Wander-Blog von Manuel Andrack

Die besten Wander-Storys der Welt




Weinwandern in Castell

Geschrieben am um 7:53

Verehrte Hochwohlgeborene Wanderer, ich möchte Ihnen heute eine durchlauchtige und sehr vornehme Weinwanderung vorstellen. Eine Weinwanderung, zu der man „Sie“ sagen muss.

 

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Willkommen auf der Traumrunde Castell. Wenn man Würzburg nach Nürnberg fährt und ungefähr 30 Kilometer hinter Würzburg von der Autobahn abfährt, ist man sehr schnell in Castell. Am Hang gelegen, umgeben von Weinbergen. Meine Weinwanderung startet im sogenannten Weinstall des Fürsten. Ich gehe zumindest davon aus, dass das Weinlokal dem Fürsten zu Castell-Castell gehört. Ich trinke eine Karaffe Silvaner des Fürstlich Castell’schen Weinguts. Silvaner muss sein, es ist der Referenz-Wein von Castell und der Vorzeige-Wein der Franken, dazu später noch mehr. Im Weinstall finde ich ein sehr edles Ambiente vor.

 

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Rote Kissen, Wein rankt sich über meinem Kopf. Die Hocker sind aus Weinkisten gemacht, auf denen steht: „Wein schenkt Freude.“ Klar, was denn sonst?

Zum Wein bestelle ich zwei gigantisch leckere Bratwürste vom Schwarzerle. Das fränkische Schwarzerle ist ein freilaufendes Schwein, dass sich von Eicheln ernährt. Die Franken können echt alles super: Wein, Bier, Bratwürste. Nur das Fußballspielen, das kriegen sie meistens nicht hin. Gut gestärkt begebe ich mich zum Schloß von Castell, dort findet sich ein Wegweiser der Traumrunde Castell, meinem Weinwanderweg.

 

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Das Schloß kann man nicht besichtigen, dort wohnt der Fürst, der hat keine Lust auf neugierige Touristen. Nun, ehrlich gesagt finde ich Schloß-Besichtigungen sterbenslangweilig, ich bin also nicht sehr traurig, dass dieser Programmpunkt heute ausfällt. Neben dem Schloß steht die Bank, die Castell Bank. Und diese Bank gehört – kein Witz – natürlich auch dem Fürsten. Die Fürstlich Castell’sche Bank wurde 1774 gegründet, es ist die älteste Bank in Bayern, immer noch eine Privatbank. Aus Demut vor so viel Historie hebe ich 200 € ab und bezahle gerne die 4,95 € Gebühr an den Fürsten, da ich ja (noch) kein Konto bei der Castell Bank habe.

Ich gehe hinunter an die Bundesstraße zum zentralen Infopunkt von Castell. Ein paar hundert Meter geht es noch durch den Ort, dann auf einem schönen Wiesenweg am Bach entlang und am Sportplatz vorbei. Für den lokalen Fußballverein hat der Fürst wohl kein Geld mehr übrig, er könnte ja ein Hoffenheim’sches Wunder in Unterfranken schaffen. Aber, nun ja, der Franken und das Fußballspielen – siehe oben. Rechts von meinem Wanderweg erheben sich an sanften Hängen die Weinberge, die ich schon bald erreiche. Ich wandere wieder ein Stück Richtung Castell oberhalb der Rebstöcke und erreiche das Silvaner Denkmal.

 

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Das finde ich sehr schön, dass man in Castell einer einzelnen Rebe ein Denkmal errichtet hat, aber das hat auch einen guten Grund. Im April 1659 ließ der Gräflich Castellsche Amtmann Johann Georg Körner 25 österreichische Rebstöcke in Castell anpflanzen. Das war – Trommelwirbel – der erste Anbau von Silvaner in Deutschland, der Beginn der Silvanisierung von Franken. Ab dem Denkmal geht es auf einem gepflasterten Feldweg in Richtung Osten, dorthin, wo sich ein bewaldter Bergkamm erhebt.

 

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Ich wandere die Traumrunde Castell an einem schwül-heißen Nachmittag im Mai und muss schon sagen, dass die ungefähr zwei schattenlosen Kilometer Fußweg bei gefühlten 45 Grad in der Sonne kein Zuckerschlecken sind, das ist schon eine ordentliche Durststrecke.

Irgendwann erreiche ich dann doch den Wald, in dem es sanft aber stetig bergan geht, bis sich zur linken Hand ein großartiger Blick öffnet. Ich bin am Ausblick „Greuther Bastel“ angekommen. Der Greuther Bastel ist der Weinberg des Nachbarorts Greuth. Wobei Greuth nichts mit dem Greuth von Greuther Fürth zu tun hat. (Warum komme ich beim Thema Franken immer wieder auf Fußball zurück?)

