Wander-Blog von Manuel Andrack

Die besten Wander-Storys der Welt




Die aufregendste Wanderweg-Eröffnung der Welt

Was war DER Aufreger der letzten Tage? Das Unwetter über Hessen? Die NSA-Affäre? Der Sieg von Saarbrücken gegen Bremen? Mitnichten! Und auch mitneffen!

Der Aufreger überhaupt war natürlich die 2. Eröffnung des Neanderlandsteigs. So aufregend, dass die Polizei den gesamten Kreis Mettmann und Düsseldorf tagelang abgesperrt hatte.

 

 

So aufregend, dass Dutzende Wanderer wegen drohendem Sonnenstich und Dehydrierung zu kollabieren drohten. Gott sei dank haben die Heinzelmännchen des Kreises Mettmann das mit vielen Wasserbechern verhindert.

 

 

Und dann dieser Ansturm vor dem Drehkreuz zum Privatwald im Garather Forst! So dringend wollte kein Mensch mehr durch einen Zaun seit dem Sturm auf die Prager Botschaft im Sommer 1989. Dramatische Szenen!

 

 

Zurecht gab es am Etappenziel Standing Ovations für die Handvoll Wanderer, die den Strapazen des 11 Kilometer langen. topfflachen Wanderung getrotzt hatten. Hurra!

 

 


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6 Kommentare zu “Die aufregendste Wanderweg-Eröffnung der Welt

  1. Endlich ist der Neanderlandsteig auf vielen Abschnitten eröffnet.

    Leider ist auf vielen Abschnitten aber nicht (mehr) möglich ohne Karte zu wandern, da irgendwelche Idioten an vielen Stellen die Wegweiserplättchen mit Gewalt wieder von den Bäumen etc. entfernt haben. Im Bereich Engelsberger Hof in Solingen beispielsweise hängt auf ca. 1,5 km Länge kein einziges mehr. Einzig der Kleber hängt noch an den Bäumen wo man sich dran orientieren kann. Ich wäre dafür an diesen Stellen auch keine neuen Plättchen mehr anzubringen, sondern mit weißer und roter Sprühfarbe plus Schablone ein Zeichen anzumalen. Dies kann nicht so leicht entfernt werden und wird auch teilweise beim Bergischen Weg schon so gemacht…

  2. Danke für den Hinweis! Vom Kreis Mettmann habe ich gestern erfahren, dass jetzt zwei hauptamtliche Neanderlandsteig-Läufer täglich die Markierungen auf dem Neanderlandsteig kontrollieren werden, sozusagen eine SEK Neanderlandsteig. Die werden sich vermutlich erstmal den Bereich am Engelsberger Hof vornehmen.

  3. Ich kann die Begeisterung für den Neanderland Steig nicht teilen.Ich wohne in Haan-Hülsberg und bin täglich im Hildener Stadtwald mit meinem Hund unterwegs.Auffällig ist, dass in sehr kurzen Abständen die roten Plaketten kleben. Was aber noch unverständlicher ist, die an Holzpfählen angebrachten Wegweiser, diese sind, für jemand wie ich der täglich im Wald unterwegs ist, unsinnig, da irreführend.Ein Beispiel: An einer Wegkreuzung zeigt der Wegweiser in Richtung Westen nach Haan-Hülsberg mit einer Kilometerangabe 11,3km. Haan-Hülsberg liegt aber im Osten und es sind maximal 5 km.Es wäre hilfreich für Ortsunkundige, wenn die Wegweiser für die unterschiedlichen Routen besser gekennzeichnet wären.Rote Plaketten an jedem 3 Baum helfen da nicht weiter.

    • Hallo,
      die Wegweiser haben keineswegs die Aufgabe dich auf dem kürzesten Weg nach Haan zu bringen. Der neanderland STEIG wird ganz bewusst auf verschlungenen Pfaden, vorbei an vielen schönen und entdeckenswerten Dingen geführt. Folge der Wegweisung, und du kommst sicher nach 11,3 km nach Haan- Hülsberg.
      Das ist ähnlich wie bei der Beschilderung auf der z. BSp. der A 3 bei Köln. Der Wegweiser leitet dich nach Süden, wenn du nach Aachen willst, obwohl Aachen im Westen liegt? Du kannst ja gerne direkt nach Westen fahren, Du kommst auch nach Aachen! aber eben nicht über die A 3 und die A 4.
      viel Spaß bei der Erkundung des neuen, langen Weges!

      • Hallo,
        die Wege brauche ich nicht erkunden, ich kenne Sie alle.Einem Ortsunkundigen sollten aber die Alternativen aufgezeigt werden, wie ich das aus Bayern kenne, um dann zu entscheiden wie lang und weit ich laufen möchte und welche Sehenswürdikeiten ich sehen möchte.Den Wanderweg mit der Autobahnführung zu vergleichen halte ich für falsch, da dort ganz andere Kriterien entscheiden.Ich erkenne kein System in der Wegführung des Neanderlandsteigs.

  4. Das sehe ich ganz undogmatisch: Wer den Steig gehen will folgt den Plaketten und Wegweisern und freut sich, wer nicht will und ortskundig ist geht wie er lustig ist, und wer ortsunkundig ist und keine Lust hat auf Wegweiser bastelt sich seine eigene Wanderung mit Wanderkarten zusammen. Das ist doch das Schöne am Wandern: Niemand verpflichtet einen zu nix! Die spektakulärsten „Sehenswürdigkeiten“ sind für mich sowieso immer die unerwarteten, nicht vorgegebenen.

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