Wander-Blog von Manuel Andrack

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Mut zur närrischen Maske oder: Sprich einfach mit dem Virus

Seit gestern herrscht bundesweit die Maskenpflicht. Ich gebe zu, begeistert war ich nicht, dass man zukünftig beim Einkaufen eine Maske tragen muss. Die Zahl der Infizierten geht zurück und die Freiheitsrechte werden noch mehr beschnitten. Wo ist die Logik? Die Logik steckt natürlich im Detail. Die Bundesregierung und alle Ministerpräsidenten von A wie Achim bis Z wie Zöder wollen heimlich Werbung für mein nächstes Buch machen …

 

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…. das erscheint zwar erst im November, aber es ist natürlich eine geniale Idee der politisch Verantwortlichen, nun ganzjährig Masken, ob närrisch oder nicht, vorzuschreiben. Als ich kapiert hatte, was für eine geniale Marketing-Masche hinter der Maskenpflicht steckt, habe ich mir in Internet (AMAZON!!!) eine Spiderman-Maske – Größe Adult – bestellt. Der perfekte Schutz vor dem fiesen Virus, nicht nur Mund und Nase, sondern das ganze Gesicht ist bedeckt. In dieser Maskerade wollte ich beim Aldi einkaufen gehen, …

 

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… stellte aber fest, dass die Maske doch ein klein wenig zu klein für meinen Quadratschädel ist. Oder hatte ich das Ding vielleicht falsch angelegt? Ich probierte es noch einmal, …

 

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… aber das war auch nicht besser, statt zwei Spiderman-Augen hatte ich nun zyklopesk ein Spiderman-Auge auf der Stirn kleben. Ich werde das Ding zurück schicken, erst mal nicht einkaufen gehen, (wozu hat man gehamstert?) und warten, bis sich das blöde Virus endlich vom Acker gemacht hat. Auf einem der saarländischen Berggipfel, dem Litermont, habe ich ein Schild gesehen, dass direkt auf das Corona-Virus einwirkt …

 

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… es kommt eben immer auf den richtigen Ton an: Wenn man das Virus bittet, doch einfach mal zu beachten, den Gipfel nicht zu betreten, ist schon mal viel geholfen. Veneceremos!


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4 Kommentare zu “Mut zur närrischen Maske oder: Sprich einfach mit dem Virus

  1. Und gestern erst schrieb ich Markazero, ein Vorteil der Maskenpflicht sei immerhin auch, dass sich dann niemand mehr blöd vorkommen müsse. „Außer man rennt nun mit einer Schweißermaske herum oder so..“

  2. Ich kam mir schon sehr blöd vor, als ich erst im Supermarkt angeschnauzt wurde „OHNE MASKE VERBOTEN!!!“ und dann später vermummt mit dem „Wir sind der Club“-Schal in der Schlange stand. Ein Ultra beim Einkaufen… naja, der mit dem Fortuna-Tuch umme Nase vor mir fand’s lustig.

  3. Ich finde das mit den Masken gut. Ich muss mich endlich nicht mehr so tun als wäre ich freundlich. Ob ich lächle oder nicht sieht jetzt ja keiner mehr 😀

  4. Ich mag meine Maske auch. Sie ist selbstgenäht mit Streublümchen auf blauem Grund. Ich finde, sie macht mich zehn Jahre jünger.Lippenstift spare ich mir jetzt. Und ich werde nicht erkannt. Brauche bei Aldi nicht schnell den Gang zu wechseln, wenn die schwatzhafte Nachbarin auf dem Sprung ist. Nachteil: es ist affenheiß darunter! Und das erinnert mich an die“ Schwellköpp“ der Mainzer Fasenacht, die mit dem schweren Gerät auf den Schultern 3 Stunden mit dem Zug laufen – wie ich oft hörte, dem Erstickungstod nah. Heldenhaft. Bin neugierig, ob sie in Ihrem neuen Buch gewürdigt werden, Herr Andrack.

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