Der Wanderweg wechselt jetzt die Richtung, es geht wieder zurück Richtung Fürstenstadt Castell, Richtung Westen. Da ich keine Steigungen mehr meistern muss, ist der geschwungene Weg durch die schattigen Wälder pure Wellness.

Na gut. Ich verrate Ihnen ein Geheimnis: Ehrlich gesagt, bin ich etwas überrascht im Steigerwald zu wandern. Hätte mich vor der Weinwanderung in Franken jemand gefragt, wo der Steigerwald ist, hätte ich zugeben müssen, es nicht zu wissen. Wissenslücke geschlossen! Bei der Steigerwald-Erleuchtung haben mir die Hinweisschilder des Steigerwald Panoramawegs geholfen.

 

 

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Ich habe sherlockholmes-scharf kombiniert: höchstwahrscheinlich verläuft der Steigerwald Panoramaweg im Steigerwald. Bingo!

Nach dem Tränksee wandere ich nur noch ungefähr einen Kilometer und bin angekommen. Es gibt Menschen, die ihr Glück finden, wenn sie wieder in der Heimat ankommen. Auf der Traumrunde Castell findet ihr das Glück beim schönsten Weinblick Frankens in Castell. Relativ überraschend öffnet sich, eingerahmt von Baum-Ästen, der Blick auf die Weinberge des Casteller Schloßbergs. Ich verrate aber kein Geheimnis, dass es noch einen zweiten, mindestens eben so schönen Weinblick in Castell gibt, und den findet man so:

Nach der Burgruine auf dem Schloßberg geht es steil bergab und wir wandern aus dem Wald hinaus. Ihr geht an der evangelischen Kirche links vorbei und dann setzt man sich in das Weinlokal „Weingarten“.

 

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Dieses Weinlokal liegt ein wenig versteckt oberhalb der Weinberge. Ich würde empfehlen, sich erst einmal hinzusetzen, man hat es sich verdient nach der Wanderung. Und dann schauen, genießen, abschalten, wohlfühlen. Das ist ein Weinblick, oder?

Irgendwann aber hilft alles nichts und ich trete den Heimweg an. In weiser Voraussicht habe ich meine Unterkunft direkt vor Ort, ich logiere also quasi hochherrrschaftlich in Nachbarschaft des Fürsten. Irgendwie färbt das ab, denn ich gehe langsam durch das abendliche Castell, die Stadt des Fürsten und denke: In Castell sind wir alle Fürst und das ist auch gut so!

 



Helden der Wanderwelt

Geschrieben am um 8:49

Jeder Wanderer ist ein Held, der seine gesteckten Ziele auf einer Wanderung erreicht. Chapeau auf jeden Fall! Aber es gibt darüber hinaus Leute, die mich auf ihre jeweils ganz eigene Art und Weise davon überzeugen, dass es sich um positiv bekloppte Wanderer handelt.

 

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Nehmen wir zum Beispiel Wanderführer Jupp aus dem Münsterland. Wir sind uns immer wieder in den letzten Jahren – im wahrsten Sinne des Wortes – über den Weg gelaufen. Aber seine wahren Heldenfähigkeiten habe ich kürzlich gesehen, als wir mit 180 Wanderern auf dem Ludgerusweg unterwegs waren. Da man 180 Leuten nicht zumuten kann, über einen querliegenden Baum zu klettern, haben Profi-Wanderführer wie Jupp natürlich vorsorglich eine Stiehl im Rucksack. Na gut, an den Sicherheitsgrundsätzen könnte man noch arbeiten, aber, wie der Kölner sägt: et hätt noch immer jut jejange.

 

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Tim dagegen, der pfiffige Gastronom am Ludgerusweg, hat sich um die Wanderer des Ludgerusweg verdient gemacht. Wanderer auf dem Rennsteig begrüßen sich mit „Gut Runst“ . Wanderer auf dem                        Ludgerweg begrüßen sich – wenn es nach Tim geht – mit dem Ludgerusweg-L, gebildet aus Daumen und Zeigefinger im rechten Winkel. Hoffentlich fällt keinem auf, dass unter Jugendlichen dieses Zeichen für „Looser“ steht.

 

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Auch ein Wanderheld ist der Mann mit der BWF-Kappe. BWF ist das Bundesamt für Wander-Freude, die ein Jahresbudget von 3 Milliarden Euro haben, um Wanderer glücklich zu machen. Weiter so, BWF!

 

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Mein letzter Wanderheld für heute ist Marian aus Bad Kreuznach. Marian ist ein waschechter Heavy-Metal-Wanderer. kein Scherz, zweimal im Jahr fährt er mit seinen Kumpels in den Harz, jeden Tag werden Wanderungen von 25 bis 30 Kilometern geschrubbt, und in den Wanderpausen kommt Heavy Death und Speed Metal aus der dem Ghetto-Blaster. Wandern und Headbangen, eine wirkliche Helden-Kombination!



