Wander-Blog von Manuel Andrack

Die besten Wander-Storys der Welt




Erwachen heiterer Empfindungen bei der Ankunft auf dem Lande

Geschrieben am um 6:23

Im Beethoven-Jahr höre ich (fast täglich) eine der neun Symphonien des Meisters in der hervorragenden Edition des Süddeutschen Verlags. Erst die Symphonie hören, dann Erkenntnisgewinn mit den Erläuterungen des Dirigenten Peter Stangel. Besonders interessant für Wanderfreunde ist die 6. Symphonie, die sogenannte Pastorale

 

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Nach der Premiere schrieb ein Zeitgenosse: „Da ist einer in Wien, der schreibt Sinfonien, die fünfmal so lang sind wie normale Sinfonien.“ Eine Dreiviertelstunde, das war damals Weltrekord. Der erste Satz trägt den Titel „Erwachen heiterer Empfindungen bei der Ankunft auf dem Lande“. Poetischer kann man die Glücksgefühle zum Beginn einer Wanderung nicht beschreiben. „Wer genau hinhört, kann hoch droben am Himmel ein Vöglein zwitschern hören“ erklärt Stangel, „und dann ist es so, als öffne sich der Blick über die weiten Hügellandschaften des Wiener Umlands“.

Der zweite Satz der 6. Symphonie heißt „Szene am Bach“ und ist so eine Art Smetana-Moldau in gut. Beethoven komponiert das Kräuseln der Wasseroberfläche, das Gluckern des Bächleins, das Bachbett „und schließlich tritt zu diesem wunderbar murmelnden Bächlein, das heute noch heute vor den Toren Wiens dahinplätschert, das kompositorische Ich hinzu. Der Zuhörer wandert am Bächlein entlang, sitzt unterm Baum und genießt die Stimmung. Dieses kompositorische Ich wird von der Geige verkörpert.“ Ich werde diese Musik nie vergessen, wenn ich als zwar nicht kompositorisches, aber vielleicht literarisches Ich durch die Gegend wandere. „Mehr als die Farbe des Grases hat Beethoven auch hier das Wohlgefühl, das Behagen, das einen in der Natur überkommt, komponiert“. Ich habe es doch immer gesagt, dass Wandern glücklich macht. „Nur ganz am Ende konnte er sich drei Vögelchen nicht verkneifen.“ Man wird doch wohl noch drei Vöglein-Ihr komponieren dürfen.

Der dritte Satz „Lustiges Zusammensein der Landleute“, ein Scherzo, „karikiert eine Dorfkapelle“, und weil wir es ja mit einem scherzenden Musikstück zu tun haben, wird der arme Oboist (Schießen Sie nicht auf den Oboisten!) veräppelt: „Der Oboist hängt immer eine Winzigkeit hinterher, ein köstlicher musikalischer Scherz“, findet Peter Stangel.

Der vierte Satz „Gewitter und Sturm“ beschreibt eine eher missliche Wendung einer Wandertour. Stangel sagt über die Komposition Beethovens: „Das ist nicht irgendein Gewitter, das ist DAS Gewitter“. Der Dirigent vergleicht das musikalische Gewitter mit dem Barbar von Sevilla: „Was hat Rossini da für einen freundlichen Sommerregen komponiert, gegenüber diesem teutonischen Donnergrollen und Blitzezucken“. Und dann bricht der Sturm los. „Spätestens an dieser Stelle müssen die Kollegen gedacht haben, dass der gute Beethoven endgültig durchgeknallt ist.“

Seine Wanderleidenschaft hat Beethoven vor allem in der Gegend um Wien praktiziert, dort „spielt“ ja auch die 6. Symphonie. Auf seinen „Spaziergängen“ hat er ganz im Sinne Rousseaus seine innere Welt erkundet. Er hat sozusagen in sich hineingehorcht, hinaushorchen in die äußere Welt ist dem armen Mann ja zunehmend schwerer gefallen. Ich vermute sogar, dass Beethoven auf seinen Wanderungen die entscheidenden Ideen für seine Werke, vor allem die Symphonien gehabt hat.

 

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Leider hat Beethoven zu früh die Bonner Heimat verlassen, um auf dem Beethoven-Wanderweg im Siebengebirge zu wandern. Beziehungswiese zu spazieren. Nun gut, das Einkehrhaus, das Milchhäuschen, das Hotel auf dem Petersberg, alle diese Immobilien waren zu Beethovens Zeit noch nicht erbaut. Kloster Heisterbach war Ende des 18. Jahrhunderts noch eine funktionierende Abtei und keine Ruine. Und der Drachenfels war noch nicht überfüllte Ausflugsstätte, sondern ein ganz profaner Steinbruch. Selbstverständlich gab es auch noch keine Drachenfelsbahn.

