder bestelle) meine Wanderkarten und Bücher beim Buchhandel. In Köln zum Beispiel bleibt noch Globetrotter, die auch eine passabel sortierte Karten- und Wanderführersammlung haben, und auch sehr gut beraten. Nicht zu vergleichen mit Gleumes, aber immerhin. Die Globetrotters kann ich zum Beispiel auch vom Saarland aus anrufen und die schicken mir (natürlich portofrei), was ich brauche. Das machen auch viele lokale Buchhändler mittlerweile so. Mit diesem Amazon-Boykott (dass diese “Firma” auch noch den deutschen Steuerzahler betrügt, ist auch ein Thema für sich…) mache ich Gleumes auch nicht wieder lebendig, aber ich tue etwas gegen mein schlechtes Gewissen. Immerhin kann ich jetzt noch in und um Baienfurt wandern., mit meiner letzten Gleumes-Karte.



Die friedlichste Stadt der Welt

Geschrieben am um 6:36

 

 

Wenn ein Bild mehr sagt als hunderte Seiten Lyrik. Gerade für einen kölschen Jung wie mich, ist es doch immer wieder schön, auf den alten – aber dennoch ewig jungen – Vater Rhein zu blicken. Und beim tränenverhangenen Blick (oder war es doch Starkregen???) auf den Strom, beantwortet sich doch die Frage von selber, warum es am Rhein so schön ist. Ich hatte den romantischsten Weg gewählt, den Rhein zu überqueren: mit einer Fähre, und zwar war ich mit der nördlichsten Kölner Rheinfähre von Langel nach Hitdorf gefahren, um dann wenige Kilometer rheinabwärts auf den Kreis Mettmann und den Neanderlandsteig zu stossen, seit einigen Monaten mein kleines Patenkind.

 

 

Wenigen Kölnern wird es überhaupt bewusst sein, dass im Norden der Schunkelstadt eine gemeinsame Grenze mit dem Kreis Mettmann besteht, aber so ist das. Auf dem Neanderlandsteig kann man richtig nett am Rhein entlang wandern, zur linken die Industrieanlagen von Bayer Dormagen, zur rechten die Schafe.

 

Zum Abschluss meiner kurzen Wanderung (6,873 km) vom Hof Blee in die Monheimer Altstadt trank ich noch eine Gerstenkaltschale und beobachtete neben mir ein wunderliches Ehepaar. Er trank Altbier, sie Kölsch, beide schienen sich zu mögen. Man erklärte mir, durch Monheim verlaufe der Bieräquator der beiden Getränke, und die Geschmäcker seien halt verschieden. Eine gesegnete Stadt, diese Monheim, kein Gezänk, kein pubertärer Bierstreit. Es ist, als wenn der Papst mit dem Ajatollah Tango tanzt. Prost!

 



Die aufregendste Wanderweg-Eröffnung der Welt

Geschrieben am um 14:20

Was war DER Aufreger der letzten Tage? Das Unwetter über Hessen? Die NSA-Affäre? Der Sieg von Saarbrücken gegen Bremen? Mitnichten! Und auch mitneffen!

Der Aufreger überhaupt war natürlich die 2. Eröffnung des Neanderlandsteigs. So aufregend, dass die Polizei den gesamten Kreis Mettmann und Düsseldorf tagelang abgesperrt hatte.

 

 

So aufregend, dass Dutzende Wanderer wegen drohendem Sonnenstich und Dehydrierung zu kollabieren drohten. Gott sei dank haben die Heinzelmännchen des Kreises Mettmann das mit vielen Wasserbechern verhindert.

 

 

Und dann dieser Ansturm vor dem Drehkreuz zum Privatwald im Garather Forst! So dringend wollte kein Mensch mehr durch einen Zaun seit dem Sturm auf die Prager Botschaft im Sommer 1989. Dramatische Szenen!

 

 

Zurecht gab es am Etappenziel Standing Ovations für die Handvoll Wanderer, die den Strapazen des 11 Kilometer langen. topfflachen Wanderung getrotzt hatten. Hurra!

 

 



Unterwegs in den Lippe-Auen

Geschrieben am um 8:19

Im August in DB Mobil: Mein text über die Lippe-Auen. In meinem Blog gibts jetzt noch exklusive Zusatzinfos.

