Wander-Blog von Manuel Andrack

Die besten Wander-Storys der Welt




Neues von der CDU Rennerod

Geschrieben am um 8:00

Wie man erfolgreiche politische Arbeit für Wanderfreunde und Wanderfreundinnen gestaltet, macht die CDU in Hellenthal (Eifel) vor. Übrigens sah ich diese Bank auf der Burgenroute von Blankenheim nach Hellenthal. Details dieser Tour im neuen Heft WUNDERBAR WANDERBAR von NRW Busse und Bahnen.

 

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Das Motto deer CDU in Hellenthal heißt: „Klotzen nicht kleckern“ – eine massive Holzbank und das Partei-Logo ist auch nicht zu klein geraten. Bravo CDU! Denn so eine Wanderbank hätte die SPD doch gar nicht hinbekommen. Bei den Genossen hätte es erst einmal einen Mitgliederentscheid gegeben, ob so eine Wanderbank nicht dem Wesen des kommunistischen Manifestes widerspricht, weil es nicht zwingend eine Volksbank ist. In der FDP hätte es geheißen: „Besser gar keine Bank als eine schlechte Bank.“ Und die Grünen hätten erst einmal geprüft, ob das Holz der Bank auch aus fair-gehandelten Bio-Wäldern stammt. Gut also, dass die CDU immer noch in unserem Land Wanderbänke aufstellt.

Jetzt muss Zeit für eine Gedenkminute sein …

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Im Sauerland erinnert man noch gerne an den Absturz von U2 vor 43 Jahren. Eine Zeit, als die Welt noch in Ordnung war, es noch einen Ostblock gab und die amerikanische Luftwaffe noch im Raum Kassel herumflog. Schön, dass der Pilot überlebte. Ich frage mich nur: Haben auch die Leute überlebt, auf deren Haus das Wrack des Flugzeugs stürzte? (Übrigens sah ich dieses Schild auf meiner Wanderung auf dem Rothaarsteig von Silbach nach Winterberg. Details dieser Tour im neuen Heft WUNDERBAR WANDERBAR von NRW Busse und Bahnen)

Jetzt noch mal zum Thema CDU …

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So stellen sich die Parteien der GroKo im Westerwald dar: Die SPD hat natürlich ihren Superstar Martin Schulz. Und die CDU? Ööööh. Hm. Tja. Wer noch eine Idee für den CDU-Ortsverein Rennerod (Westerwald) hat, kann sich ja mal melden. Wie wäre es denn, an einem Wanderweg (der Westerwaldsteig verläuft durch Rennerod, siehe auch meine 82-Kilometer-mit-Thorsten-Hoyer-Tour in den Gesammelten Wanderabenteuern, S. 235 ff.) wie wäre es also, eine Wanderbank mit CDU-Logo aufzustellen? Das wäre nicht nur praktisch, darüber könnte man auch eine Nachricht schreiben und diese in den Info-Kasten hängen …



Wanderglück auf dem Premiumwinterwanderweg Panoramablick

Geschrieben am um 7:41

Wenn ihr Euch beeilt, könnt ihr noch bis ungefähr Mitte April schneesicher in Reit im Winkl winterwandern! Ich war im Januar dort, bei der ersten Winterwanderwoche des Ortes. Die Reit im Winkler sind nicht nur Erfinder des Premiumwinterwanderns, man hat dort auch das Prinzip Premium-Terrasse erfunden …

 

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Die schönste Premium-Terrasse nutzt aber nichts, wenn man den Chiemseeblick nicht genießen kann, weil es nur Sichtweiten von um die fünf Meter gibt und der Schnee mit saukaltem Wind auf die Gesichtshaut prallt. Von Wanderführer Florian kam der interessante Hinweis, dass Schnee, Kälte und Wind zu einer kuriosen Jahreszeit namens „Winter“ gehören würde. Ach sooo…

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Aber so ein Winter kann äußerst launisch sein, denn kaum hat man sich an den Blizzard Light gewöhnt, reißen zum Ende unserer Wanderung die Wolken auf und ermöglichen uns tatsächlich einen Premiumblick auf den Chiemsee. Großartig!