Die Vermessung der Wanderer

Geschrieben am um 7:42

Politisch wird die Lage der SPD – je näher der Termin der Bundestagswahl kommt – immer brenzliger. Erst hat man die Wahl im Saarland vergeigt, es wurde nichts aus der Koalition der Saarschleifen-Junkies (siehe Eintrag vom 23. März 2017). Dann hieß es in Schleswig-Holstein Land unter und schließlich verlor die „Arbeiterpartei“ auch noch schmerzlich die Wahl in NRW. Damit überhaupt noch zu retten ist, was eigentlich nicht mehr zu retten ist, wird der Name Schulz der Bevölkerung eingehämmert, wo es nur geht. Das ist zumindest der Plan der SPD-Strategen. Dieses Haltestellenschild sah ich bei einer Wanderung in Hövelhof.

 

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In Hövelhof gibt es also schon ein Schulz-Entrum, kurz vor den Sommerferien soll es Schulz-Eugnisse geben in denen ganz viele Schulz-Ensuren stehen.

Ortswechsel: Ein sehr schöner Wanderweg ist die Nohener Naheschleife in der Nähe von Idar-Oberstein. Ein Teil dieser Traumschleife wurde speziell für Kinder gestaltet und nennt sich Waldgeisterpfad. Wenn man schon die Waldgeister anruft, ist es äußerst wahrscheinlich, dass sie sich auch melden. Man muss auf dem Waldgeisterpfad schon ordentlich die Füße heben, sonst kommt schnell der Stolpertroll und man liegt auf der Nase. Es gibt auch eine geschnitzte Waldgeist-Figur am Wegesrand. Dieser Waldgeist scheint aber kein netter Zeitgenosse zu sein, schaut Euch doch mal diesen Handgruß an. Das geht doch sehr in Richtung Nazi-Troll.

 

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Auf der Nohener Naheschleife sah ich auch erstmals ein Wandererzählgerät. Früher sind die Touristiker auf die Parkplätze der Preiumwege geschlichen, und haben aufgrund der Anzahl der Autos und der Provenienz der Nummernschilder geschätzt, wie viele Wanderer sich auf ihrem Premiumweg tummeln. Jetzt gibt es eine Hightech-Zählmaschine…

 

 

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Diese Zählmaschine zeigte eine ganz beeindruckende fünfstellige Zahl. Doch obacht liebe Wanderer-Zähler, das Teil verführt zum Spielen: Erst probiert man, ob das Ding wirklich funktioniert. Okay, das klappt schon mal. Dann geht man aus Jux noch ein paar mal am Wandermesser auf und ab, schon ist eine Person locker sechs mal gezählt. Ich habe beobachtet, dass ich nicht der einzige Wanderer bin, der diesen Schalk-Troll im Nacken sitzen hat.

 

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Man kann Wanderer auch auf andere Art und Weise messen, nach Kilogramm. Wobei man da die Wanderklamotten (im Bestfall von FIFTY FIVE) natürlich abziehen muss. Am Ludgerusweg in der Nähe von Billerbeck steht diese Wanderer Weight Watcher Waage, die ab 100 Wanderern am besten funktioniert…

 

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Und je nachdem wie viele Tonnen Wanderer-Brutto-Gewicht erreicht werden, desto höher fällt der Verdienst des Wanderführers aus. Mehr zu den Heldentaten von Wanderführer Jupp am 25. Juli …



Andrack weinwandert in … Baden

Geschrieben am um 7:21

Wir starten die fünfzehn Kilometer lange Rundtour am VDP-Weingut von Andreas Laible. Das Weingut Laible ist eines der besten Weingüter Deutschlands. 197 deutsche Winzer haben die Auszeichnung des Verbandes Deutscher Prädikats- und Qualitätsweingüter. Eigentlich müsste es also VDPuQW heißen, aber VDP hört sich eindeutig schicker an. Wir folgen beim Weingut Laible den Schildern „Weinverkauf“ und klingeln. Frau Laible kommt nach einer Weile, schließt die Probierstube auf. Sie sagt: „Viel Zeit habe ich leider nicht, wir sind bei der Weinabfüllung.“ Kein Problem, nach drei Minuten haben wir uns für einen Riesling Kabinett als Wegzehrung entschieden. Wir wollen die Laibles in ihren Arbeitsabläufen nicht weiter stören.

Am Plauelrainer Köpfle gibt es einen Aussichtspunkt mit Schutzhütte und Grillstelle.