 

 

Ich habe schon viel gesehen, aber so ein Auto wie den grünen Fiat Punto von Scharf noch nicht. Scharf holt mich vom Bahnhof Lippstadt ab, wir wollen das Naturschutzgebiet in den Lippe-Auen erkunden. Sein Auto sieht aus wie eine Mischung aus Rinderstall und Ersatzteillager, der Fahrzeugboden ist übersät von Rübenschnitzeln. “So sieht eben das Auto eines Rinderzüchters aus” sagt Scharf und lacht. “Die Rübenschnitzel brauche ich, um mich bei den Viechern einzuschleimen. Da hab’ ich auch schon Kälber hintendrin gehabt, hinter der Rückbank, schön gefesselt und geknebelt, damit das nicht unterwegs aufspringt. Und wenn man die richtig quetscht (nein keine Angst, nicht die Kälbchen), passen acht Bund Heu in den Punto.“ Ich bin beeindruckt. Genauso beeindruckt wie von dem Auto-Aufkleber des Naturschützers.

 

 

Scharf ist gegen Windkrafträder Solaranlagen und Mais auf den Feldern. Dann doch lieber Atomstrom. So konsequent kann Naturschutz sein, ob das wohl jeder Politiker der Grünen unterschreiben würde?



Käseteller, Fortuna Düsseldorf und der Drückepfeil

Geschrieben am um 14:37

Mein Thema heute: KÄSETELLER. Was waren das noch für Zeiten, als man im Bord-Restaurant der deutschen Bahn noch eine Spitzen-Alternative zu Hühner-Frikasse und Lafers Spitzen-Kreationen hatte: Den Käseteller. Ich habe zwar nicht jede Käsesorte gemacht, aber mit viel viel Brot war das alles zu ertragen. Dazu einen exzellenten Rotwein, perfekt, Gott in Frankreich Hilfsbegriff. Alles passé. Jetzt aber bestellte ich in einem Schweizer Zugrestaurants einen Käseteller der extraklasse:

 

 

Schweiz, Du hast es besser. Und für die Doofen wie mich gab’s auch noch eine niedliche Beschriftung auf jedem Käsestück. Mich musste man nach dem vierten Käseteller mit Gewalt aus dem Restaurant entfernen.

Jetzt mal ganz was anderes. Fußball. Ich bin ja Fan von Fortuna Bauhaus

 

 

Klar, bei der Truppe muss man die Abwehr in der Abteilung Holzzuschnitt suchen, und nur noch die richtigen Schrauben und Muttern finden, dann passt es. Viel Glück mit dem Wiederaufstieg, das fällt Bundesliga-Aufsteiger immer extrem leicht. Und willkommen in der attraktivsten Liga Deutschlands. Euch, liebe Düsseldorfer, bleiben Partien gegen Hoffenheim, Braunschweig, Wolfsburg, Leverkusen, Mainz und Hannover erspart. Dafür gibt es bis auf Paderborn, Aalen und Ingolstadt nur geile Traditionsmannschaften in Liga Zwo. Mit der Zweiten sieht man besser.

 

 

Apropos Rot-Weiss: die ersten Markierungen des Neanderlandsteigs hängen! Erste Eröffnung am 23.Juni in Neviges (hatte ich an diesem Tag früher nicht mal Geburtstag?). Als Apple-Opfer habe ich immer wieder versucht, auf den Pfeil zu drücken, um den Film zu starten. Tat sich aber nichts, Daumen ist jetzt dick. Genauso dick wie ich nach all den Käsetellern.



Amphibien über die Straße tragen, sofort!

Geschrieben am um 6:01

Seit es Religionen gibt, gibt es Konvertiten, die die Religion wechseln, weil Ihnen das eine innere und äußere Stimme empfahl. Von einer ganz bemerkenswerten Konvertitin möchte ich heute berichten. Gieseltraud (Name vom Autor nicht geändert), Gieseltraud also war immer das, was man eine waschechte Motorradbraut nannte. Auf der Harley ließ sie sich, “Born To Wild” im Ohr, den Wind um die Ohren sausen.  Bis zu dem Tag, an dem Gieseltraud das Wandern entdeckte und nun tagaus tagein auf Schusters Rappen unterwegs ist. Eine klassische Wanderkonvertitin, diese Gieseltraud. Nur noch der Rucksack erinnert an ihr altes Gefährt, dass nun unter einer Plane in der Garage Staub ansetzt.

 

 

Ich wanderte mit Gieseltraud zuletzt durch die Ohligser Heide in Solingen und sah eine Bank an romantischem Orte. Nur Nörgler würden einwenden, dass man sich doch nicht so gerne direkt an einem Hochspannungsmast niedersetzt. Wegen Elektrosmog und so. Quatsch! Schaut doch mal, wie durchgessen, ja geradezu durchgebogen diese Bank ist. Man kann eine herrliche Aussicht genießen, weil sich doch der Mast im Rücken des Ruhe Suchenden befindet. Ist doch super!

 

 

Jetzt noch ein Aufruf, an alle Naturfreunde, die nicht wollen, dass dieser Planet, den uns unserer Großeltern nur geliehen haben, vor die Hunde geht. Ich selber trage seit Wochen, nicht nur Abends, sondern auch morgens, mittags, nachmittags und nachts Amphibien über die Straße, wenn die Amphibien das wollen, trage ich sie auch dahin, wohin sie das wünschen, oder auch wieder zurück auf die andere Straßenseite, Amphibientaxi Hilfsbegriff. Bitte, bitte, helft auch, es ist fünf vor achteinhalb!