 

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Der Beethovenweg ist zum Jubiläumsjahr markiert worden und verbindet (fast) alle Highlights des Siebengebirges. Fünfzehn Kilometer (viele davon auf dem Rheinsteig) sind aber ein ganz schönes Brett, vor allem weil doch einige Höhenmeter zu absolvieren sind. Aber die Möglichkeiten einzukehren sind wirklich gigantisch. Lustiges Zusammensein auf dem Lande. Hätte Ludwig van das noch erleben können, wäre er nie vom Rhein zur Donau gewechselt.   Was sich allerdings die Initiatoren des BHVN-Wanderwegs mit dieser Markierung gedacht haben, bleibt schleierhaft.

 

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Zumindest kulinarisch ist Beethoven auch in Wien seiner alten Heimat treu geblieben. Er war sozusagen ein virtueller Weinwanderer, dem Wein von Rhein und Mosel verfallen. „Mehr Licht!“, das waren Goethes letzte Worte. Ziemlich einfallslos, wie ich finde. Die letzten Worte Beethovens zeugen dagegen von der Größe des Meisters. Drei Tage vor seinem Tod erhielt er von seinem Musik-Verleger Schott eine Lieferung leckerer Rhein- und Moselweine. Beethoven sagte im Sterbebett: „Schade, schade, zu spät“

Dadada – Daaa!



Roll over Beethoven I – Augentrost

Geschrieben am um 6:23

2020 ist Beethoven-Jahr! Hat sich das schon herumgesprochen? Mein Lieblings-Zitat von Beethoven: „Für solche Schweine spiele ich nicht“. Er soll einmal ein Konzert vor musikalisch minderbemitteltem Publikum, das nur tuschelte und nicht zuhörte, mit diesen goldenen Worten abgebrochen haben. Nicht nur Männer sind Schweine, sondern auch unaufmerksame Menschen.

Wie stand es aber um die Wanderleidenschaft des großen Meisters? Für einen Mann, dessen Vorfahren Flamen waren und dessen Namen korrekt übersetzt „vom Rübenacker“ hieß, hat er doch eine außerordentliche Leidenschaft für die Natur entwickelt. In der Süddeutschen las ich: „Beethoven war ein großer Verehrer Rousseaus. Nach Rousseau ist die Natur ein Abbild der Seele und fordert, man müsse selber hinaus in die Natur, und in stundenlangen einsamen Spaziergängen – eine Leidenschaft Beethovens wie auch Rousseaus – die äußere und die eigene innere Welt erkunden.“ Interessant ist, dass selbst stundenlange Touren im 18. Und 19. Jahrhundert eher Spaziergänge waren. Wandern war für die Zeitgenossen eher eine längerfristige Angelegenheit – Wanderjahre eben.

 

 

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Was empfand aber Rousseau auf seinem zweiten Spaziergang im Pariser Umland am Donnerstag, 24. 10.1776 (toll, das wir das Datum so genau wissen, in sechs Jahren ist 250-jähriges Jubiläum des zweiten Spaziergangs)? „Ich durchlief die Landschaft mit jenem Vergnügen, das mir reizende Landschaften immer bereiten.“ Der Mann hätte Zertifizierer für Premiumwege beim Deutschen Wanderinstitut werden können. Erlebnispunkte sind eigentlich auch nichts anderes als Vergnügungspunkte. Das Landschaftserlebnis als Entertainment fürs Gemüt.

Beim siebenten Spaziergang stellt Rousseau fest: „Bäume und Sträucher, Blumen und Gräser sind das Kleid und der Schmuck der Erde. Nichts ist so traurig wie der Anblick eines nackten, kahlen Feldes, das dem Auge nur Steine, Lehm und Sand zeigt.“ Der Mann hat ja so recht. Aber warum stellen Werbeagenturen von Outdoor-Ausrüstern immer ihre Models in Landschaften, die so karg sind wie eine Mondlandschaft. Bitte mehr Mut zu Bäumen, Sträuchern, Blumen und Gräse

 

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Aber man merkt auch am Satz „Ich irrte ziellos durch Wälder und über Berge“, dass die Wegmarkierungen im vorrevolutionären Frankreich noch nicht unverlaufbar waren. Rousseaus Quintessenz seines siebten Spaziergangs: „Mehr und mehr gewann ich Geschmack an diesem Augentrost.“ Augentrost ist eindeutig mein Lieblingswort des Jahres. Nächste Woche mehr zu Beethoven, seine berühmten letzten Worte sowie den neu markierten Beethovenweg.