 

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Die Panoramablicke sind atemberaubend. Wir schauen auf die Rheinebene, im Dunst sind blassblau die Höhenzüge der Vogesen am Horizont zu erkennen. Auf einer Übersichtstafel ist auch das Straßburger Münster verzeichnet. Kann man das echt sehen? Ja, kann man, wie ein Fingerzeig gen Himmel erhebt sich das Bauwerk in ungefähr 25 Kilometer Entfernung.

Eine weitere Schutzhütte am Weg ist eigentlich eine Bibliothekshütte. Man findet in einem Sideboard Bücher und Spiele wie das Domino von Bob dem Baumeister.

 

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Ich interessiere mich aber eher für ein Buch über deutsche Götter und Heldensagen. Ich denke, die Weingötter der Ortenau haben sich mit Sicherheit in den Weinbergen von Durbach äußerst wohl gefühlt.

Wir wandern weiter. Auf den zahlreichen Wegweisern wird ein weiteres Highlight der Wanderstrecke angekündigt: Schloss Staufenberg, noch 2,5 Kilometer, noch 1,8 Kilometer, noch 1,2 Kilometer. Endlich haben wir den Schlosshof erreicht. Das Weingut Markgraf von Baden (auch ein VDP-Weingut) hat seit Jahrhunderten seine Heimat auf Schloss Staufenberg.

 

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Leider hat der Markgraf von Baden keine Zeit, uns zu begrüßen, wahrscheinlich ist er auch gerade dabei, Wein abzufüllen. An den Weinbergen des Schloßes wird die Tradition des Klingelberger Traube gepflegt, das ist die Durbacher Version des Rieslings.

Wir haben schon zahlreiche geniale Ausblicke auf unserer Wandertour gehabt, aber wenn man sich an den Zinnen des Schloßes niederlässt, erwartet den Wanderer und Weinliebhaber ein spektakulärer Rundblick über die Weinberge rund um Durbach UND die Aussicht auf die Rheinebene.

 

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Jetzt fehlt nur noch eine Kleinigkeit zum vollkommenen Glück: Ein schönes Glas Wein und eine rustikale Speise. In der Weinstube des Schloßes gibt es Selbstbedienung. Zum mediterranen Flammkuchen passt ein Spätburgunder aus erster Lage. Ein anderer Wanderer ist mit seiner Bestellung nach mir dran. Er möchte, ist es denn zu fassen, ein Bier trinken. Das geht ja gar nicht! Kühl wird ihm von der Weinstuben-Service-Kraft beschieden, man habe nur Wein. Recht so, in einer Pilsstube gibt es Bier, in einer Weinstube – Wein.

Ungefähr fünf Kilometer nach dem Schloß haben wir das Tal erreicht und wandern auf einem schönen Pfad am Durbach entlang, vorbei an einem Sägewerk, denn das Holz vor der Hütte gehört nun mal zum Schwarzwald wie der Wein zu Durbach. Uns kommen Kinder in viel zu großen Gummistiefeln entgegen, die sind aber im Bach unterwegs. Auch eine schöne Methode, sich zu erfrischen. Kurz hinter dem Freibad von Durbach erreichen wir die Genossenschaft der Durbacher Winzer und besuchen die wunderbare Vinothek. 260 Winzer sind für die ausgezeichneten Weine der Genossenschaft Durbacher verantwortlich. Der besondere Wein von Durbach ist der Clevner.

 

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„Liebst Du guten Badener Wein, schenk Dir Durbachs Clevner ein.“ Das kann man sich merken. Der Clevner bezeichnet in der Ortenau die Traminertraube, die mit dem Gewürztraminer verwandt ist. Diesen Clevner gibt es übrigens deutschlandweit nirgends so oft wie in Durbach. Als Wanderer können wir die Weine der Durbacher Genossenschaft leider nicht kistenweise mitnehmen, daher bleibt es bei einer Flasche Clevner Kabinett als schöne Erinnerung an diese badische Weinwanderung. Wir gehen durch den Ort mit seinen pittoresken Fachwerkhäusern und lassen uns in der Durbacher Weinstube direkt am Bach nieder: In der Weinkarte stehen „Weine für den anspruchsvollen Genießer“ und „Weine aus der Literflasche“.

 

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Wir entscheiden uns für das sehr schöne Angebot „Weinprobe“ mit fünf kleinen Probiergläsern auf dem Holzbrett. Die „Weinprobe“ gibt es in einer trockenen und einer lieblichen Version. Ich würde – das ist natürlich immer Geschmackssache – die liebliche Version der „Weinprobe“ bevorzugen. Vom Riesling über den Clevner und den Weißherbst bis zum Spätburgunder lässt sich so die fruchtige Traubigkeit der Weine besser heraus schmecken.