 

 

 

 



Die Eröffnungen des Neanderlandsteigs

Geschrieben am um 7:57

Ich habe ja jetzt länger nicht über den Neanderlandsteig berichtet, den Rundwanderweg rund um den Kreis Mettmann. Aber langsam wird es ernst: In einem Monat, am 23. Juni, wird der Steig eröffnet, die Eröffnungswanderung gibt es auf der Etappe von Neviges nach Nordrath, ich werde natürlich mitwandern, das ist doch Ehrensache. Und diese Eröffnung ist nur die Eröffnung einer ganzen Kaskade von Eröffnungen des Neanderlandsteigs, alleine in diesem Jahr wandere ich noch auf weiteren drei Etappen!

 

 

Auf dem Nenanderlandsteig könnt ihr dann auch diesen Seeblick genießen. Ohne das Schild würde es wahrscheinlich keinem auffallen, dass man dort auf einen See blicken kann. Wie leicht wird ein See mit einer Wiese oder einem Wald verwechselt, aber dann hätte dort auf dem hölzernen Schild eben Wald- und Wiesenblick gestanden. Das Foto habe ich übrigens auf der Etappe von Erkrath nach Hilden-Hülsen gemacht, am Elbsee. Der Elbsee ist nicht zu verwechseln mit der Außenalster.

 

 

In der Nähe des Elbsees bin ich an einem Bauernhof vorbeiwandert, der eine Tankstelle für Milch anbietet. Kein verspäteter April-Scherz, fast direkt aus dem Euter kann man sich die frische Milch mitnehmen. Jetzt werden viele Wanderer einwenden: “Ich trage meistens keine Milchkanne mit mir herum, soll ich die Milch mit der hohlen Hand zapfen?”

Auch für das Trinkgefäß ist gesorgt, auf dem Holtenhof, an einem Automat neben der Milchtankstelle kann man sich mit Milchglasflaschen versorgen. Und wenn man keine Eier hat…

 

 

… zieht man sich eben welche im Eierautomat. Wie Olli Kahn schon sagte: “Wir brauchen mehr Eier!!!”



Vital! Wandern!!!

Geschrieben am um 8:50

Zuletzt war ich in zwei Bädern unterwegs, in Bad Oeynhausen und Bad Driburg. In diesen Bädern gibt es ganz spezielle Wanderwege, die sogenannten Vitalwanderwege. Klingt erst mal banal, denn dass Wandern vital macht, das ist nun mal ein Allgemeinplatz. Aber bei den Vitalwanderwegen gibt es eine Besonderheit. Konzipiert wurden die Wege, die teilweise sehr kurz sind (5,4 Kilometer in Bad Oeynhausen, topfflach) für Herzpatienten, bei denen das Wandern zum Reha-Programm gehört. Die Herzpatienten bekommen ein Messgerät, das mittels SMS, Bluetooth und Mobilfunk die Körperdaten an das Institut für Telemedizin in Oeynhausen funkt. Wenn sich der Patient überfordert, bekommt er sofort eine Rückmeldung. Und wer sich nicht wohlfühlt, kann an diversen Notrufstellen seine Koordinaten hinterlassen.

 

 

Auf dem Vitalwanderweg in Bad Driburg sah ich dann diese Bank:

 

 

Ich war froh, dass ich mein Vitalwanderweg-Messgerät dabei hatte, denn mein Puls ging unnormal in die Höhe. Und ich fragte mich, ob es diesen Vitalgedöns-Service auch fürs Ehebett gibt, dort hat schon mancher einen Herzkasper bekommen.

Etwas betulicher ging es auf den Felsen in der Oeynhauser Schweiz zu:

 

 

Genau, dass sind die Klippen von Bad Oeynhausen, gefährlich ist das und spektakulär. Und bei Höhenunterschieden von mindestens acht Metern in der Oeynhauser Schweiz  sollte man Klettereisen und Seil nicht vergessen. In der VitalWanderWelt.


Wer glaubt, Wandern ist fade und die Vorstufe zur Rollator-Rallye, muss diesen Blog lesen und wird staunen. Ob Kurioses am Wegesrand, schräge Hinweistafeln, Lebensgefahr am Wanderweg, skurile Wandervögel, betreutes Trinken am Steig, gigantische Aussichten oder extreme Herausforderungen im deutschen Mittelgebirge – bei andrackblog.de gibt es alles über das Thema Wandern. Jede Woche neu, (relativ) aktuell. Die besten Wander-Storys der Welt eben.

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