Wanderwitz

Geschrieben am um 6:23

In den thüringischen Februar-Wirren wurde ein Politiker an die Öffentlichkeit gespült, den bislang kaum jemand auf der Rechnung hatte: Der neue Ostbeauftragte (wieso gibt es eigentlich keinen West-Beauftragten? – es gibt ja auch Süd-Beauftragte, man nennt das CSU) der neue Ostbeauftragte der Bundesregierung also ist Marco Wanderwitz. Nachname Wanderwitz, kein Scherz. Seitdem er also nun zweiter Ost-Beauftragter nach Angela Merkel ist, schickt mir Marco, ein wirklich feiner Kerl, jeden Tag einen Wanderwitz. Hier die besten der letzten Tage:

Ein schwäbisches Ehepaar wandert durch die Alpen und fällt in eine Gletscherspalte. Am nächsten Tag hören sie eine Stimme von oben rufen: „Hallo, hier ist das Rote Kreuz!“ Darauf ruft der Schwabe zurück: „Mir gäbet nix!

 

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Gar nicht mal sooo schlecht. Hier der nächste Wanderwitz:

„Spielst Du eine Wandergitarre?“ – „Nee, wieso?“ – „Das ist Musik zum Weglaufen!“

Na ja, eher die Abteilung Wortspielhölle.

 

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Was passiert, wenn eine Blondine von Deutschland nach Österreich wandert? In beiden Ländern steigt der durchschnittliche IQ.

Für einen Blondinenwitz gar nicht so schlecht. Einen Wanderwitz hau ich noch raus …

Zwei Wanderer stehen plötzlich einem riesigen Bären gegenüber. Ruckizucki reißt sich der eine die Stiefel von den Füssen, holt seine Turnschuhe aus dem Rucksack und zieht sie an. „Was soll das denn?“ fragt sein Begleiter, „mit Turnschuhen bist Du auch nicht schneller als der Bär.“ – „Ja und, Hauptsache ich bin schneller als du.“

Der kurze Wanderwitz zum Schluss:

Wie hieß der berühmteste chinesische Wanderer? Ging Hang Lang

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Als Zugabe noch mein Lieblings-Wanderwitz, den ich schon auf vielen Veranstaltungen zum Besten gegeben habe. Diesmal in Reimform, Büttentauglich gemacht für mein Buchprojekt „Mein Jahr als Narr“

Drei Männer, drei Freunde, die haben nen Plan

„Wir wandern auf dem Rheinsteig, geradeaus und bergan!“

Die erste Etappe ist beschwerlich, alle drei sind froh

als sie ihre Unterkunft beziehen, ein Hotel mit Niveau

Sie trinken viele Biere, sie stoßen immer wieder an

Sie sind schon reichlich hinüber, da haben sie einen Plan

Wir grüßen jetzt mal unsere Frauen, am besten per SMS

Alle schreiben das Gleiche – das ist ganz schön kess.

„Wär ich ein Vöglein, flög ich zu Dir

Weil ich ein Wanderer bin, vögel ich hier“

Der nächste Tag beim Frühstück, es summt das erste Telefon

Die Ehefrau Nummer Eins schickt ihre Nachricht schon.

„Schon zu Hause warst Du immer ein Schwein,

auch als Wanderer lässt Du die Schweinereien nicht sein“

Zur Mittagsrast vibriert das zweite Handy

Die nächste Ehefrau schreibt zurück – es ist die Mandy:

„Von Deiner SMS glaub ich kein Wort,

Du konntest schon hier nicht – geschweige denn dort“

Spät am Abend, die zweite Etappe ist bereits gerannt

erhält der dritte Wanderer eine SMS, die ist brisant:

„Weil Du kein Vöglein bist, bist Du ein Wanderer,

sei ganz unbesorgt, mich vögelt ein anderer.“



Die flache Landschaft

Geschrieben am um 6:23

Das Hochgebirge: aufregend, spektakulär, atemraubend im wahrsten Sinne des Wortes. Das Mittelgebirge: aussichtsreich, angenehm, abwechslungsreich. Das Flachland: öde, fade, langweilig. Mit einer Wanderung im flachen Land (nicht umsonst spricht man ja auch von den „Mühen der Ebene“) verbindet man kein großartiges Erlebnis. Bezeichnend die Beschreibung des Wortkünstlers Arno Schmidt in seinem Jahrhundertroman „Das steinerne Herz“: „Die Sonne machte mir gleich eine flüssige Maske. Beim Umsehen wickelte ich mir die Landschaft ums Gesicht. Nur 3 Farben : unten grün ; oben blau ; der Braune Schlammstrich ; meines Weges“.

