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Warum ist es am Rhein so schön?

Warum ist es am Rhein so schön? Weil man nicht nur auf dem Rheinsteig, sondern auch gegenüber auf der linken Rheinseite auf dem Rheinburgenweg wandern kann. Und zumindest auf dem Abschnitt zwischen St.Goar und Oberwesel ist das sogar fast ergiebiger als auf dem Rheinsteig, denn man hat phantastische Ausblicke AUF DIE Loreley, auf dem Rheinsteig hat man „nur“ Ausblicke VON DER Loreley…

 

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Auf dieser Panorama-Fotografie hat man alle Highlights der Region zusammengefasst: Vater Rhein, Stieftochter Loreley (nicht im Bild, holt sich bei DM oder Rossmann gerade einen neuen Kamm), Burg Katz in der linken Bildhälfte und ganz am linken Bildrand der hässlichste Hotelbau am Rhein. Herrrrrlich!!!

 

Warum ist es am Rhein so schön? Weil dort Bänke stehen, die irgendwann einmal von edlen Vereinigungen gespendet wurden, das ist ein Segen für den müden Wanderer. Ein Hoch auf die Bankspender! …

 

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… Allerdings wird es für immer ein Geheimnis bleiben, wer der edle Spender war, denn durch Kratzen (neudeutsch: Scratching) ist der Name VÖLLIG unkenntlich gemacht worden.

 

Warum ist es am Rhein so schön? Weil dort Wünschen noch etwas hilft. Ich habe mir die Bedienungsanleitung des „Wunschwassers“ bei St.Goar aufmerksam durchgelesen…

 

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… leider hatte ich aber blöderweise keine Schiefertafel dabei, daher habe ich die komplette Versuchsanordnung mit der modernen Schiefertafel, also meinem Ipad, durchgeführt. Ergebnis: Wunsch ist in Erfüllung gegangen, Ipad ist kaputt. Ipad mag kein wasser, auch kein Wunschwasser.

Das ist eine Kosten- Nutzungsrechnung: Wenn der erfüllte Wunsch so richtig geil ist (ab unsterblich sein aufwärts), kann man ehrlich gesagt auch auf‘s Ipad verzichten.


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7 Kommentare zu “Warum ist es am Rhein so schön?

  1. Quasi off topic: Weil ich heute in der völligen Peripherie hinter Mölln zufällig auf einem mehr oder weniger zufällig gewählten Wanderweg einen Wetterpilz entdeckt und hernach festgestellt habe, dass der total prominent an gleich DREI verschiedenen Europäischen Fernwanderwegen gleichzeitig liegt (E1, E6, E9), kam mir der Gedanke, wie es eigentlich um diese E-Fernwanderwege überhaupt bestellt ist? Geht die überhaupt auch mal wer komplett? Gibt es da auch Wegewarte für (z.B.: „Ich bin der E9-Wart. Hoyer mein Name.“ – oder so..)? Weiß da wer hier zufälligerweis etwas dazu?

  2. Der E8 verläuft u.a. durch Mittelfranken, Ablenkung vom Derby-Debakel also auch durch manische Beschäftigung mit Fernwanderwegen nicht möglich…

  3. Das ist eine interessante Frage, wer sich um die E-Beschilderung kümmert, machen das die Wandervereine, durch die der Weg führt, quasi nebenbei oder gibt es da eine übergeordnete Stellle, ein Europäischer-Fernwanderwege-Markierungs-Wart quasi? Ich werde mich da mal schlau machen. Ist doch immerhin ein Zukunftsmarkt: E-Commerce, E-Bay, E-Beschilderung…

  4. Nach kurzem Googeln: Konkret betreut werden einzelne Etappen offenbar von lokalen Wandervereinen, und koordiniert wird es von der Europäischen Wandervereinigung, von deren Existenz ich bis vorhin gar nichts wusste. Again what learned!

  5. Die Homepage der Europäischen Wandervereinigung ist nicht leicht zu finden: http://www.era-ewv-ferp.com
    Mitglieder sind z.B. der Deutsche Wanderverband und der Schwäbische Alb – Verein. Die Jahreskonferenz 2014 findet Ende September in Schöneck/Vogtland statt. Lustig die Wandervorschläge fürs Begleitprogramm: „Wanderung durch Schöneck (2 km)“ / „Wanderung nach Klingenthal (ca. 4 km)“ / „Spaziergang zum Musikinstrumentenmuseum“ / „Rundgang durch den Kurpark (ca. 3 km)“ / „kurze Wanderung im Triebtal (3 km)“. Naja, die Herrschaften sollen ja auch v.a. ordentlich diskutieren, planen und entscheiden..
    Als Souvenirs werden übrigens angeboten: „Plauener Spitze (Textil), Mundharmonika (hergestellt im Vogtland), Moosmann (vogtländische Sagenfigur), div. Spezial-Kräuterliköre“
    Und die Halbe Bier kostet im Hotel 3,80 Euro.

  6. Heut mach ich mit mit meinen Kids auf zu solcher Tour. Wenn ich davon auch so lebensfroh, lachend und froh berichten kann wie hier geschehen, haue ich nicht nur mein Labtop ins Wunschwasser sondern ich komme und mache dir einen Andrack – na ja Rechtschreibung ist eben nicht meine Stärke. Habe aber herzlich gelacht auf der Suche nach einem schönen Weg 😉

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