Wander-Blog von Manuel Andrack

Die besten Wander-Storys der Welt




In Alsfeld am Pranger

Anfang Juni hatte ich eine Lesung in Alsfeld in Oberhessen. Region Vogelsberg. Wunderschöne Stadt, Fachwerk, märchenhaft. Der Alsfelder und die Alsfelderin bestehen allerdings darauf, dass ihre Heimatstadt mit kurzem „A“ gesprochen wird, immerhin handelt es sich ja nicht um Aachen, Aalen oder sogar Ahlen mit langem „A“. Nein, knackig kurzes „A“, als würde die Stadt „Alzfeld“ heißen. Und wer in Alsfeld nicht Alsfelder trinkt ist selber schuld.

 

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Ich habe die letzte Lesung aus meinem Fußball-Fan-Buch vor der WM (die ja dann leider ausgefallen ist) gehabt. Sehr gutes Publikum, viele in Trikots (Frankfurt, Nürnberg, FC) und eine Journalistin des Oberhessischen zeitung war auch dabei (im Bildvordergrund), die die ganze Lesung mitgeschrieben hat.

 

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Vielleicht bekommt sie vom Verlag auch noch mein Buch „Lebenslänglich Fußball“, dann hätte sie sich das Mitschreiben sparen können. Im Eintrittspreis zur Lesung war auch eine Currywurst enthalten, die von den Service-Mitarbeitern des Marktcafés in Alsfeld serviert wurde.

 

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Da kam richtige Stadionatmosphäre auf, als alle Gäste mit Messer und Gabel ihre Stadionwurst aßen. Kurz nach der Lesung war Schicht im Schacht im Marktcafé, aber ich habe mich mit Thorsten (Wanderkindvater) und Fabian (Ex-DSDS-Kandidat) noch ins Nachtleben von Alsfeld gestürzt. An einem Mittwoch-Abend. Hui!

 

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Unsere Rettung war der Pranger. Wer noch nie am Pranger stand, kann das in Alsfeld mit kurzem „A“ nachholen. Leider haben sich Thorsten und Fabian, nachdem das Handy-Foto gemacht war, aus dem Staub gemacht. Da konnte ich selber sehen, wie ich mich aus dem Pranger-Ding befreie.

 

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Ich danke Thorsten und Fabian für den netten Abend und die Fotos…


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3 Kommentare zu “In Alsfeld am Pranger

  1. Tja, nur wer fleißig mitschreibt, bekommt es hin, den „polyamourösen Fan“ in einen „Feldpolygamisten“ umzuetikettieren…

    Aber andererseits: Wir haben 100 Leute gefragt, welche Zeitung sie regelmäßig lesen. Rate, auf welchem Platz die Oberhessische Zeitung liegt…

  2. Gestern zufällig die HR-Doku „Aus Liebe zum Vogelsberg“ gesehen und gedacht, ein Jammer, dass so eine schöne (Wander-)Gegend Probleme mit Strukturschwäche/Abwanderung haben muss.

  3. Komisch, ich hätte auch unwillkürlich ein langes A benutzt, obwohl ich aus Ansbach und nicht aus Ahnsbach stamme. Again what learned. Im Zusammenhang mit Gerhard Schröder bekommt „Feldpolygamist“ sogar irgendwie Sinn! Weil das hier ein Wanderblog ist, sei an Neviges-Nordrath erinnert, wo auf einem Bauernhof ein polyamouröser Fan lebt, der verschiedene Vereine mit einer Fahne ehrt.

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