Wander-Blog von Manuel Andrack

Die besten Wander-Storys der Welt




Mein Name ist Gurkasch – Thomas Gurkasch

Geschrieben am um 12:03

Mittwoch, 21. November, 18:00 Uhr. ZDF: „Soko Wismar“. Die aktuelle Folge der Krimi-Serie heißt „Der Bierflüster“. Und ich darf einen rheinischen Bierexperten spielen, der in einen Mordfall verwickelt ist. Was hat denn den Rheinländer nach Mecklenburg-Vorpommern verschlagen? Das darf ich natürlich nicht verraten.

Beim ersten Besuch der beiden Kommissare ist Gurkasch (so mein Rollenname) noch gut gelaunt, auch wenn die beiden sich über meinen Namen lustig machen…

 

321-24-01, v.l.n.r.: Dominic Boeer, Manuel Andrack, Nike Fuhrmann

v.l.n.r.: Dominic Boeer, Manuel Andrack, Nike Fuhrmann – copyright ZDF/Meyerbroeker

Aber egal. Immer rein in die gute Stube, die vom Innenrequsiteur sehr dezent ausgestattet wurde. Man merkt kaum, dass dort ein Bierexperte wohnen soll…

 

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In meinen eigenen vier Wänden nehmen mich dann Kriminalhauptkomissarin Karoline Joost und Kriminaloberkomissar Lars Pöhlmann nach allen Regeln der Kunst in die Mangel…

 

321-25-01, v.l.n.r.: Dominic Boeer, Manuel Andrack, Nike Fuhrmann

v.l.n.r.: Dominic Boeer, Manuel Andrack, Nike Fuhrmann – copyright ZDF/Meyerbroeker

Aber vielleicht ist ja die Rettung für Thomas Gurkasch, dass er ein geniales Bier-Prüf-Verfahren entwickelt hat, welches … (STOPP! SPOILER-SCHUTZ!)

 

321-41-02, v.l.n.r.: Manuel Andrack

v.l.n.r.: Manuel Andrack – copyright ZDF/Meyerbroeker

Mittwoch, 21. November, 18:00 Uhr. ZDF: „Soko Wismar“. Die aktuelle Folge: „Der Bierflüster“



Zu Fuß zum Vesuv

Geschrieben am um 7:26

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Das war mal wieder eine Wanderung, die auch meine letzte hätte sein können. Im Hintergrund Neapel, eine Stadt, die ich ausnahmsweise nicht besucht habe, weil der 1.FC Köln dort im Europapokal spielte. (internationale Effzeh-Spiele gibt es erst wieder ab nächsten Herbst). Nein, Neapel war der Ausgangspunkt meiner Expedition hinauf zum Vesuv. Okay, ich bin natürlich wie alle anderen erst mal die Serpentinen hinauf mit dem Bus gefahren, danach – wie alle anderen – die letzten 1.600 Meter zu Fuß gegangen. Zugegebenermaßen keine alpine Spitzenleistung.

 

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Und für alle, denen das noch zu anstrengend war, bot ein junger Mann Wanderstöcke an: „For free, kooostenlos“ rief er. Als eine ältere Frau sich einen Wanderstock schnappen wollte, hielt er die Hand auf: „Ein Euro“. Das ist gelebte neapolitanische Kostenlosigkeit.

 

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Man muss es noch einmal betonen: Der Vesuv ist ein AKTIVER Vulkan. Es ist zwar schon eine Weile her, dass er sich über Pompeji ergossen hat, aber man weiß ja nie. Mir ist es vor Ort erst klar geworden, welchen Wumms der Vulkanausbruch von August 79 hatte. Heute ist der Vesuv 1.281 Meter hoch. Nach Schätzungen war er vor dem Ausbruch ein 3.000-Meter-Berg. Wo sind die restlichen 1.700 Meter geblieben? Nun, die sind bei dem Ausbruch fünfzig Kilometer in die Höhe geschleudert worden und dann auf Pompeji und andere Städte gefallen. Ein monströser Steinregen. Auf dem Foto oben sieht man den eigentlichen, heute zart bewaldeten Kraterrand.

 

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Das, was heutzutage als eigentlicher Krater gilt, ist im engeren Sinne nur eine Art Nebenkrater. Damit nichts schief geht, bin ich mit dem neuesten rot-schwarzen Hemd von Fifty Five ausgestattet. Eigentlich heißen alle Hemden von Fifty Five André, seit dem Marsch auf den Vulkan ist es für mich das Modell „Vesuv“ – rot wie die Lava, schwarz wie vulkanisches Gestein.

 

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Obwohl das vulkanische Gestein ehrlich gesagt eine hell-beige Färbung hatte. Wieder am Bus angekommen, erhielten wir (im Bild auch die Schuhe meiner Tochter) eine exklusive Fuß- äh Schuhwaschung von unserem Busfahrer. Mit dem Hochdruck-Reiniger wurden unsere Schuhe so sauber, wie sie noch nie waren.

 

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Auf der Fahrt vom Vesuv hinunter nach Neapel sahen wir, wie vorbildlich die italienischen Sicherheitsvorkehrungen sind, falls es doch zu vulkanischen Aktivitäten kommen sollte. Für den Fall der Fälle steht die neapolitanische Feuerwehr bereit. Forza Italia!

 



Die heißesten Wanderaccessoires

Geschrieben am um 7:31

Wandern ist eigentlich nur schön, wenn auch die Wander-Accessoires stimmen.

 

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Der exquisite (und nicht ganz billige) „Wanderrucksack Modell Hermann Hesse“ ist erste Wahl für jeden Old-School-Wanderer. Ich sah das Exemplar im Hermann-Hesse-Museum in Calw. Der klassische Tropfenform-Rucksack besticht durch antikes Design. Was ich nur komisch finde: Meines Wissens ist Hermann Hesse meistens nackt gewandert, wo ist dann sein Rucksack geblieben?

 

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Ein wunderbares Tool für alle Premiumwegebetreiber ist die kleine Trittstufe, die man an querliegenden Bäumen befestigen kann, auch in der Version „To Go“ erhältlich. Der Wanderer erlebt die wilde Natur, kann aber zivilisiert über die Bäume steigen

 

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Sehr hip ist das schwedische Tisch-Modell Palettölö. Aus hochwertigen Edelhölzern gefertigte Holzpaletten ergeben ein formschönes Waldmöbel, das auch jeden Schrebergarten schmückt.

 

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Auch im Fußtextilbereich kann man es sich extravagant und elegant gut gehen lassen. Die Wanderschlappen „Opi“ gibt es im Verleih unter anderem in einer Gaststätte an der Wildenburg in der Nordeifel. Dreckige Wanderstiefel aus, Hauschuhe „Opi“ an, einfach herrlich!

 

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Und wer sich den Vorgarten verschönern will, kann bei Manufaktum die Figuren-Trilogie „Familien-Therapie“ bestellen. Da ist für jeden Geschmack, von sehr jung bis sehr alt, etwas dabei.


Wer glaubt, Wandern ist fade und die Vorstufe zur Rollator-Rallye, muss diesen Blog lesen und wird staunen. Ob Kurioses am Wegesrand, schräge Hinweistafeln, Lebensgefahr am Wanderweg, skurile Wandervögel, betreutes Trinken am Steig, gigantische Aussichten oder extreme Herausforderungen im deutschen Mittelgebirge – bei andrackblog.de gibt es alles über das Thema Wandern. Jede Woche neu, (relativ) aktuell. Die besten Wander-Storys der Welt eben.

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