 

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Nun ja, lieber Arno Schmidt, immerhin hat es nicht geregnet, dann hätte es nur zwei Farben gegeben, braun und grau. Ich frage mich aber, ob dieses negative Bild der flachen Landschaft der Realität entspricht. Es stimmt natürlich: wenn ich über einen schnurgeraden, schattenlosen Feldweg gehe, am Horizont keine strukturierenden Hügel oder Berge, ich kann in der Ferne schon sehen, wo ich übermorgen sein werde, das ist wirklich keine große Wanderfreude. Ich kann mich an eine Wanderung in der Nähe von Cottbus erinnern. Ich ging auf einem markierten Fernwanderweg, meistens an Feldern vorbei. Stundenlang habe ich keinen Wanderer gesehen, dafür viele Fahrradfahrer, sehr viele Radfahrer, denn der Wanderweg war gleichzeitig eine äußerst beliebte Radstrecke. Da kommt man natürlich ins Grübeln. Wäre es vielleicht schlauer gewesen, eine Radtour anstelle einer Wanderung zu machen?

 

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Eine vergleichbare Wanderung habe ich auch mal im Münsterland erlitten, einer absoluten Fahrradregion. Ich komme in diesen Regionen ganz schnell an den Punkt, an dem ich das Gehen an sich in Frage stellt.

Und dann gibt es ja noch die Sache mit den Namen der Landschaften. Hochgebirge sind zumeist weltbekannt: Die Alpen, die Kordilleren, der Himalaya. Deutsche Mittelgebirge heißen Eifel, Harz und Rhön.

 

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Aber flache Landschaften? Haben die überhaupt Namen? Wie heißt die Ebene südlich von Augsburg? Wie nennt sich die Gegend um Osnabrück? Okay, Osnabrücker Land (früher gab es eine schöne touristische Tafel am Osnabrücker Hauptbahnhof: „Osnabrück, Hauptstadt im Osnabrücker Land“, ich war immer schwer beeindruckt), aber wer findet es reizvoll, dort einmal zu wandern? Es gibt allerdings Ausnahmen, schillernde Flachlandgebiete, in denen man genial wandern kann. Im deutsch-niederländischen Grenzgebiet westlich von Mönchengladbach gibt es die Premiumwanderregion „Wasser.Wander.Welt.“ Die Interpunktion erinnert an Arno Schmidt.

 

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Im Maas-Schwalm Nette-Gebiet wandert man auf deutscher und niederländischer Seite auf acht Premiumwegen, die Rundtouren haben zwischen zwei und fünf Höhenmetern. Und trotzdem funktioniert das abwechslungsreiche Wandererlebnis. Schmale Pfade, durch Auenwälder, über Felder, durch Mischwald, an Seen, Bächen, Kanälen entlang. Auch ambitionierte urbane Wege wie zum Beispiel der Frankfurter Grüngürtelweg beweisen, dass man auch ohne Höhenmeter lustvoll wandern kann. Es stimmt, man muss in der Ebene nach den schönen Wegen suchen, muss viel Spreu vom Weizen trennen, aber es geht auch im Flachland.

 

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Die Poetik

Geschrieben am um 6:23

Jede gelungene Wanderung ist ein Gedicht. Manche möchten singen, um ihr Hochgefühl hinaus zu posaunen, andere schreiben lieber Reime. So wie der ungekrönte König aller Wandergedichte, der unübertreffliche Joseph von Eichendorff. Ich empfehle, von Zeit zu Zeit das gelbe Reclam-Heft mit seinen Gedichten zur Hand zu nehmen. Bei dem meisten Versen kann man im Kopf mitwandern:

Der absolute Gassenhauer ist natürlich das Poem Der frohe Wandersmann, durch die Vertonung auch zum Mitsummen geeignet

Wem Gott will rechte Gunst erweisen,

Den schickt er in die weite Welt;

Dem will er seine Wunder weisen

In Berg und Wald und Strom und Feld

 

Aber schon in der zweiten Strophe kriegen diejenigen eins drüber, die zuhause bleiben:

Die Trägen, die zu Hause liegen,

Erquicket nicht das Morgenrot,

Sie wissen nur von Kinderwiegen,

Von Sorgen, Last und Not um Brot

 

Pech gehabt, wer sich ums tägliche Brot kümmern muss, der kann halt eben nicht gottesgünstig wandernd gehen. So spricht die (wandernde) Elite. In Eichendorffs Gedicht Allgemeines Wandern heißt es:

Und die im Tal verderben

In trüber Sorgen Haft,

Er möchte sie alle werben

Zu dieser Wanderschaft

Dagegen singt Der wandernde Musikant bei Eichendorff:

Wandern lieb ich für mein Leben,

Lebe eben wie ich kann,

Wollt ich mir auch Mühe geben,

Paßt es mir doch gar nicht an.