Noch gut einen Kilometer Fußweg, dann haben wir wieder das Weingut Laible, unseren Ausgangspunkt, erreicht. Diese Weinwander-Tour hat so großen Spaß gemacht, dass wir kurz überlegen, die komplette Runde noch einmal zu wandern. Aber das wäre dann doch wahrscheinlich zu viel des Guten. Wie haben meine Eltern schon immer gesagt: Man soll aufhören, wenn es am schönsten ist.



The Grand Elbsandstein Walk

Geschrieben am um 6:43

Weltpremiere: Heute der erste Andrack-Wanderblog mit musikalischer Untermalung. Es geht ganz einfach: You-Tube-Link klicken und den Soundtrack zum Blog anhören. Ihr hört den besten Soundtrack der letzten Jahre, natürlich Oscar-prämiert: The Grand Budapest Hotel.

Kann los gehen mit Track 13, Nighttrain to Nebelsbad.

 

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In meinem Fall war es der Orientexpress, den ich für einen Wanderausflug bestieg. Mit einer Dose Efes-Pils stieg ich stilecht in Mannheim in meine Nachtzug-Suite. Nun gut, die Reise endete nicht in Konstantinopel, der Türke ist ja zur Zeit etwas gereizt. Ich fuhr auch nicht nach Nebelsbad, sondern nach (Nebels-) Bad Schandau.

 

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Es geht weiter mit Track 14: The Lutz Police Militia

Die Militia der Sächsischen Schweiz ist die Garde des Nationalparks. Neeeeiin, ganz so schlimm ist es nicht, das sind sehr sehr nette Jungs, die mich im letzten Jahr auf eine Exkursion durch das Sandsteingebirge mitgenommen haben. Danke noch mal dafür. Was ich aber gelernt habe: In einem Nationalpark gibt es Regeln, die man beachten sollte. Und es gibt eben auch Verbotsschilder, ganz klare Sache.

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Ich kann Euch ein Geheimnis verraten (dazu bitte Track 20 spielen: Escape Concerto): Wenn Ihr jahrelang brav auf den regulären Wanderwegen im Nationalpark Sächsische Schweiz gewandert seid, dürft ihr auch die Kletterwege-Zugangswege bewandern. Wie formulierten es die Nationalpark-Ranger so schön: Man muss es sich verdienen. Wandern, wandern, wandern, und dann geht es auch auf die „geheimen“ Wege. Da kann man sich dann gehen lassen!

Doch obacht: nicht jeder Weg führt zum Ziel (Der passende Soundtrack ist Track 23 The Society of the Crossed Keys)

 

 

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Es gibt wirklich zahlreiche Zuwege, die in Sackgassen führen. Man sollte sich auf den Übersichtskarten orientieren, wie zum Beispiel auf der Tafel in Schmilka. Wenn man zu den Gipfeln 109 – 112 geht, ist man angeschmiert. Alles One-way-Wege. Aber wer aufmerksam hinschaut, wird einige andere, interessante und vor allem durchgehende Wege finden, zum Beispiel den Unteren Terassenweg.

 

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Was total unerlaubt ist (Bitte jetzt Track 12: hören Up the stairs/down the hall), noch viel unerlaubter als aaaab und zu die Kletterwegzuwege zu wandern, ist in den Boofen zu poofen. Natürlich, klar, Tradition, haben wir schon immer so gemacht. Aber es gibt natürlich zu respektierende Naturschutzzonen. Auf dem Bild oben sehen wir ein verlassenes Boofe-Lager, die Schläfer wurden von der Nationalpark Militia vertrieben. Oder sind gerade mal ausgetreten.

Zum Finale bitte das große Meisterwerk des Soundtracks hören: Track 27 – Canto at Gablemeister’s Peak. Übrigens wurde der großartige Film The Great Budapest Hotel auch tatsächlich teilweise in der Sächsischen Schweiz und in Bad Schandau (Personenaufzug!) gedreht. Schaut Euch diesbezüglich noch mal den Film an. Aber jetzt Finale: So sieht er nämlich aus, der Terrassenbergpfad.

 

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Und den dürfen auch Wanderer gehen. Wenn ich das richtig verstanden habe. An dieser Stelle kommt dann noch der Abspann. Die Credits. Ich danke – wie schon gesagt – den tollen Nationalpark-Rangern. Viel gelernt und erlebt und mit Boofe-Campern geschimpft. Und ich danke Alexandre Desplat, für den gigantischen Soundtrack zu diesem Post.



Die Wissenschaft hat festgestellt, festgestellt, festgestellt…

Geschrieben am um 7:05

Letzten Samstag bin ich mit einer Gruppe gewandert – in der Nähe von Baden-Baden – denen ich das Prinzip des Premium- und Qualitätswege-Wamderns erklärt habe. Das mache ich sehr gerne, ich war nur mal wieder erstaunt, dass keiner, aber auch wirklich keiner der Wanderer/innnen jemals davon gehört hatte. Alles Wander-affine Leute, sehr erstaunlich. Farin Urlaub hat mal gedichtet: Mit einem eiskalten Getränk am Strand, da wird man leicht arrogant. So oder so ähnlich. Und wenn man wanderbegeisterten Leuten des Prinzip „Premium“ erklärt, hat man leicht das Gefühl: Mensch, ich weiß alles zum Thema Wandern. Doch das ist: FALSCH!

