Wander-Blog von Manuel Andrack

Die besten Wander-Storys der Welt




Voll obermodern, das Müüsli

Im nächsten WANDERMAGAZIN geht die schöne Serie “Andrack wandert mit den Outdoor-Firmen-Chefs-und-Chefinnen” in die nächste Runde. Diesmal wandere ich mit Rolf E. Schmid, dem Chef von Mammut. Die Tour war geil, was zum ersten an der Landschaft lag, denn die Ausblicke auf den Vierwaldstätter See lassen auch einem eingefleischten Mittelgebirgswanderer das Herz aufgehen.

 

 

Zum zweiten haben wir auch einige schöne Gipfel erklommen. Obwohl der Huserstock mit seinen 1904 Meter doch eher etwas für einen beinharten Schalke-Fan gewesen wäre. Die nächste Schweizer-Wander-Tour sollte daher für mich als FC-Fan am Berg Haglere (1948 m) vorbeiführen, vor allem, weil ich den beim googeln unter der URL www.bierwandern.ch gefunden habe.

 

 

Aber was soll man bitte schön von Kreuzsponsoren halten, die Roli & Müüsli heißen? Rätselhafte Eidgenossen…

Ich bin mit dem Mammut-Chef an einem dieser unendlich heißen Juni-Tage gewandert. Es war so abartig heiß, dass sogar diese Kuh (zuerst hatte ich gedacht, das Rindviech hätte ihren Kopf in den Seilbahnmast eingeklemmt) allerlei Verrenkungen machte, um mit dem Kopf im Schatten zu sein.

 

 

Alles in allem wie gesagt eine geile Tour, oder sollte ich statt “geil” “obermodern” sagen? Diesen Ort entdeckte ich bei der Rückfahrt von Luzern nach Saarbrücken in der Nähe von Straßburg. Ich bin mir nur nicht sicher, ob man den Namen als Adjektiv oder als Verb benutzen darf, kann und sollte.

 


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3 Kommentare zu “Voll obermodern, das Müüsli

  1. Wandern im Wanderland Schweiz, immer ein Erlebnis, auf das man gerne zurückschaut! Wir freuen uns auch schon sehr auf unsere nächsten Wanderferien im Wanderland und sind ganz gespannt wieder neue Wanderwege auszuprobieren. An den Huserstock trauen wir uns dann vielleicht auch mal dran … 😉

  2. AAAHHH, das weckt Erinnerungen!!! Aus dem Nachtzug raus auf den Pilatus, am heißesten Tag des Jahres, ein obermoderner Trip! Auf den Wandelen, meine erste Tour mit Wander-Stöcken: obermoderner! Im Nebel auf’s Stanserhorn, über brutalst vermatschte Kuhweiden: obermodernd! BREAK: heute mit’m HinterMstoaNer Aprath – Düssel – Quelle (heute geschlossen) – Neviges – Bier am dortigen Minigolfplatz. In der Gegenrichtung war ich den Weg auf Papst-Anregung schon gegangen (als Evangele, kannze ma seh’n) und muss sagen: in beiden Richtungen sehr gelungen, sehr abwechslungsreich! Allerdings haben Vandalen kurz vor Neviges einige „Neanderlandsteig“-Plaketten geklaut. Nur ankleben vielleicht nicht ganz ideal?

    • Ergänzung zu Teil 2 der Markazero-Ausführungen: Die Neanderlandsteigetappe (Aprath)/Düssel-Neviges dürfte auch für ornithologisch Interessierte interessant sein, denn bei Wülfrath kreisten gestern auf einmal mehrere Rotmilane über uns. Rotmilane? Ja! Mehrere? MEHRERE!! Und wer sich eher für’s Niederwild interessiert: In dem kleinen Grünstreifen zwischen Düsseldorf Flughafen und Kaiserswerth kann es passieren, dass aus dem bewachsenen Feldweg plötzlich zwei Rotfuchs-Ohren herausspitzen. Das war vorgestern. – da ist man seit Jahr und Tag in den entlegensten Ecken Südtirols, Mittelfrankens, des nördlichen Salzkammergutes und was weiß ich wo sonst überall unterwegs, und wo erlebt man sowas zum allerersten Mal? …ou Mann… – ah, nein – dem Rotfuchs bin ich schon einmal auf einer Wanderung begegnet! Auf Hamburger Stadtgebiet…

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