Noch großartiger ist, dass sich neben der Premiumterrasse auch eine Premium-Berghütte, die Hindenburghütte befindet. Der Chef, Premium-Hüttenwirt Günter (siehe auch Blog vom 22. März) ist Vollblutmusiker, daher liegt es nahe, dass auch das Männerpissoir eine musikalische Note hat…

 

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Es mag Musikwissenschaftler geben, die sich weigern würden, in Blechblasinstrumente zu pullern. Der männliche Teil unserer Wandertruppe hingegen ist so begeistert, dass man auch teilweise Führungen für den weiblichen Teil der Wandertruppe anbietet, um sich dieses Premium-Pissoir anzuschauen. Und als wir aus der Hindenburghütte (hin)austreten, empfängt uns die schönste Premium-Sonne, die man sich vorstellen kann …

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So schön kann der Winter sein, in Reit im Winkl. Bleibt noch die Frage zu klären, warum Reit im Winkl eigentlich zu Deutschland gehört, und nicht, was geographisch durchaus nahe läge, zu Österreich, denn der Ort ragt wie einer Art Blase in die austrischen Gemarkungen hinein. Und jetzt die historische Geschichte …

 

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Als sich die Herrscher von Bayern, Tirol und Salzburg nicht einigen konnten, zu welchem Gebiet Reit im Winkl gehören solle, haben sie das wie echte Männer entschieden: Mit einem zünftigen Kartenspiel. Auf dem Wandgemälde sieht man ganz klar, dass der breitbeinige Bayern-Herr das Spiel gewonnen hat. Und deshalb gehört der Wintersportort dank der Laune des Kartenglücks zum Stamme der Bajuwaren.



Die große Raiffeisen-Deutschland-Tour 2018

Geschrieben am um 8:15

Morgen geht es los, ich starte zur großen Raiffeisen-Deutschland-Tour 2018. Der Hintergrund: In diesem Jahr wäre Friedrich Wilhelm Raiffeisen 200 Jahre alt geworden. Raiffeisen gilt als Erfinder der Genossenschaftsidee. Und wo hat er diese Idee gehabt? In einer Landschaft, die berühmt ist für viel Wind, kalten Wind, dem Westerwald …

 

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In Flammersfeld und Weyerbusch war Raiffeisen Bürgermeister, daher liegt es nahe, diese Gegenden in den nächsten Tagen zu erwandern. Meine Fragestellung in den nächsten Monaten wird sein: Wie lebendig ist die Genossenschaftsidee in unserer Zeit? Ich kann es schon einmal vorwegnehmen: Sehr lebendig! Viele Deutsche wissen gar nicht, dass sie Mitglied einer Genossenschaft sind. Wer zum Beispiel beim Car Sharing mitmacht, ist Teil eines genossenschaftlichen Konstrukts.

Ich reise durch Bayern und Norddeutschland, besuche Genossenschaften in Nordrhein-Westfalen, Berlin und Rheinland-Pfalz. Auf dieser Deutschland-Tour könnt Ihr mich begleiten, virtuell jedenfalls – auf facebook, Instagram, Twitter und auf der Seite www.raiffeisen2018.de.

 

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Um klar zu machen, dass Deutschland Genossenschafts-Land ist („Wir sind Genossenschaft!“), werde ich auf meinen Reisen durch Deutschland nur Bankomaten von Volks- und Raiffeisen-Banken, benutzen, bei REWE und EDEKA einkaufen (Coop und den Konsum meiner Kindheit gibt es ja leider nicht mehr) und meine landwirtschaftlichen Utensilien im Raiffeisen-Markt besorgen.

 

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Daneben werde ich mich nur von genossenschaftlichem Gemüse, genossenschaftlicher Milch und genossenschaftlichem Wein ernähren sowie genossenschaftliche Zeitungen lesen. Versprochen!

Der Grund: Ich lebe das Motto Raiffeisens: „Alle für einen, einer für alle“. Denn in unserem Genossenschafts-Land gilt: „Was man mit Genossen schafft, das nennt man Genossenschaft.“



Der beliebteste Wanderblog Deutschlands

Geschrieben am um 8:43

Man sollte nicht jeder Meinungsumfrage vertrauen, aber dieser hier unbedingt:

 

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Ich bedanke mich zunächst mal bei allen, die meinen Blog gewählt haben. 124 Blogs standen zur Wahl und 20 Prozent haben sich für andrackblog.de entschieden. Stark! Zwanzig Prozent, ein Ergebnis, bei dem bei der SPD Tränen des Glücks fließen würden. Woran liegt der hohe Zuspruch? An den mega-aktuellen Wanderberichten auf meinem Blog? An den messerscharfen und schonungslosen Analysen der Wanderwege? Oder an den schönen und funktionellen Outdoor-Klamotten meines Ausrüsters Fifty Five?

Ich weiß es nicht. Aber ich möchte an dieser Stelle die Vorfreude auf eine weiteres Jahr bei andrackblog.de schüren. Über was werde ich in diesem Jahr berichten?