 

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Vor einigen Tagen durfte ich ein Veranstaltung des Bundesumweltministeriums in Berlin moderieren. Titel: Dialogforum 2017: Sport – Impulsgeber für eine nachhaltige Gesellschaft. Hört sich leicht dröge an, war es aber überhaupt nicht. Zunächst mal muss man einfach mal sagen: Ja, auch die Wanderer sind Sportler, im Jargon der Nachhaltigkeit sind wir „Natursportler“, die unter Umständen mit den Naturräumen wie Wald, Feld und Wiesen nicht nur in Kontakt, sondern auch in Konflikt kommen.

Aber ich wollte ja erzählen, was ich Neues über die Welt es Wanderns gelernt habe…

 

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Die Sporthochschule Köln wendet spannende Methoden an, um die sogenannten „Aufmerksamkeitspunkte“ von Wanderern zu fixieren. Keine Umfrage, sondern wirklich Fakten, gemessen mit GPS und VEB oder meinetwegen auch VEP. Vielleicht kommt ja dabei heraus, dass alle Wanderer doch heimlich nach Kraftwerken schielen, weil sie die so schön finden. Außerdem wollen die Sporthochschüler Wanderbewegungen messen: Per Drohne und Lichtschranken. Nichts bleibt unbemerkt!

Eine wirklich ganz erstaunliche Studie kam ebenfalls von der Sporthochschule Köln.

 

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Man muss wohl Abschied von der Vorstellung nehmen, Bewegung und Sport an sich sei gesund. NEIN! Wer in Großstädten joggt, wandert und skated, hat den Sensenmann quasi schon im Gepäck. In Großstädten sollte man in’s Kino gehen, arbeiten, in Kneipen versumpfen, aber keinen Sport machen, sonst, sonst, sonst, Demenz und alles ganz schlimm. Bitte geht zum Wandern in die Wälder, Stadtwandern macht blöde!

Und dann sind da noch die 33 %. Erst mal schön, so ein Ergebnis einer anderen Studie, dass für sportliche Betätigungen 77,6 Milliarden Euro jährlich in Deutschland ausgegeben werden. Chapeau! Aber genau 33%, also ein Drittel, fließt von diesem Geld in die Mobilität. Also in Sprit und Tickets, um zum Sport zu kommen. Das ist doch der Hammer. Da kann man nur sagen: man sollte mehr dort wandern, wo man wohnt, um Mobilitätskosten zu sparen. ABER DAS GILT NICHT FÜR STÄDTER!!! WEGEN DER DEMENZ!!!

Das Wanderleben ist sehr kompliziert.



Kurz vor dem Gipfel

Geschrieben am um 6:04

Kurz vor dem Gipfel sollte man standhaft bleiben, deswegen bin ich nach Baden-Baden gefahren, um mich vor Ort über die Vorbereitungen auf das G20-Treffen der Finanzminister aus aller Welt zu informieren. Kein internationaler Gipfel ohne Proteste, denn Globalisierung ist doof, Nationalismus allerdings ist supi, oder habe ich da was falsch verstanden? Auf jeden Fall hat die SPD (mit der es nach der Wahl, die Schulz mit absolutester Mehrheit gewinnen wird, höchstens ein G19einhalb geben wird – aber mit ganz viel Gefühl) diese SPD hat zum Gipfelmarsch auf den Merkur aufgerufen. Leider habe ich mich verlaufen und bin auf einem Berggipfel gegenüber gelandet: Auf dem Fremersberg.

 

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Es gibt auf dem G20-Treffen Kulturveranstaltungen, eine Kunstaktion und ein Abendprogramm im Festspielhaus … aber keine Wanderung auf dem Premiumweg PBB, dem Panoramaweg Baden-Baden. Das ist ein Skandal, aber dagegen wird nicht protestiert. In der Nähe des Panoramawegs – Höhe Waldsee – befindet sich ein Flüchtlingsheim. Dort werden die G20-Teilnehmer übernachten, echtes Refugees-Welcome-Feeling inklusive.

 

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Außerdem kann der schwäbische Finanzminister Schäuble den anderen 19 Finanzministern zeigen, wie die schwäbische Hausfrau spart. Die Flüchtlinge selber werden während des Gipfels ausquartiert und im Brenners Park Hotel untergebracht.