 

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Aber nicht nur bei den großen Meistern kann man wunderbare Wanderpoesie entdecken. Im weitesten Sinne muss sich ein Gedicht nicht zwingend reimen. Daher empfinde ich die Kreuzworträtselumschreibungen (Um die Ecke gedacht) des ZEIT-Magazins als ganz hohe Schule des poetischen Schreibens über alltägliche Begriffe des Wanderers.

Malheurmeldung vielleicht vom Wandertag, vielleicht aus dem Aquarellmalkurs? – VERLAUFEN

Atemberaubende Wanderwegqualität? – STEIL

Kommt laufend zu neuen Weltansichten? – WANDERER

Das finde ich absolut großartig, wunderschön!

 

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In Florian Illies‘ zweitem 1913-Buch fand ich einen Brief von Rainer Maria Rilke, der mehr Gedicht als Alltagsprosa ist. Er preist die vergangenen romantischen Wanderstunden mit seiner angebeteten Hedwig:

Hedwig, wie fehlst Du mir. Sind wirklich alle Wege noch da, dort hinten im Regen? Hast Du sie mit Dir hinweggenommen? Aber wenn ich hinsehe, wo wir gingen: gingen wir denn? Wars nicht Fliegen, Stürmen, Strömen?

 

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Hach, ist das schön – nur ein ganz ganz klein wenig schwülstig/kitschig. Jetzt bin ich erschöpft von so viel Wander-Pösie. Ich leg mich hin, im Hinterkopf Goethes Wanderers Nachtlied

Über alle Gipfeln ist Ruh

In allen Gipfel spürst du

Kaum einen Hauch;

Die Vögelein schweigen im Walde.

Warte nur, balde ruhest Du auch

 

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Die Komik

Geschrieben am um 6:23

Ein Wanderwitz: Die Wandervögel habe sich getrennt. Die eine Hälfte wollten nur noch Wandern.

Pruha, ein Schenkelklopfer, ein Abbücker, ein Brüller, der kürzeste Wanderwitz der Welt!

 

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Nicht lustig? Finde ich schon. Die prinzipielle Frage ist doch: Gibt es komische, humoristische Aspekte beim Wandern? Ich glaube schon. Prinzipiell ist es natürlich nicht lustig, einen Schritt vor den anderen zu setzen oder die Landschaft zu betrachten. Etwas anderes ist, mit einer luxemburgischen Wandertruppe an der Mosel unterwegs zu sein, und an einer Rinderweide vorbei zu kommen. Die Kühe kommen neugierig näher, und dann fangen die ungefähr zwanzig Menschen auch noch an zu singen. Und die Rindviecher lauschen ergriffen, könnten sie applaudieren, würden sie es tun, überhaupt keine Frage. Das fand ich schon sehr lustig.

 

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Natürlich freue ich mich auch immer, wenn ich ein Wanderparkplatz-Schild sehe. Der Wandersmann mit Hut und Stock, der voranschreitet. Die Wandersfrau, was sage ich, die Wanderdame dahinter, ohne Hut und Stock, dafür mit superkurzem Rock, Handtasche und wehenden Haaren. Die beide legen ein unglaubliches Tempo vor, das Schild ist definitiv das komischste Verkehrsschild Deutschlands. Interessanterweise gibt es eine badische Variante des Schildes, eine züchtigere Variante: Die Wanderdame hat einen knöchellangen Rock, die fliegenden Haare sind zum strengen Dutt geknotet. So geht es doch auch.

 

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Komik entsteht auch dadurch, dass sich der Held einer Geschichte, sagen wir einmal ein national durchaus angesehener Wanderexperte, immer wieder in Situationen bringt, die ihn fordern, um nicht zu sagen überfordern. 82 Kilometer am Stück wandern. Mitglied beim Schwäbischen Albverein sein. In der Steilwand der Watzmann-Ostwand hängen. Es ist eine Art mathematischer Humor-Rechnung: Die Differenz zwischen Wollen und Können ist die Keimzeile der Komik. Wenn Sätze wie: „Ich kenne mich hier aus, ich brauche keine Karte!“ oder „Es wird heute garantiert kein Gewitter geben“ mit der Realität kollidieren, ist das immer ziemlich lustig.

 

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Oder man erzählt einfach noch einen Wanderwitz, einen hab‘ ich noch: Warum ist Moses mit dem Volk Israel vierzig Jahre durch die Wüste gewandert? – Männer fragen nicht nach dem Weg.

 

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Youtube: Andrack_1

Geschrieben am um 19:13

Heute mal was ganz anderes, nicht immer nur – Wandern, sondern: Geile Musik!