Ab Mitte März gehe ich mit Friedrich-Wilhelm Raiffeisen auf Wanderschaft…

 

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Ich werde in ganz Deutschland die unterschiedlichsten Genossenschaften besuchen und entdecken. dazu nächste Woche mehr. Und ich werde weiter weinwandern, ganz klar.

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Im Gepäck habe ich schon mal einen schönen Cuvee vom Weingut Hoffranzen an der Mosel. Schauen wir uns das Etikett mal näher an. Auf den ersten Blick sieht das Logo mit dem Geißbock sehr harmonisch aus. Aber auf den zweiten Blick stutzt man über diese rheinisch-bayerische Verbindung. Aber wer weiß, vielleicht fusionieren diese beiden Vereine in naher Zukunft. Vielleicht übernimmt Uli Hoeness den FC. Vielleicht fließt ja auch die Mosel bald bergauf und vielleicht scheint die Sonne bald nur noch Nachts.

Ende April werde ich an zwei royalen Weinwanderungen in den Anbaugebieten Pfalz und Württemberg teilnehmen. Eine tolle Idee: Die aktuelle deutsche Weinkönigin Katharina Staab wandert genussvoll mit dem Wanderblog-König Manuel und verkostet dabei köstliche Tropfen. Ich werde Euch über meine royalen Erlebnisse auf dem Laufenden halten, Hofberichterstattung vom Feinsten, da kann der alte Royalist Rolf Seelmann-Eggebert einpacken!

Der Höhepunkt meine Wanderjahres wird die schon traditionelle Fifty-Five-Wanderung am 8. September sein. Wir wandern rund um Netphen im Siegerland, dazu spendieren die äußerst netten Fifty-Five-Mitarbeiter kalte Getränke, heiße Würste (von Grill-Meister Stefan!) und leckeren Kuchen. Hier die Strecke von 2017:

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Wer da nicht mitwandert, ist selber schuld!



Andrack weinwandert im Rheingau

Geschrieben am um 7:08

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Der wandernde Held hat ein ziemlich buntes Gesicht, beide Arme fehlen. Achilles ist ein Held mit Blessuren. Der weltbekannte Künstler Markus Lüpertz hat eine Reihe von mythischen und musikalischen Helden auf den akkurat gestutzten Rasen des Klosters Eberbach gezaubert. Achilles, Hektor, Odysseus, Mozart, Salieri. Man schwankt zwischen Ehrfurcht und Mitleid mit den bunten Gesellen. Das imposante Ambiente des Klosters mit den herausragenden Kunstwerken gibt den Takt unserer Tagestour im Rheingau vor – eine Weinwanderung mit einem sehr exquisiten Ambiente.

In der Vinothek von Kloster Eberbach erfahren mein Wanderfreund Markus und ich, dass es sich nicht nur um das größte Weingut im Rheingau, sondern in ganz Deutschland handelt. Der Referenzwein des Weinguts ist der Riesling, dreiviertel der Anbaufläche ist dieser Rebsorte gewidmet. Folglich entscheiden wir uns nach einigen wohl überlegten Probeschlücken, einen halbtrockenen Kloster Eberbacher Riesling mitzunehmen.

Wieder an den Lüpertz’schen Figuren vorbei und dann müssen wir uns schon ein wenig umschauen, bis man hinter dem Kloster die erste Markierung mit dem weißen „R“ auf blauem Grund gesehen hat. Wir gehen bergan durch den Wald und erreichen schnell eine beeindruckende Mauer…

 

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Tatsache ist, dass die Zisterzienser des Klosters so viel Angst um ihre wertvollen Rebstöcke hatten, dass sie den kompletten Steinberg einmauerten. Wahrscheinlich ist diese lange Mauer vergleichbar der chinesischen Mauer auch vom Weltall aus zu sehen. Auch der Rheinsteig macht einen großen Bogen um die eingemauerte Lage, wir gehen durch ausgedehnte Wälder Richtung Oestrich-Winkel. Mit jedem Kilometer Rheinsteig unter den Füßen steigt die Lust, den Riesling im Rucksack zu verkosten. Aber eine geeignete Bank, möglichst mit Blicken auf den Rhein und die Weinberge, fehlt.

 

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Kurzentschlossen setzen wir uns auf einen Baumstamm, der als eine Art Ersatzbank im Wald herum liegt. Das Laugengebäck und der Kloster Eberbacher Riesling sowie die naturnahe Umgebung ergeben ein perfektes Ambiente für unser Picknick.