Es wurde viel gemutmaßt, warum das G20-Treffen der Finanzminister gerade in Baden-Baden stattfindet. Weil es quasi die Heimat von Wolfgang Schäuble ist? Weil sich schon im 19. Jahrhundert die Diplomaten und gekrönten Häupter Europas in Baden-Baden getroffen haben? Man prägte dafür sogar den Fachbegriff „diplomatie thermale“, eine Art wärmende Unterwassermassage. Oder treffen sich die G20-Leute einfach in Baden-Baden, weil man so wie „Der Spieler“ bei Dostojewski es im Casino mal so richtig krachen lassen kann?

 

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Der Panoramaweg führt übrigens auch am Porphyrfelsen Pulverstein vorbei. Der Pulverstein wird morgen früh, also kurz vor Beginn des Treffens, von CIA, deutschem Verfassungsschutz und PKK in die Luft gesprengt. Ein Pulverstein stellt naturgemäß ein Sicherheitsrisiko dar. Man sagt ja auch, die sitzen auf einem Pulverstein.

 

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Bliebe die Frage, wie man eigentlich stilecht in Baden-Baden wandert. Da gibt es – noblesse oblige – eigentlich nur die klassische Variante: In Pelz-Funktionskleidung, superhohe Wassersäule und atmungsaktiv auch bei wärmender Frühlingssonne!

 

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Ich wollte es wäre Nacht und meine Pappenheimer kämen

Geschrieben am um 7:53

Der Vorteil eines abgeschlossenes Studiums ist nicht nur, dass man automatisch und direkt zur Elite und zum Establishment gehört. Der Vorteil eines abgeschlossenes Studiums ist auch, dass man jederzeit und überall schlau daher reden und mit Zitaten um sich werfen kann. Man kann es nicht nur, man sollte es auch. Warum? Damit alle staunen und sich wundern natürlich. Als Inhaber des großartigsten akademischen Titels aller Zeiten (Magister Artium, das ist ungefähr so viel wert wie ein Doktortiel und ein Diplom zusammen) und fertig studierter Germanist verfüge ich über umfassende Kenntnisse der klassischen deutschen Dramen.

 

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So viel (ich bin zwar superschlau, aber auch Gelegenheitslegasniker) es mir nicht schwer, aus dem Stegreif Schillers Wallenstein zu zitieren, als ich meinen Wanderführer im Altmühltal sah. Der war ein gebürtiger und damit waschechter Pappenheimer. Also stellte ich mich in Positur und zitierte: „Ich kenne meine Pappenheimer, auch Du, mein Sohn Brutus?“

 

Es gibt tatsächlich eine Burg Pappenheim: Da isse:

 

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Und historisch korrekt war das von Wallenstein ja positiv gemeint gewesen mit den Pappenheimern, so in dem Sinne, klar, ich kenne die, und auf die kann man sich verlassen. Man wäre ja in antifaktischen Zeiten, in denen so einiges ins Rutschen gerät, froh über etwas mehr Zuverlässigkeit. Ich bin daher für eine Pappenheimerisierung der Weltpolitik! Lasst uns dafür streiten!

 

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Aber wenn dann auch noch die Pappenheimer anfangen zu lesen, dann gehören die auch ganz schnell zur Elite und zum Establishment und dann fängt der ganze Mist von vorne an.



Der Wanderjahresrückblick 2016

Geschrieben am um 6:57

Das Jahr neigt sich dem Ende zu, daher wird es auch in meinem Blog Zeit für einen Jahresrückblick. Was war das für ein Wanderjahr! Richtig geiles Wetter: Aprilwetter bis Ende Juli, dafür schon bitterer Frost ab Anfang November. So war hatten wir den Klimawandel echt nicht konzipiert. Aber was kümmert den Wanderer Extremwetter! Mit den wasserdichten Klamotten von Fifty Five, den guten Schuhen von Bär, mit einer Rotkäppchen-Stulle und einem Orthomol arthroplus-Riegel im Rucksack kann doch nichts schief gehen! Wir wandern auf all den wunderbarwanderbaren Wegen, die ich mit den Bussen und Bahnen NRW ereicht habe, wandern unbeschwert weil durch die Knappschaft versichert und trinken einen guten Tropfen vom Steillagenriesling der Moselland-Genossenschaft. Da fällt mir ein: Ich möchte allen meinen Sponsoren 2016 danken! Und weil meine Sponsoren 2016 so gut zu mir waren, gehe ich auch noch nicht am Stock …

 

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Wobei mit dem „Stock“ kein Rebstock gemeint ist und auch nicht die altersbedingte Krücke. Nein, auch 2016 haben unsere ewig jungen Nordic Walker wieder Höchstleistungen mit ihren Karbonstöcken erbracht. Chapeau.

