Wander-Blog von Manuel Andrack

Die besten Wander-Storys der Welt




Frohes! Neues! Wander! Jahr!

Ich weiß nicht, ob ihr es wusstest, aber ich bin seit letztem Jahr (oder eigentlich schon seit vorletztem Jahr, um ganz exakt zu sein) im Nebenerwerb Spediteur. Da ich mit meinem Wanderberuf ein guter Botschafter für Mobilität bin, lasse mit in meinen Sattelschleppern viele Güter auf der Straße transportieren.

 

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Wenn ihr meinen Fünfzig-Tonner auf der Autobahn seht, könnt ihr mal mit Lichthupe grüßen, meine Fahrer freuen sich sehr darüber. Eine schöne Nebenwirkung meiner Speditionstätigkeit ist natürlich der Werbeeffekt für den Neanderlandsteig. Vom Kreis Mettmann, also vom Osten Düsseldorfs in die neuen Bundesländer.

 

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Böse Menschen sagen, alle Ossis seien weitestgehend beratungsresistent. Das kommt natürlich sehr darauf an, wer die gut(gemeint)en Ratschläge erteilt. Auf Besserwessi-Tipps pfeifen die meisten Ostdeutschen – zu was? Zu Recht! Aber wenn aus dem Osten selber ein guter Ostrad kommt, dann ist alles knorke und bestens.

Ich bleibe im Osten, im südlichen Brandenburg. Dort sah ich folgendes Verkehrsschild…

 

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Das ist doch mal ein Verkehrsschild, mit dem man etwas anfangen kann. Hubbel, klar, und zwar vier Mal! Das ist Klartext, das ist mal eine klare Ansage! Nicht so ein Wischi-Waschi, wie die meisten Verkehrsschilder. Zum Beispiel warnt das springende Reh vor Wildwechsel. Man möchte aber doch wissen, wie viele Rehe einem vor das Auto hüpfen: Zwei, drei, zehn? Oder nehmen wir das Schild, das vor bröckelnden Felsbrocken warnt. Nun, wie viele sind das denn genau, und vor allem – wie groß? Unverantwortlich, dass diese Infos auf fast allen Verkehrsschildern fehlen. Da lobe ich mir doch den vierfachen Hubbel!

Und schließlich noch zum Bauhaus in Dessau …

 

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Endlich habe ich ihn gefunden, den Baumarkt, in dem dereinst Wolfgang Lippert eine Zange mitgehen ließ. Das Jahr hat gut begonnen. So gut, dass ich mir eine kreative Pause bis Anfang Februar gönne …


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3 Kommentare zu “Frohes! Neues! Wander! Jahr!

  1. Hmm.. LKW, Fahrrad, Straßenverkehrsschild, Baumarktbesuch, Kreativpause.. wünsche auch und besonders ein frohes! neues! WANDER!!! Jahr! Aber angesichts der anstehenden Winterwanderungen in Reit im Winkl brauch‘ ich mir glaub‘ keine Sorgen um Cheffe zu machen.
    Das Verkehrsschild übrigens finde ich nicht so eindeutig: ist hier tatsächlich nur mit 4 Hubbeln zu rechnen? Oder doch mit vier Doppelhubbeln? Sind die Hindernisse gar vom Laster gefallene „Bodenwellen“-Mini(atur)golfbahnen? Muss man nach der vierten dann im Schlagloch landen und die „4“ aufschreiben? Fragen über Fragen..

  2. Das müsste dann eine Flotte von 16 LKWs sein (Neviges-Nordrath ist so klein, die Etappe passt in einen 3,5-Tonner). Komische Marketing-Strategie, werden da nicht viele Wanderer traurig sein? „Nanu, Homberg-Erkrath ist verschwunden“!?! „Neinnein, nicht verschwunden, die Etappe ist zur Zeit in Mecklenburg, danach im Weserbergland, und im Mai wird sie dann wieder in den Kreis Mettmann geliefert“…

    • Das wird lustig aussehen, wenn irritierte Wandergruppen dann dennoch Kilometer um Kilometer in den frisch ausgehobenen Gräben herumstaksen zwischen unzähligen Regenwürmern.

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