Weiter geht es über Wanderwege mit weiten Blicken ins Rheintal und unvermutet lernen wir Bruno kennen. Bruno ist ein Widder (oder einfach ein dickes Schaf mit sehr viel Wolle?), der die Grasflächen auf dem Weg an der Kühns-Mühle frei hält. Ich beschließe, Bruno zu einem gemeinsamen Fototermin zu überreden, wenn er schon so frei herum läuft, wird er doch hoffentlich nicht gefährlich sein…

 

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Aber irgendwie scheint er mehr an grünem Gras als an einem Blick in die Kamera interessiert zu sein. Es bedarf schon einiger Überredungskunst, bis das tierische Foto im Kasten ist. Überraschend hat die Kühns-Mühle auch einen eigenen Wein zu bieten. In einem Kühlschrank am Wegrand kann man sich ein Glas Riesling abfüllen und auf den lebenden Rasenmäher Bruno prosten.

 

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Gut zwanzig Minuten nach der Mühle mit dem zutraulichen Bruno sehen wir den markanten und trutzigen Turm von Schloss Vollrads, einem – wie mein Rheinsteig-Wanderführer schreibt – der bekanntesten Weinschlösser der Welt. Zumindest lassen die Autokennzeichen der vor dem Schloss parkenden Automobile auf eine gewisse Weltläufigkeit schließen. Und die Marken der Autos deuten auf ein eher üppiges Durchschnittseinkommen der Schloß-Besucher.

 

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Das gesamte Schloß hat sich herausgeputzt, alte Gemäuer und grüner, gepflegter Rasen. Wanderfreund Markus hat Durst auf ein Bier. Aber Schloss Vollrads ist ein Weingut, das Restaurant also sozusagen ein Weinausschank, daher hat die Bedienung noch nie davon gehört, dass es so etwas wie Gerstensaft überhaupt gibt. Ich finde das gut und so trinken wir der Jahreszeit angemessen einen leichten Sommer-Riesling, dazu eine Flasche Wasser. Wanderfreund Markus muss zugeben, dass das mindestens genauso erfrischt wie eine Hopfenkaltschale. Mit dem Blick von der Terrasse des Schloß-Restaurants auf den Schloßpark fühlen wir uns (mindestens) so königlich wie die Herzöge von Windsor.

 

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Wir wandern von Schloss Vollrads zum Schloss Johannisberg. Ehrlich gesagt dient der Rheinsteig in diesem Abschnitt des Rheingaus eher dazu, die sensationellen Einkehr-Highlights zu verbinden, der Weg selber ist nicht so spektakulär wie auf anderen Abschnitten. Daher sind wir gefühlt ruckizucki im Ort Johannisberg. Scharf links und schon wandeln wir auf einer Allee – vor uns liegt eine Art Klein-Versailles. Das sehr edle Weingut heißt mit vollem Titel: „Fürst von Metternich-Winneburg’sche Domäne Schloss Johannisberg“

 

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Bei Fürst von Metternich klingelt es doppelt. Mein Historiker-Freund kräht: „Wiener Kongreß, der Kongreß tanzt“. Ich dachte eher an die sehr bekannte Sektmarke, auf der der Fürst von Metternich mit roter Schärpe zu sehen ist. Beides stimmt, wir sind also an (wein-)historischer Stelle mitten auf dem Johannisberg gelandet.

Wir trinken im Restaurant des Schloßes, das sich bescheiden als „Schänke“ bezeichnet, einen Schloss Johannisberger Rotlack. In der Speisekarte finden wir ein Bonmot des Dichters Heinrich Heine: „Wenn ich Berge versetzen könnte, der Johannisberg wäre just der Berg, den ich mir überall nachkommen ließe“ Da hat der alte Dichter einen sehr sehr hübschen Gedanke gehabt. Der Johannisberg als Weinberg-to-go. Wir beenden zwar mit dem Rotlack unsere Weinwanderung in Johannisberg für heute, aber wir werden den Berg in unserem Herzen überall hin mitnehmen.

 


Wer glaubt, Wandern ist fade und die Vorstufe zur Rollator-Rallye, muss diesen Blog lesen und wird staunen. Ob Kurioses am Wegesrand, schräge Hinweistafeln, Lebensgefahr am Wanderweg, skurile Wandervögel, betreutes Trinken am Steig, gigantische Aussichten oder extreme Herausforderungen im deutschen Mittelgebirge – bei andrackblog.de gibt es alles über das Thema Wandern. Jede Woche neu, (relativ) aktuell. Die besten Wander-Storys der Welt eben.

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