Es ist doch so: Wenn ich Radio höre, laufen da nie die richtigen Songs. Weder bei Rock Radio Classic (nur AC/CD und Queen), noch in den das bester der 60er, 70er usw. Sendern) Der Plattenspieler funktioniert nicht mehr richtig, CDs sind Scheiße und gehen alle kaputt, die alten Mix-Tapes leiern.

 

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Deshalb habe ich meine erste Playlist bei Youtube gestartet. Andrack_1. Ich muss meinem Freund Peter recht geben: „Grandios!“ Es beginnt mit den Teenage Kicks, dem Lieblings-Song des legendären John Peel, der sich mit diesem Song, so hat es mir Dirk Schümer erzählt, beerdigen ließ

 

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Wenig später auf der Playlist: Rock Lobster. Das ist das Geile an Youtube: Ich sehe 35 – 40 Jahre später erst richtig den Look meiner liebsten Bands. Schaut Euch mal die Hemdkragen/Pullover der Buzzcocks an. Das ist Punk Rock, so sah ich in Köln-Ostheim auch aus!

 

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Meine absolute (nicht-deutsche) Lieblingsband der Achtziger: Die irischen Bob-Geldof-Buben. Okay, I don’t like Mondays. Aber die sechs Jungs haben einen Haufen weitere großartige Lieder geschrieben. Der erste, den ich von ihnen hörte – Like Clockwork.

 

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You know what this one is…? Depeche Mode live at Hammersmith Odeon 1982, ich hatte diese Live-Version als Kopie einer Bootleg-Pressung auf einem Mix-Tape. Mix-Tape leider verschollen. Das beste Lied von Depeche Mode. Im Jahr 2000 zum Beispiel bin ich bei einem Depeche-Mode-Konzert in Köln eingeschlafen. Ich habe jetzt erst kapiert, warum nach 1982 bei Gore und Gahan nichts mehr gekommen ist. Fast alle Kracher auf der Debüt-Platte hat Vincent Clarke geschrieben (später Yazoo und Erasure), auch „I just cant get enough“, meiner Meinung nach ist Clarke auch im Clip zu sehen, obwohl er laut wikipedia zu diesem Zeitpunkt schon nicht mehr bei DM (und auch nicht bei Rossmann) war.

 

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Einfach ein saugeiler Song. Alleine die Bassline zu Beginn: Zum Niederknien

 

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Passion von Flirts. Peinlich, ich weiß. Trotzdem gut. Crossover eben.

 

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Die Vapors, typische One-Hit-Wonder-Oand. Aber was für ein One Hit!

Und dann gibt es auch noch die Klassiker wie die Ramones, Sex Pistols und Sham69 in der Playlist. Und Bots. Viel Spaß, play it loud!



Das rechte Maß

Geschrieben am um 6:43

Ich las vor einigen Monden in der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ über das Werk des Thomasin von Zerklaere. Der Mann hat vor 800 Jahren eine Art Mittelalter-Knigge geschrieben. In dem Buch steht, was man macht und was man besser bleiben lassen sollte. Drei ethische Kategorien bestimmen das Denken Thomasins, das sind Recht, Freigebigkeit (im Mittelalter hieß das noch „milte“) und das rechte Maß (mittelhochdeutsch „mâze“).

Ich habe, als ich das las, sofort darüber nachgedacht, was das rechte Maß für einen Wanderer sein könnte. Erst einmal heißt das ganz banal, nicht zu viel und nicht zu wenig zu wandern. Tendenziell haben sich Wanderer in vergangenen Jahrzehnten mit zu langen Strecken überfordert, sie hatten das rechte Maß verloren. Denn das Maß aller Dinge kann nur das persönliche Wohlbefinden sein, und wenn man sich überfordert, ist das eindeutig maßlos.

 

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Andersherum wird auch ein Schuh daraus. Wer längere Strecken wandern könnte und sich aus welchem Grund auch immer (Faulheit, Zeitmangel, Rücksicht auf die Kinder oder die Ehefrau/den Ehemann) zurückhält und nur besser Spaziergänge macht als anständig zu Wandern, auch dieser Wanderminderleister hat nicht das rechte Maß für sich gefunden.

Das rechte Maß (oder in diesem Fall auch DIE Maß) sollte man beim Belohnungsbier finden. Ich muss mich da durchaus selbstkritisch an die eigene Nase fassen. Warum müssen es immer zwei Hefeweizen sein? Oder zwei Schoppen? Wie wäre es denn mit einem Latte-Macchiato, einer Rhabarberschorle, einem Malzbier. Auch da fehlt vielen Wanderern das rechte Maß, innerhalb und außerhalb der Fastenzeit.

