Wander-Blog von Manuel Andrack

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Andracks AMERON Neuschwanstein Alpsee Resort & Spa Wandertipp Nummer 1 – Alpseerundwanderweg

Länge: 5,5 Kilometer

Dauer 1:30 Stunden

121 Höhenmeter

Wanderer, kommst Du nach Füssen, quartiere dich im Hotel AMERON Neuschwanstein Alpsee Resort & Spa, direkt am Alpsee gelegen, ein. Warum? Natürlich erstklassiges Hotel, toller Service, geniale Küche, coole Barkeeper, spektakulärer Wellness-Bereich. Aber das Schönste ist, dass man für viele Wandertouren direkt am Hotel loslaufen kann. Ich empfehle zum Einstieg die Route rund um den Alpsee. Diese kurze Wanderung ist auch für Anfänger gut zu bewältigen, es ist aber schon eine richtige Wanderung über Stock und Stein, also über felsigen und wurzeligen Untergrund.

Vom Hotel aus gehen wir zum See und halten uns links, umrunden den See also im Uhrzeigersinn. Zunächst gehen wir auf einem breiteren Spazierweg, vorbei am Tretbootverleih. Bei Sonnenschein können wir die großartigen Türkis-Schattierungen des Sees in Ufernähe bewundern. Nach kurzer Zeit erreichen wir ein Strandbad, geöffnet bei „guter Witterung“. Nun denn, Pack die Badehose ein, wenn gutes Wetter ist!

 

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Nach dem Seebad gehen wir auf einem wunderbaren Waldpfad, über Brücken und Stege, immer direkt am Ufer des Alpsees entlang. Das Schönste am Wandern sind meiner Meinung nach die Ausblicke und die Blicke auf dem Alpsee Rundwanderweg sind phantastisch. Ständig ändern sich die Perspektive und der Blickwinkel, immer wieder ergeben sich Blicke auf Schloss Neuschwanstein, Schloss Hohenschwangau, den See – und das Ameron Neuschwanstein.

 

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Nach ungefähr 50 Minuten erreichen wir das Marienmonument. Ich dachte spontan, dass dort der Jungfrau Maria gedacht würde. Nein, der Gedenkstein erinnert an die Königinnenmutter Maria. Dieser König Ludwig (und in diesem Fall seine Mutter) ist allgegenwärtig in der Füssener Schlösser-Region. Der Alpsee selber ist ungefähr das einzige, das nicht vom König Ludwig gestiftet, erbaut, erdacht wurde.

 

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Wenn uns auf dem Seerundweg andere Wanderer entgegenkommen, verlangt es die Höflichkeit, zu grüßen. Man kann natürlich preußisch korrekt mit „Hallo“ grüßen. In alpinen Regionen empfiehlt es sich allerdings, mit „Grüß Gott“, „Servus“ oder „Grüßts Eich/Grüß Dich“ den anderen Wanderern die Ehre zu erweisen. Auf der nördlichen Seite des Seeufers geht es aufwärts, dort müssen einige Höhenmeter überwunden werden.

 

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Unter uns sehen wir immer wieder die im Sonnenlicht türkis schimmernde Oberfläche eines der saubersten Seen Deutschlands. Kurz vor Hohenschwangau sollte man noch einen kurzen Abstecher hinunter zum Pindarplatz machen.

 

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Dieser Ort war der Überlieferung nach einer der Lieblingsorte von König Ludwig und das kann man verstehen, denn die Aussicht auf Schloss Neuschwanstein und das AMERON-Hotel ist atemberaubend. Wir erreichen schließlich einen geteerten Weg, auf dem wir nach kurzer Zeit schließlich wieder am Hotel ankommen.

 

Alle Fotos: Althoff Hotels / Fotografin: Anja Schäfer


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3 Kommentare zu “Andracks AMERON Neuschwanstein Alpsee Resort & Spa Wandertipp Nummer 1 – Alpseerundwanderweg

  1. Das dritte Foto ist offenbar spiegelverkehrt.
    Ansonsten: oh, das weckt schöne Erinnerungen! Sollte man anschließend zurück nach Füssen müssen, empfehle ich kurz vor Ende der Alpsee-Runde weiter zum Schwansee zu queren, an jenem vorbei und über den Kalvarienberg in den Ort hinein. Den Weißensee kann man in der Ecke übrigens auch schön umrunden. Und den Alatsee. Und den Ober- und den Mittersee. Den Hopfensee bestimmt auch, den mussten wir vor drei Jahren aber auslassen. Den Bannwaldsee nicht, da gibt es keinen Uferweg, aber aus der Ferne sieht der auch schön aus. Ebenso wie der Forggensee, aber den zu umrunden wär‘ a weng arg aufwändig dann schon.

  2. Foto ist nicht spiegelverkehrt! Als Wander-Model muss man für den Fotografen mal so rum, mal so rum laufen. Aber Du hast recht, es ist nicht die im Text beschriebene korrekte Laufrichtung.

    • Als offizieller Wandermeisterwanderer ist das Posieren natürlich völlig verständlich in so einer 1A-Top-Wandergegend. Das einzig Bedauerliche dort sind eigentlich nur die Schwäne, die sich völlig aufs Touristen-Anschnorren in Hohenschwangau spezialisiert und mittlerweile schon über Generationen verlernt haben, ihr ursprünglich angedachtes Grünzeug zu zuppeln. Die würden echt glatt verhungern.. Aber wahrscheinlich stört sie das gar nicht mal, der Nachschub kommt ja eh zuverlässig..

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