Sensationell war natürlich 2016 auch der Höhenflug des Effzeh. Die ganze Welt fragt sich: Wie bekommt das die ehemalige Diva vom Rhein hin, mit vergleichsweise schmalen Budget und einem Trainer aus Österreich. Ich werde das Geheimnis jetzt lüften…

 

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Auf der Schwäbischen Alb oberhalb von Bad Urach gibt es den Rutschenfelsen. Und an diesem Felsen fällt ein kinderfaustgroßer Energiestein in’s Auge. Wenn man den streichelt, gibt das 24 Stunden lang unglaubliche Energie. Ich habe diesen Stein den Spielern des FC gezeigt. Die müssen jetzt vor jedem Spiel nach Bad Urach, dafür spielen sie aber auch deutlich besser.

Und dann diese irren Rekorde von 2016…

 

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15. Juli, Wanderung an den Plöner Seen. Mitwandererin Elke wächst über sich hinaus und holt ostholsteinischen Weltrekord: 20027 Schritte! An einem Nachmittag! Eine wahrhaft olympische Wanderleistung.

Was war noch los in 2016? Ach so, Brexit, nun da bin ich ja kurz danach hingefahren um nach dem Rechten zu sehen, das ist alles halb so schlimm in Britain Great Again. Und die Trump-Wahl? Schon schlimmer. Aber ich habe einen Tipp:

 

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Guter Vorsatz für 2017: Immer schön die Gesäßmuskulatur stärken, dann gehen einem auch irgendwann Donald Trump, und Frauke Petry, und Marine Le Pen und Sahra Wagenknecht und sogar Red Bull Leipzig am Arsch vorbei!



Die Welt der Wander-Kulinarik

Geschrieben am um 8:15

Wenn einer eine Wanderung macht, dann kann er etwas erleben, vor allem in der aufregenden Welt der Kulinarik.

2016 war ja für mich das Jahr des großen Rotkäppchen-Markenkäse-Gewinnspiels: 14 Wanderungen mit glücklichen Gewinnern auf den Wanderwegen Deutschlands waren für mich das gelungenste Wander-Gewinnspiel aller Zeiten. Natürlich gab es bei jeder Wanderung auch eine ordentliche Stulle für unterwegs mit original Rotkäppchen-Camembert und Rotkäppchen-Landrahm. Es gibt aber, auch das ist bekannt, noch ein anderes deutsches Nahrungsmittel, das „Rotkäppchen“ heißt:

 

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Wegen der roten Kappe war der Rotkäppchen-Sekt schon zu DDR-Zeiten legendär. Allerdings wurden die Piccolöchen-Flaschen von Rotkäppchen während der Rotkäppchen-Wanderung in Brandenburg von zwei Berliner Studenten zweckentfremdet: Als Flachmann-Ersatz für den Spezial-Wodka. Da hieß es dann Nastrovje auf Rotkäppchen, das wir komischerweise schnell doppelt gesehen haben.

 

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Bei einer anderen Rotkäppchen-Wanderung auf dem Wasserfallsteig (Schönster Wanderweg Deutschlands 2016) tranken wir nach der Wanderung mit den 20 Gewinnern noch einige Belohnungsbiere. Zu später Stunde oderte ich erschöpft und überhopft noch ein kleines Weizen – und bekam das kleinste Weizen der Welt, links im Bild.

Wieder Ortswechsel, Mosel. Eine andere Gewinnerwanderung,eine sehr schöne Veranstaltung mit der Moselland Weingenossenschaft. Erstmals in meinem Leben sah ich einen Öchslemesser.

 

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Damit konnte man punktgenau bestimmer, wie viel Öchsle man schon intus hatte, wenn ich das genau verstanden habe.

 

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Wieder Ortswechsel. Im Hochsommer bin ich im Renchtal auf dem Brennersteig gewandert, ich berichtete darüber in diesem Blog. Unser Wanderführer hatte einen Kartoffelsack dabei. Wollte der Kartoffeln sammeln und daraus ein gescheites Wässerchen nach russischer Art brennen? Weit gefehlt, im leeren Kartoffelsack, so lernte ich, lassen sich trefflich Pfifferlinge sammeln. Geschützt, aber luftig verpackt, damit sie nicht auf dem Weg zur heimischen Pfanne kaputt gehen. Wieder etwas gelernt aus der Welt der Kulinarik am Wegesrand.


Wer glaubt, Wandern ist fade und die Vorstufe zur Rollator-Rallye, muss diesen Blog lesen und wird staunen. Ob Kurioses am Wegesrand, schräge Hinweistafeln, Lebensgefahr am Wanderweg, skurile Wandervögel, betreutes Trinken am Steig, gigantische Aussichten oder extreme Herausforderungen im deutschen Mittelgebirge – bei andrackblog.de gibt es alles über das Thema Wandern. Jede Woche neu, (relativ) aktuell. Die besten Wander-Storys der Welt eben.

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