 

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Es kann auch mal sinnvoll sein, auf eine Wanderung zu verzichten. Ich bin ja selber ein großer Freund vom Wanderpläne-machen, und wenn dann ein Wanderplan samt Strecke und genauem Wandertag steht, wird das auch durchgezogen. Allerdings ist das manchmal keine so gute Idee. Wenn es wie aus Eimern schüttet, warum sollte man dann unbedingt vor die Tür gehen? Wenn es dazu noch stürmt und orkant, kann das sogar lebensgefährlich sein, genauso, wenn schwere Gewitter vorhergesagt werden. Auch im Tiefschnee auf „normalen“ Wanderwegen im Winter zu wandern, ist selten eine gute Idee, auch wenn der Wanderweg daheim am Computer kinderleicht aussah. Außerdem sollte man beim Wandern doch möglichst fit sein, bei Fieber gehört man ins Bett und nicht in den Wald, auch wenn der Wanderplan das vorgesehen hat.

Dabei will ich jetzt nicht dazu auffordern, weniger zu wandern, um Gottes Willen – Nein! Aber für mich gehört es zum Beispiel auch zum „rechten Maß“, dort mehr zu Fuß zu gehen, wo wir es normalerweise – auch als Wanderer – nicht tun. Ich spreche von den kurzen, alltäglichen Strecken zwischen dreihundert Metern und fünf Kilometern, für die wir noch viel zu häufig das Auto nehmen. Da wäre es das „rechte Maß“, diese Strecken, auch wenn sie langweilig sind, doch öfter zu Fuß zu gehen.

Ich wünsche Euch allen ein maßvolles Wandervergnügen, Schritt für Schritt oder – um mit Shakespeare zu sprechen – Maß für Maß.

 

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Der Stolz

Geschrieben am um 8:41

Das Gipfelkreuz war schon zum Greifen nah. Warum zum Teufel geht es also jetzt noch mal steil bergab? Ach so, nur eine kleine Mulde auf dem Grat, aber die abschließende Kontersteigung zum Berggipfel tut noch mal richtig weh. Aber dann: Geschafft! Oben – höher geht’s nicht! Merkwürdig, im Gipfelbuch haben sich schon andere Wanderer eingetragen. Ich hätte eigentlich gedacht, der Erstbesteiger zu sein. Aber dann, wenn der Atem sich wieder beruhigt hat, der Puls nicht mehr rast und die Blicke schweifen. Dann kann man sich ganz dem Stolz widmen. Ein großartiges Gefühl, ich habe es geschafft! Ich bin stolz auf mich, so stolz, dass ich schon einige Zentimeter gewachsen bin.

 

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Ich atme tief durch. Eine wohlige Wärme breitet sich in meinem Körper aus, ob wohl es recht kalt ist und der Wind pfeift. Ich bin zufrieden mit mir. Martialisch ausgedrückt habe ich den Berg bezwungen, aber diese Zweikampf-Metapher ist total dämlich, den Berg interessiert das nicht die Bohne, ob er „bezwungen“ wurde oder nicht. Ich habe schon eher mich selbst bezwungen, den inneren Schweinehund. Und das wohlige Gefühl nennt man dann eben – Stolz.

Ursprünglich hatte der Stolz überhaupt kein gutes Image, gehörte sogar zu den Hauptsünden. Stolz wurde mit Hochmut gleichgesetzt, der Hagestolz war ein eitler, extrem unangenehmer Mensch. In den letzten Jahrhunderten hat sich der Begriff „Stolz“ gewandelt, es bedeutet nicht mehr, sich über andere zu erheben (außer man steht auf dem Gipfel und schaut hinunter auf die Stadt), sondern sich über sich selbst zu erheben. Ich bin regelmäßig stolz auf meine Entdeckungen, unerwartete Wanderereignisse. Dazu mehr im Blog über Entdeckungen.

Ich bin aber auch oft stolz, aus dem Bett gekommen zu sein, obwohl der Himmel verhangen ist. Ich bin stolz, schnell wie der Wind unterwegs gewesen zu sein (ich schreibe diesen Blog auf dem Gipfel des Gaisbergs, dem Salzburger Hausberg, nach 800 Höhenmetern Aufstieg, und 50 Minuten schneller als auf den Hinweistafeln angegeben, Wanderrakete Hilfsbegriff).

 

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Ich bin stolz, den Widrigkeiten getrotzt zu haben. Andere Wanderer sind stolz, eine lange Strecke gemeistert zu haben, den Rheinsteig, die Alpenüberquerung, nicht zuletzt den Jakobsweg. Eine solche Strecke geschafft zu haben hat dann auch wieder mit einem speziellen Gefühl zu tun. Die einen interpretieren es als Gotteserfahrung, die anderen als ganz spezielles Hochgefühl, um nicht zu sagen Glücksgefühl.

Aber fast am schönsten ist es, nicht auf sich selbst stolz zu sein, sondern auf den Nachwuchs. Wenn auch die Kleinsten eine Wandertour geschafft haben und sogar Spaß dabei hatten. Wenn die Kinder auch das Gipfelglück genießen und singend auf einer Schaukel ihr Glück hinaus singen. Das ist für mich der schönste Stolz, der Stolz auf meine Kinder.

 

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Das Hochgebirge

Geschrieben am um 6:23

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Georg Friedrich Wilhelm Hegel mochte das Hochgebirge nicht: „Der Anblick dieser ewig todten Massen gab mir nichts als die einförmige und in die Länge langweilige Vorstellung: es ist so“ notierte der Philosoph während einer Alpenüberquerung. Er als Flachlandbewohner „sehnt sich immer nach Erweiterung, nach Ausdehnung, und sein Blick stößt immer an Felsen an.“ Der arme Mann, keine Blicke, nur immer diese Felsen.

Jeder Wanderer weiß, dass es in der Tat große Unterschiede gibt zwischen dem alpinen und dem mittelgebirgigen Wandern gibt. Wenn es im Hochgebirge bergan geht, dann geht es meistens auch sehr sehr lange bergan. Im Mittelgebirge verlasse ich beispielsweise das Rheintal, steige – wenn es hoch kommt – 200 Höhenmeter hinauf und genieße den Ausblick. Im Hochgebirge gehe ich 1.000 Höhenmeter hinauf, steile Rampen und felsige Pfade. Und wenn ich Glück habe, bin ich dann schon auf dem Gipfel. Wenn ich Pech habe, bin ich erst an einer Alm, und dann geht es noch einmal hinauf bis zum Gipfelziel.

Dass man im Hochgebirge ist, merkt man auch daran, dass man im Frühling, April oder Mai, eine lustige Wandertour plant. Aber schnell wird klar, dass man erstens die falsche Klamotten angezogen hat, weil zweitens bei jedem Schritt die Temperatur um gefühlte zwei Grad sinkt und drittens man nicht ohne Schneeschuhe hätte loslaufen sollen, da man bei jedem Schritt einen halben Meter in den Schnee einbricht.

 

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Aber auch im Hochsommer hat das Hochgebirge für Wanderer Tücken. Denn viele alpine Pfade erfordern nicht nur Trittsicherheit, sondern auch eine starke Konzentration auf jeden Schritt. Das heißt, der Blick geht immer zum Boden, nicht in die Landschaft. Eigentlich schade, denn die Ausblicke im Hochgebirge sollen ganz schön sein, habe ich mir sagen lassen. Ganz ehrlich, so ein Bergpanorama ist natürlich phantastisch. Ich kann daher nicht das Bonmot von Marcel Reich-Ranicki verstehen, als er über alpine Blicke so urteilte: „Was heißt denn hier schöne Aussicht, da stehen doch überall Berge davor.“

 

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Wenn ich mich an einer Typologie des Hochgebirgswanderers versuchen sollte, würde ich behaupten, dass er am ehesten der Typ einsamer Wolf ist. Der Berg und ich, ein ewiger Kampf, wer ist stärker? Noch eine dreiviertel Stunde bis zum Gipfel? Der Ehrgeiz ist geweckt, das schaffe ich auch in einer halben Stunde. Ich frage mich, muss das echt sein?

 

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Nun ja, ihr habt schon gemerkt, summa summarum ist das nicht unbedingt mein Ding, dieses Wandern im Hochgebirge. Der Wanderpsychologe sagt: Wahrscheinlich bin ich in einer vorzivilisatorischen Phase stecken geblieben: Die Angst vor hohen, schroffen Bergen dominiert mich. Das Gebirge als Feind. In vergangenen Jahrhunderten haben die Postkutscher bei der Alpenüberquerung die Vorhänge des Wagens zugezogen, damit die Reisenden nicht durch den Anblick der schrecklichen Berge verstört wurden. Das sehe ich nicht so. Anschauen mag ich mir die Berge ganz gern. Allerdings sind sie meines Erachtens für das Wandern nicht unbedingt geeignet.

 

Dies ist ein gesponsorter Beitrag.


Wer glaubt, Wandern ist fade und die Vorstufe zur Rollator-Rallye, muss diesen Blog lesen und wird staunen. Ob Kurioses am Wegesrand, schräge Hinweistafeln, Lebensgefahr am Wanderweg, skurile Wandervögel, betreutes Trinken am Steig, gigantische Aussichten oder extreme Herausforderungen im deutschen Mittelgebirge – bei andrackblog.de gibt es alles über das Thema Wandern. Jede Woche neu, (relativ) aktuell. Die besten Wander-Storys der Welt eben.

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